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"Geistertickets": Zuschauer unterstützen Volleyball-Klubs

17.03.2020 13:12
Die Volleyballer sind einfallsreich
© imago sportfotodienst
Die Volleyballer sind einfallsreich

Mit einer kreativen Maßnahme können Volleyball-Fans in Deutschland ihre Vereine in Zeiten der Corona-Krise finanziell unterstützen. Nach dem vorzeitigen Saisonende der Volleyball-Bundesligen haben viele Klubs sogenannte "Geistertickets" eingeführt.

Die Zuschauer, die bereits eine Eintrittskarte für ein Spiel gekauft haben, können auf die Rückerstattung verzichten und den Klubs so in den auch wirtschaftlich ungewissen Zeiten unter die Arme greifen. "Wir finden diese Idee sehr gut und freuen uns, dass so viele Zuschauer bereit sind uns zu helfen", sagte Guido Heerstraß, Geschäftsführer von Rekordpokalsieger VfB Friedrichshafen.

Wie es nach dem abrupten Ende in der kommenden Spielzeit sportlich weitergeht, steht noch nicht fest. Über die finale Wertung der Tabelle in der Männer-Bundesliga und die daraus resultierende Vergabe der Startplätze in den europäischen Pokal-Wettbewerben soll eine Regelung entscheiden, die zur Zeit gemeinsam mit dem Deutschen Volleyball-Verband (DVV) erarbeitet wird.

"Das ist natürlich für alle Beteiligten keine einfache Lage", so Heerstraß: "Die Folgen, die daraus entstehen, können wir heute noch nicht absehen." Würde die Tabelle nach dem jetzigem Stand herangezogen, lägen die Häfler auf dem dritten Platz und hätten damit erstmals in der Vereinsgeschichte den Einzug in die Champions League verpasst.

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