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Kristopans verhindert Pleite bei Roths Liga-Debüt

03.03.2020 21:53
Dainis Krisopans verhindert die Pleite für die Füchse
© osnapix / Duckwitz via www.imago-images.de
Dainis Krisopans verhindert die Pleite für die Füchse

Die Füchse Berlin haben unter dem neuen Trainer Michael Roth Moral gezeigt und ihre vierte Niederlage in der Handball-Bundesliga mit allergrößter Mühe vermieden.

Beim Bergischen HC kamen die Berliner am Dienstagabend nach 24:26-Rückstand noch zu einem 26:26 (12:17), mussten aber mit 35:17 Punkten den TSV Hannover-Burgdorf vorbeiziehen lassen.

Die Niedersachsen (36:16) übernahmen mit einem 32:24 (14:12) bei Schlusslicht HSG Nordhorn Tabellenplatz vier.

Der SC Magdeburg (37:15) behauptete Rang drei mit einem mühsamen 24:20 (11:13) gegen den HC Erlangen, der sich am Freitag nach nur dreieinhalb Wochen von Trainer Rolf Brack getrennt hatte.

Tabellenführer THW Kiel (40:8/bei GWD Minden) ist ebenso wie die zweitplatzierte SG Flensburg-Handewitt (38:12/bei der MT Melsungen) erst am Mittwoch im Einsatz. 

Die Berliner, die bei Roths Debüt am Sonntag im EHF-Cup gegen den spanischen Vertreter BM Logrona la Rioja mit 33:26 gewonnen hatten, kamen im Düsseldorfer ISS-Dome 13 Sekunden vor Schluss durch einen Treffer des lettischen 2,15-m-Riesen Dainis Kristopans zum glücklichen Ausgleich - kein einziges Mal lagen die Gäste in Führung.

Dem Bergischen HC, der in den letzten 5:21 Minuten kein Tor erzielte, reichten auch neun Treffer von Jeffrey Boomhouwer nicht zum Sieg.

Rhein-Neckar Löwen unter Schwalb weiter makellos

Die Rhein-Neckar Löwen bleiben mit ihrem neuen Coach Martin Schwalb in der Erfolgsspur. Das 26:23 (14:10) gegen DHfK Leipzig war der dritte Pflichtspielerfolg der Mannheimer in der dritten Partie unter der Regie des 56-Jährigen.

Die Löwen legten mit viel Tempo los. Das 1:0 der Leipziger beantworteten der Schweizer Löwen-Spielmacher Andy Schmid und seine Teamkollegen bis zur neunten Minute mit sieben Treffern in Serie.

Die Gäste aus Sachen kamen im Anschluss besser ins Spiel und hielten die Partie bis zum 19:21 (49.) offen. Am Sonntag geht es für das Schwalb-Team dann zum Rekordmeister THW Kiel.

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