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Unions Gikiewicz attackiert die DFL: "Wie Affen im Zirkus"

13.03.2020 15:32
Geht mit der DFL hart ins Gericht: Rafal Gikiewicz
© Hahne /Eibner-Pressefoto via www.imago-images.de
Geht mit der DFL hart ins Gericht: Rafal Gikiewicz

Rafal Gikiewicz vom 1. FC Union Berlin sieht angesichts der Ausbreitungsgefahr des neuartigen Coronavirus den Umgang der Deutschen Fußball Liga mit dem 26. Spieltag zumindest als sehr unglücklich.

"Fußballer werden in dieser Situation behandelt wie Affen im Zirkus", twitterte der Torhüter des Aufsteigers am Freitag. Am Montag wird das DFL-Präsidium den 36 Klubs der 1. und 2. Liga vorschlagen, den Spielbetrieb dann bis zum 2. April auszusetzen.

"So weit möglich" soll dieses Wochenende "wie geplant ohne Zuschauer" noch gespielt werden, erklärte die DFL. Auch das Spiel von Union gegen den FC Bayern soll am Samstag noch als Geisterspiel stattfinden.

Karl-Heinz Rummenigge hatte die Entscheidung gegen einen sofortigen Stopp der Bundesliga mit finanziellen Aspekten und dem TV-Vertrag begründet. Es stehe eine hohe Zahlung der Fernsehpartner aus, berichtete der Vorstandschef des FC Bayern am Freitag.

"Wenn diese Zahlung ausbleiben würde, wäre zu erwarten, dass zumindest viele kleine und mittlere Vereine finanzielle Probleme kriegen würden", sagte er.

Gikiewicz reagierte mit seinem Tweet auf einen anderen Eintrag bei Twitter, der das Unverständnis mit der DFL-Entscheidung ausdrückt. "Wir reden miteinander, und es gibt sehr große Ängste", bemerkte der Berliner Torwart zu den Gefahren durch Sars-CoV-2.

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