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Bei "Real Racers Never Quit"

Verstappen und Norris kollidieren in Sim-Racing-Finale

24.03.2020 09:30
In der virtuellen Welt gerieten Verstappen und Norris aneinander
© Mark Sutton via www.imago-images.de
In der virtuellen Welt gerieten Verstappen und Norris aneinander

In der Sim-Racing-Welt ist das Team Redline eine echte Macht. Am vergangenen Samstag gewann das Team, dem auch Max Verstappen und Lando Norris angehören, das erste virtuelle Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie mit Jonas Wallmeier und Gianni Vecchio am Steuer eines Ferrari GT3. Beim ersten Event nur für Fahrer aus dem realen Rennsport, wie der Formel 1, kollidierten Verstappen und Norris.

Die Meisterschaft, die auf dem Namen "Real Racers Never Quit" hört, lockte im ersten Rennen insgesamt 40 professionelle Rennfahrer in die virtuelle Welt, darunter der zweimalige Indy-500-Sieger Juan Pablo Montoya. Es ging in der ersten Runde mit Formel-3-Boliden auf der Plattform iRacing ins belgische Spa-Francorchamps, wo zwei zehn Runden lange Rennen bestritten wurden.

Verstappen dominierte das erste Rennen, nachdem er in der ersten Runde von Platz drei aus an die Spitze gefahren war. Pole-Sitter Lorenzo Colombo aus dem Formel Renault Eurocup blieb zwar am Heck des Niederländers kleben, fand aber keinen Weg am Red-Bull-Piloten vorbei. Daniel Juncadella, der in der Realität viel Formel-3-Erfahrung gesammelt hat, wurde Dritter. Norris erwischte einen schlechten Start und wurde nur Sechster.

Das zweite Rennen endet mit Crash

Im zweiten Rennen ging es dann aber so richtig heiß her. Verstappen und Norris starteten aus der ersten Startreihe in das zweite Rennen des Abends. Nach dem Start entfachte ein unterhaltsamer Kampf zwischen den beiden Formel-1-Piloten mit mehreren Führungswechseln. Der Höhepunkt war die letzte Runde, als noch GT-Masters-Meister Kelvin van der Linde mitmischte und sie zu dritt nebeneinander durch Les Combes fuhren.

Verstappen versuchte anschließend außen an Norris vorbeizukommen. Am Kurvenausgang kam der Niederländer zu weit raus und drehte sich. Dabei riss er Norris mit ins verderben, weshalb van der Linde die Führung abstaubte und das Rennen gewann. Verstappen und Norris kamen zurück auf die Strecke und fuhren weiterhin in den Top 5. Jedoch geriet Verstappen dann noch mit BMW-Werksfahrer Nicky Catsburg aneinander - ausgerechnet in der letzten Schikane.

Norris ging vorbei und schnappte sich hinter van der Linde, DTM-Fahrer Philipp Eng und Mikkel Jensen den vierten Platz. Verstappen wurde vor Formel-E-Rennsieger Antonio Felix da Costa und IMSA-Pilot Bruno Spengler Fünfter. Montoya war in beiden Rennen nicht gut drauf. Der Kolumbianer überschlug sich im ersten Lauf in Les Combes nach einer Kollision mit dem ehemaligen DTM-Champion Mike Rockenfeller.

Weitere Sim-Racing-Events

Das Redline-Event war nicht das einzige Sim-Racing-Rennen an diesem Wochenende. Auch die Formel 1 veranstaltete in Kooperation mit Veloce Esports mit dem lizensierten Spiel "Formel 1 2019" ein Sim-Rennen. Der "Not the Bahrain Grand Prix" und der virtuelle Grand Prix von Bahrain luden echte Rennfahrer wie Nico Hülkenberg, Lando Norris und Stoffel Vandoorne sowie YouTuber wie Peter Smits von Pietsmiet und Felix von der Laden, der einigen seit Jahren auch im echten Motorsport Fuß gefasst hat, zum virtuellen Kräftemessen.

Neben dem virtuellen Saisonauftakt am Nürburgring gab es außerdem ein Einladungsrennen von NASCAR am Homestead-Miami Speedway. Auf dem virtuellen Oval trafen dort nur Profis aus den offiziellen NASCAR-Serien in der Simulation iRacing aufeinander. Sieger war hier Daytona-500-Gewinner Denny Hamlin. Mit dabei waren auch die Sim-Racing-Enthusiasten Dale Earnhardt jun. und William Byron.

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