Anzeige

Corona-Krise: Auch French Open verlegt

17.03.2020 17:05
© Chaz Niell/Icon Sportswire

Die Veranstalter der French Open haben auf die Corona-Krise reagiert und das berühmteste Sandplatzturnier im Tennis in den Herbst verlegt. Dies wurde am Dienstag bekannt.

Demnach soll das Grand-Slam-Event vom 20. September bis 4. Oktober stattfinden. Ursprünglich waren die French Open vom 24. Mai bis 7. Juni geplant.

Frankreich ist stark von der Corona-Pandemie betroffen, mit Stand Dienstagnachmittag waren dort bereits 148 Menschen der Erkrankung COVID-19 erlegen.

"Es ist eine schwierige, aber mutige Entscheidung, die wir in dieser außergewöhnlichen und sich weiter entwickelnden Zeit seit diesem Wochenende getroffen haben. Wir handeln verantwortungsbewusst, wir müssen im Kampf um die Gesundheit aller solidarisch zusammenstehen", sagte Bernard Giudicelli, Präsident des französischen Tennisverbandes FFT.

Die Veranstalter des Rasenturniers von Wimbledon halten vorerst an ihrem Termin vom 29. Juni bis 12. Juli fest. Die Situation werde permanent beobachtet und neu eingeschätzt, hieß es in einem Statement vom Dienstag.

Die Spielerverbände ATP (bis 26. April) und WTA (2. Mai) hatten zuletzt bereits längere Tourpausen angekündigt, das Frauen-Turnier in Stuttgart (18. bis 26. April) fällt in diesem Jahr aus.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige