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Direktvergleich mit Verstappen im Debütjahr

Formel-1-Experte: Sainz zu Ferrari, Vettel zu McLaren?

23.03.2020 11:04
Von McLaren zu Ferrari und umgekehrt? Sebastian Vettel und Carlos Sainz
© Mark Sutton via www.imago-images.de
Von McLaren zu Ferrari und umgekehrt? Sebastian Vettel und Carlos Sainz

"Er hat die Siegermentalität seines Vaters, eines zweimaligen Rallye-Weltmeisters", sagt Martin Brundle über Carlos Sainz. Das sei einer der Faktoren, die dafür sprechen könnten, dass Sainz jun. eines Tages seine Chance in einem Formel-1-Topteam erhalten wird - zum Beispiel als Nachfolger von Sebastian Vettel bei Ferrari.

Denn noch immer ist offen, ob Vettel seine Formel-1-Karriere nach 2020 bei Ferrari fortsetzen wird. Der aktuelle Vertrag des Deutschen läuft bekanntlich in diesem Jahr aus und im Gegensatz zu seinem Teamkollegen Charles Leclerc hat Vettel noch keine Gewissheit über seine sportliche Zukunft.

Brundle glaubt, Ferrari erwägt in der Tat, Sainz von McLaren abzuwerben, sollte es mit Vettel zu keiner Einigung kommen. Denn er selbst halte Sainz für einen Fahrer, der gerne unterschätzt werde.

Der Direktvergleich mit Verstappen im Debütjahr

"Ich habe mich schon für [den Wechsel von] Carlos zu McLaren ausgesprochen, da war sich das Team der Sache noch nicht so sicher", meint er im britischen "Express". Inzwischen aber steht Sainz beim britischen Traditionsteam hoch im Kurs, und nicht erst seit seinem Podestplatz 2019 - dem ersten McLaren-Podium seit Jahren - und WM-Rang sechs in der Fahrerwertung.

Dass Sainz einiges zu leisten vermag, das habe sich schon früh angedeutet, sagt Brundle weiter. Er findet: Sainz habe sich in seinem Formel-1-Debütjahr 2015 an der Seite von Max Verstappen bei Toro Rosso nicht schlecht verkauft.

Der junge Spanier sei "sehr nahe drangewesen" am Teamkollegen, behauptet Brundle. Zumindest die Rennergebnisse sprechen allerdings eine andere Sprache: Verstappen punktete 2015 in zehn von 19 Rennen, Sainz fuhr nur sieben Mal in die Punkte - und war jeweils schlechter klassiert als Verstappen, wenn beide Toro-Rosso-Fahrer in den Top 10 landeten.

Sainz ein Opfer der "Politik" bei Red Bull?

Allerdings: Im Qualifying fügte Sainz Verstappen eine knappe Niederlage zu, indem er den teaminternen Vergleich mit 10:9 für sich entschied.

Warum letztendlich Verstappen zu Red Bull befördert und Sainz zu Renault abgeschoben wurde? Brundle schiebt es auf die Stimmung im Team, die aufgrund der doppelten Vater-Sohn-Konstellation plötzlich "politisch" geworden sei.

"Am Ende entschied man sich dort für Verstappen. Das ist auch nachvollziehbar. Doch in meinen Augen hat ihn Carlos sehr wohl gefordert", sagt Brundle.

Ob das Ferrari auch so sieht? Falls ja, so könnte es sogar zum Cockpittausch mit Vettel kommen. Letzterer könnte auf einen anhaltenden Aufschwung bei McLaren spekulieren, zumal dort ab 2021 wieder Mercedes-Antriebe verwendet werden.

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