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U23-Topscorer Tigges: Wechsel zum BVB kein Rückschritt

11.03.2020 15:09
Für Steffen Tigges hat sich der Schritt von der zweiten in die vierte Liga gelohnt
© Noah Wedel via www.imago-images.de
Für Steffen Tigges hat sich der Schritt von der zweiten in die vierte Liga gelohnt

Den Schritt von der 2. Bundesliga zurück in die Regionalliga gehen nicht viele Fußball-Profis. Steffen Tigges hingegen schon. Für den Stürmer von Borussia Dortmunds zweiter Mannschaft hat sich der Wechsel vom VfL Osnabrück voll ausgezahlt.

Mit neun Toren und zehn Vorlagen in 25 Spielen hat sich Steffen Tigges als echter Volltreffer für Borussia Dortmunds U23 erwiesen. Somit lässt sich schon vor dem letzten Saisondrittel sagen: Der Wechsel hat sich für beide Seiten gelohnt. In einem Interview mit "schwatzgelb.de" sprach Tigges nun über das Zustandekommen der Zusammenarbeit.

"Es war für mich die erste Prämisse, dass ich spielen möchte. Dass ich viel spielen und einer Mannschaft helfen möchte. Das war in Osnabrück nicht immer der Fall. Dann kam noch dazu, dass ich in Osnabrück nicht immer auf meiner Stammposition spielen durfte. Ich habe da auch mal links hinten oder links in der Fünferkette gespielt und das sollte sich alles ein bisschen ändern", schilderte der 21-Jährige.

Der Mittelstürmer war im Frühjahr 2019 mit dem VfL Osnabrück in die 2. Bundesliga aufgestiegen, sah für sich jedoch nicht die nötigen Perspektiven. Von den wenigen Anfragen erwies sich die vom BVB II als die beste Alternative.

"Die dritte Liga war auch ein Thema, es gab da ein, zwei Anfragen, aber keine war so konkret wie das Gespräch mit Ingo Preuß (Teammanager vom BVB II, Anm. d. Red). So viel Interesse war von nicht vielen Vereinen da und Ingo hat sich sehr um mich bemüht", so der 1,93-Meter-Schlaks.

Der Traum von der Bundesliga: "Noch ein langer Weg dorthin"

Aufgrund seiner Statur werde er immer wieder mal mit Shootingstar Erling Haaland verglichen, findet selbst jedoch nicht, "dass wir uns so ähnlich sehen". Er stehe jedoch dazu, dass er "schon gerne den Spielstil von Erling" hätte. Dazu fehle ihm jedoch "noch viel. Erling hat schon richtig Qualität."

Dennoch habe er sich hohe Ziele gesetzt. In der noch laufenden Saison seien "zehn Tore plus" seine Maßgabe. "Wenn ich so am Ende auf 25 bis 30 Scorerpunkte komme, wäre ich schon absolut zufrieden."

Irgendwann wolle er in der Bundesliga spielen, weiß jedoch auch: "Das ist aber noch ein ganz schön langer Weg bis dahin. Ich war jetzt im Winter bei den Profis mit im Trainingslager und da merkt man schon, dass noch ein bisschen etwas fehlt."

Mit seinem derzeitigen Trainer Mike Tullberg stimme die Chemie jedoch seit Beginn an. "Er ist ein sehr empathischer Mensch der viel von Fußball versteht. Er ist noch jung, also kann er sich sehr gut auf uns junge Spieler einstellen", beschrieb Tigges die Zusammenarbeit mit dem 34-jährigen Dänen.

Tullberg könne "gut einschätzen, wann wir mal einen Arschtritt brauchen und wann wir eher taktisch sehen müssen, was wir besser machen können." Diese Mischung passe gut zur Mannschaft, die derzeit mit 34 Punkten Tabellensiebter der Regionalliga West ist.

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