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"Anti-Hass-Kommission" und "nachhaltige" Strafen

Hopp-Beleidigungen: FC Bayern zieht Konsequenzen

02.03.2020 15:09
Karl-Heinz Rummenigge und der FC Bayern ergreifen Maßnahmen
© via www.imago-images.de
Karl-Heinz Rummenigge und der FC Bayern ergreifen Maßnahmen

Der FC Bayern München reagiert auf das Skandal-Spiel bei der TSG Hoffenheim. Der deutsche Rekordmeister gründet eine Sonderkommission "um die Ereignisse vom Samstag aufzuarbeiten".

Das erklärte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge im Gespräch mit der "Bild". Neben den Geschehnissen vom vergangenen Wochenende werde sich die Kommission auch damit beschäftigen, wie künftig bei ähnlichen Vorfällen reagiert wird.

"Wir wollen dieses hässliche Gesicht vom FC Bayern nicht mehr wiedersehen", stellte der 64-Jährige unmissverständlich klar. Die Täter hätten unterdessen davon auszugehen, "nachhaltig von Bayern München bestraft zu werden.",

Auch mit dem FC Schalke 04 wird sich der FC Bayern abstimmen. Die beiden Teams treffen am Dienstagabend im Viertelfinale des DFB-Pokal aufeinander. Schalke hatte bereits angekündigt, bei erneuten Schmähungen gegen Dietmar Hopp geschlossen das Feld zu verlassen.

Rummenigge rechtfertigt katarisches Sponsoring

Abseits der jüngsten Problematik in den Stadien der Fußball-Bundesliga rechtfertigte Rummenigge die Zusammenarbeit der Bayern mit Katar, einem Land, in dem Menschenrechte nur bedingt gelten und Homosexualität immer noch strafbar ist.

"Seitdem der Fußball sich mit Katar und andersrum befasst, gibt es dort einen fundamentalen Effekt in Sachen Arbeitsbedingungen und Menschenrechte. Diese Dinge haben sich in keinem anderen arabischen Land so positiv entwickelt", so der Bayern-Boss.

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