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Sieben Tore in einer Halbzeit an der Bremer Brücke

Wehen Wiesbaden ballert sich auf Relegationsrang

06.03.2020 20:22
Gleich sechs Tore bejubelte der SV Wehen Wiesbaden in Osnabrück
© nordphoto / Paetzel via www.imago-images.de
Gleich sechs Tore bejubelte der SV Wehen Wiesbaden in Osnabrück

Im Duell der Krisenklubs der 2. Fußball-Bundesliga hat der SV Wehen Wiesbaden mit einem historischen Torfestival beim VfL Osnabrück seine Sieglosserie beendet.

Die Hessen setzten sich an der Bremer Brücke nach fünf Spielen ohne Dreier mit 6:2 (5:2) durch - großzügig unterstützt durch katastrophale Fehler der Gastgeber. Wiesbaden kletterte auf den Abstiegsrelegationsplatz. Osnabrück liegt nach der achten Partie ohne Sieg nur noch vier Punkte davor.

Manuel Schäffler (5., 26. und 45.), Max Dittgen (7.) und Stefan Aigner (15.) machten in der historischen ersten Hälfte aus einem 0:1-Rückstand eine beruhigende Führung. Benjamin Girth hatte bereits in der dritten Minute für Osnabrück getroffen. Moritz Heyer verkürzte in der Nachspielzeit (45.+2). Daniel Kyereh (90.+2) erzielte das Tor zum Endstand. Nur 1997, beim 7:6 des 1. FC Kaiserslautern gegen den SV Meppen, hatte es in einem Zweitligaspiel mehr Tore in der ersten Halbzeit gegeben - damals acht (6:2).

Die Defensive der Niedersachsen fiel auseinander: U21-Nationalspieler Felix Agu leitete mit einem Fehlpass das 1:1 ein, ehe er Schäffler anschoss und der Ball über die Linie sprang. Auch beim zweiten Gegentor landete sein Aufbaupass beim Gegner. Beim 1:3 rutschte der 20-Jährige, der im Sommer ablösefrei zu Werder Bremen wechseln wird, aus - bereits nach 22 Minuten wurde er ausgewechselt.

Doch auch sein Ersatz patzte: Kevin Wolze rutschte weg, verlor den Ball an Aigner, der Schäffler bediente. Beim 1:5 ließ Wolze Schäffler davon laufen.

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