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Kanu-Präsident stärkt IOC in Olympiafrage den Rücken

20.03.2020 21:07
Thomas Konietzko ist Präsident des Deutschen Kanu-Verbandes
© Eberhard Thonfeld
Thomas Konietzko ist Präsident des Deutschen Kanu-Verbandes

Präsident Thomas Konietzko vom Deutschen Kanu-Verband (DKV) hat dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) in der Diskussion um eine Absage oder Verschiebung der Sommerspiele in Tokio (24. Juli bis 9. August) den Rücken gestärkt.

Er halte es "für richtig, dass das IOC zum jetzigen Zeitpunkt, also mehr als vier Monate vor den Spielen, die Entscheidung über eine Durchführung der Spiele offen lässt", schrieb Konietzko am Freitag in einem offenen Brief.

Konietzko ist sich sicher, dass das IOC bis Ende April eine Entscheidung wegen der Corona-Pandemie fällen werde. "Sollten die Maßnahmen in den europäischen Ländern erfolgreich sein, wäre damit zu rechnen, dass sich die Situation hoffentlich bis Ende April entspannt", fügte der 56-Jährige hinzu.

Allerdings würden "die momentanen Einschränkungen" zu Nachteilen in der Vorbereitung führen, schrieb Konietzko. Verständnis zeigte Konietzko für Athleten und Trainer, er verstehe "sehr genau, dass Frust, Enttäuschung, ja auch Verzweiflung und zuweilen, wenn man auf das Ziel Olympia fixiert ist, auch Wut" zu den Gefühlen gehörten. Eine faire Vorbereitung sei derzeit nicht möglich.

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