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Tischtennis und Bogenschützen stoppen alle Aktivitäten

16.03.2020 18:09
Präsident der ITTF: Thomas Weikert
© Anke Waelischmiller/SVEN SIMON
Präsident der ITTF: Thomas Weikert

Die Weltverbände im Tischtennis (ITTF) und Bogenschießen (WAF) haben wegen der Corona-Pandemie alle internationalen Aktivitäten vorerst bis Ende April ausgesetzt.

Wie die ITTF am Montag nach einer Sitzung ihrer Exekutive mitteilte, werde man sich am 29. März erneut zusammensetzen, um über die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen zu beraten. Die WAF will erst bei einer Verbesserung der Situation neue Austragungsdaten verkünden.

Ende Februar hatte der Tischtennis-Weltverband die Weltmeisterschaften vom 22. bis 29. März in Busan/Südkorea gestrichen. Die Team-WM sollte zwischen dem 21. und 28. Juni nachgeholt werden.

Dieser Termin erscheint der ITTF nach Beratungen mit dem OK in Busan inzwischen als zu früh. Wahrscheinlicher ist angesichts der weltweiten Ausbreitung des Virus eine Austragung Ende des Jahres.

Probleme bereiten beiden Föderationen die Qualifikationsturniere für die Olympischen Spiele ab 24. Juli in Tokio. Die für April angesetzten Wettbewerbe im Tischtennis fallen aus, die ITTF diskutiert nun mit den kontinentalen Verbänden und der Athletenkommission über Alternativen. Dies geschieht in enger Absprache mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC).

Gleiches gilt für die Bogenschützen, bei denen ebenfalls kontinentale Quali-Turniere ausfallen.

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