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Kohlschreiber kritisiert French Open

20.03.2020 14:11
Hat den Alleingang der Turnier-Organisatoren kritisiert: Philipp Kohlschreiber
© dpa
Hat den Alleingang der Turnier-Organisatoren kritisiert: Philipp Kohlschreiber

Tennisprofi Philipp Kohlschreiber hat den Alleingang der Turnier-Organisatoren bei der Verlegung der French Open kritisiert.

"Jeder denkt an sich. Schade auch, dass es in der Krise, die wir jetzt haben, immer noch so ist", sagte der 36 Jahre alte Augsburger im TV-Sender "Sky". "Ich glaube, dass wir in der Welt viel zu viel auf den eigenen Profit immer nur geschaut haben, wie es einem selbst besser geht, das haben in dem Sinne auch die French Open jetzt so gemacht."

Wegen der Corona-Pandemie hatten die Veranstalter der French Open in Paris das Turnier offenbar ohne Absprachen mit anderen Organisatoren um vier Monate auf die Zeit zwischen dem 20. September bis 4. Oktober verlegt.

Der neue Termin liegt eine Woche nach den US Open, die vom 31. August bis 13. September in New York stattfinden sollen. Zudem sind sowohl bei der Herren-Organisation ATP als auch auf der Damen-Tour WTA diverse andere Turniere in dieser Zeit angesetzt.

"Man hat es eigentlich sozusagen aus der Presse gehört", sagte Kohlschreiber. "Das sind schlechte Zeichen. Ich denke, es sollte eigentlich nur eine verantwortliche Partei im Tennis geben."

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