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Bundesliga

Schneider plädiert für "Einstufenplan"

Schalke kündigt sofortige Spielabbrüche an

01.03.2020 16:07
Zieht bei Fan-Schmähungen drastische Konsequenzen: Schalke-Sportvorstand Jochen Schneider
© RHR-FOTO/Tim Rehbein via www.imago-images.de
Zieht bei Fan-Schmähungen drastische Konsequenzen: Schalke-Sportvorstand Jochen Schneider

Schalke 04 hat harte Konsequenzen angedroht, falls es bei Heimspielen des Fußball-Bundesligisten zu Beleidigungen und diffamierenden Äußerungen kommen oder Schmähplakate gezeigt werden sollten.

Sollte es zu solchen Vorkommnissen kommen, "wird unsere Mannschaft den Platz verlassen - ungeachtet der Spieldauer, des Resultats oder etwaiger Konsequenzen", teilte der Klub am Sonntag in einer Erklärung des Vorstands mit.

"Wir werden dieses Verhalten gemäß der Stadionordnung konsequent ahnden, die Verursacher dieser Diffamierungen ausgrenzen", hieß es weiter: "Die Werte unseres Vereins und des Leitbilds, das wir uns selbst gegeben haben, lassen keinerlei Spielraum für Toleranz angesichts von Hass, Intoleranz und Diffamierung."

Zuvor hatte sich Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider bei Beleidigungen oder Schmähungen im Stadion für ein radikales Durchgreifen ausgesprochen. "Man kann darüber diskutieren, ob ein Dreistufenplan sinnvoll ist. Wenn ich meinem Kind zweimal androhe und es passiert nichts - dann passiert halt nichts. Genauso war es ja auch in Hoffenheim. Wahrscheinlich ist dieser Dreistufenplan auch nicht die Lösung. Vielleicht brauchen wir einen Einstufenplan: Ein Transparent - Spielabbruch!"

Zahlreiche Vorfälle in der Bundesliga

Damit bezog sich Schneider auf die Vorkommnisse beim Bundesliga-Spiel 1899 Hoffenheim gegen Bayern München, wo Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp zum wiederholten Mal mit Transparenten und Sprechchören beleidigt worden war. Die Partie wurde zweimal unterbrochen, bei einem weiteren Vorkommnis hätte ein Spielabbruch gedroht.

Auch bei den Partien in Dortmund (gegen Freiburg) und Köln (gegen Schalke) gab es erneut Vorfälle dieser Art und Spiel-Unterbrechungen.

"Ich weiß nicht, was in diesen Köpfen los ist, was die Motivation ist. Dietmar Hopp ist eine Seele von einem Menschen. Der hat mal gar nichts Böses in sich. Er hat nicht nur dem Sport, sondern der Gesellschaft so viel gegeben. Diesen Mann so anzugreifen, zwölf Jahre nachdem die TSG in die Bundesliga aufgestiegen ist - das muss mir mal einer erklären. In mein Hirn geht es nicht mehr rein", sagte Schneider.

"Diese wenigen Menschen nehmen 99,9 Prozent der Zuschauer ihr Hobby. Mit welcher Arroganz treten die auf, anderen Leuten das Hobby kaputt zu machen? Da muss jetzt mal ein Selbstreinigungsprozess in den Blöcken rein."

Mit Blick auf das kommende Bundesliga-Heimspiel gegen Hoffenheim sagte Schneider: "Ich kann nur an alle Schalker appellieren, sich am nächsten Samstag fair zu verhalten. Insgesamt, gegen Dietmar Hopp, gegen die TSG Hoffenheim, gegen Alexander Nübel - ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll."

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