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Wegen Coronavirus: Fan-Pufferzone bei Paris-Nizza

09.03.2020 15:34
Im Start- und Zielbereich werden Pufferzonen errichtet
© AFP/SID/ALAIN JOCARD
Im Start- und Zielbereich werden Pufferzonen errichtet

Die traditionsreiche Radsport-Fernfahrt Paris-Nizza wird wegen der Coronavirus-Epidemie unter geänderten Rahmenbedingen fortgesetzt.

Im Zuge einer Anordnung der Regierung, die am Sonntagband Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern untersagt hat, wird das Rennen fortan "hinter verschlossenen Türen" ausgetragen, wie die Veranstalter am Montag während der zweiten Etappe nach Chalette-sur-Loing mitteilten.

Auf einer Länge von 100 bzw. 300 Metern werden an den Podien im Start- und Zielbereich Pufferzonen eingerichtet und der Zugang für die Öffentlichkeit dort eingeschränkt. Die Organisatoren riefen die Fans dazu auf, die neuen Regeln einzuhalten, auch wenn diese im Widerspruch zu der traditionellen Nähe von Fans und Fahrern stünden.

Das Verbot der französischen Regierung gilt seit Sonntagabend landesweit. Es war von Gesundheitsminister Olivier Veran nach einem Krisentreffen im Pariser Elysee-Palast verkündet worden. Ausnahmen soll es für gesellschaftlich wichtige Veranstaltungen wie Demonstrationen und öffentliche Verkehrsmittel geben.

Frankreich ist mit Italien und Deutschland das am stärksten betroffene Land in der EU. Präsident Emmanuel Macron hatte deshalb ein Krisentreffen einberufen, an dem auch Gesundheitsminister Veran teilnahm.

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