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34 Saisontore in 21 Einsätzen

BVB-Juwel Moukoko sorgt für nächsten irren Tor-Rekord

08.03.2020 13:12
Youssoufa Moukoko mit nächstem Tor-Rekord für den BVB
© Revierfoto via www.imago-images.de
Youssoufa Moukoko mit nächstem Tor-Rekord für den BVB

Super-Talent Youssoufa Moukoko von Borussia Dortmund hat die nächste Bestmarke aufgestellt. Beim 3:0-Sieg der U19 des BVB gegen Rot-Weiß Oberhausen erzielte der 15-Jährige im 20. Einsatz seine Saisontore 33 und 34 - ein neuer Rekord für die A-Junioren Bundesliga.

Gegen Oberhausen eröffnete Alaa Bakir in der 47. Minute mit einem verwandelten Foulelfmeter den Dortmunder Torreigen. Moukoko (86./88.) schnürte anschließend seinen historischen Doppelpack.

Den bisherigen Rekord hatte Haluk Türkeri in der Spielzeit 2004/2005 mit 33 Saisontoren für den VfL Bochum aufgestellt. Auch Johannes Eggestein traf 2015/2016 33 Mal für Werder Bremen.

BVB-Chefcoach Lucien Favre hatte Moukoko kürzlich in Aussicht gestellt, bald bei den Dortmunder Profis mittrainieren zu dürfen. Man habe "einen Plan" mit dem Wunderkind, so der Schweizer. 

In der vergangenen Saison hatte der in Kamerun geborene Moukoko mit 46 Treffern den Torrekord des früheren Schalkers Donis Avdijaj in der U17-Bundesliga geknackt.

Moukoko wurde zuletzt zudem erstmals für die deutsche U19-Auswahl nominiert.

Trainer Guido Streichsbier mahnte Öffentlichkeit, Medien und die sportlich Verantwortlichen allerdings, "die Gabe zu entwickeln, den Rucksack für den Jungen so leicht wie möglich zu halten. Wir müssen aufpassen, dass es sich bei Youssoufa nicht so entwickelt wie einst bei Fiete Arp. Bei Fiete wurde die Erwartungshaltung bundesweit so schnell so groß, dass ein gerade 17-Jähriger den HSV plötzlich alleine tragen sollte. Das geht nicht – und da sind wir alle gefordert."

Der U19-Coach erklärte im Hinblick auf Moukoko weiter: "Ich bin schon lange im Nachwuchs-Fußball verwurzelt und in der Historie gut bewandert. Seine Quote ist definitiv beeindruckend." Dass der BVB seinen Angreifer bald mit dem Bundesliga-Team trainieren lassen will, sei "total in Ordnung". Zumal die Dortmunder in den "vergangenen Jahren ein sehr gutes Gespür für Youssoufa bewiesen" hätten.

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