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Zoff um Schalkes Uth-Klausel: Heldt will "nicht jammern"

27.02.2020 13:39
Muss gegen seine Ex-Klub Schalke zuschauen: Kölns Mark Uth
© Eberhard Thonfeld via www.imago-images.de
Muss gegen seine Ex-Klub Schalke zuschauen: Kölns Mark Uth

Sportchef Horst Heldt vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln wehrt sich gegen Kritik am Vertrag von Winter-Zugang Mark Uth. Der Stürmer darf am Samstag im Spiel gegen seinen Ex-Klub FC Schalke 04 nicht für den FC spielen.

"Natürlich haben wir bei den Verhandlungen mit Schalke Argumente zu finden versucht, damit Mark Uth gegen Schalke spielen kann. Aber wir jammern nicht, dass er Samstag keine Option ist. Lieber 16 Mal als gar nicht", sagte Heldt.

Uth selbst ist unzufrieden mit der Klausel in seinem Vertrag. "Wir wollen Fußball spielen und nur unseren Job machen. Wenn wir das nicht dürfen, dann finde ich das schade", sagte der gebürtige Kölner "sport1" und fügte hinzu: "Die Schalker wollten nicht, dass ich gegen sie spiele. Schön finde ich das nicht, aber ich muss das akzeptieren."

Der 28-Jährige war im Winter von Schalke nach Köln verliehen worden. Die Ausschlussklausel für einen Einsatz gegen seinen eigentlichen Klub ist bei solchen Transfers durchaus Standard, wird aber oft kritisiert.

Uth schoss seine bisherigen drei Saisontore nach seinem Winterwechsel in bislang fünf Einsätzen für den FC. "Natürlich ist es nicht gut, dass er gegen Schalke nicht spielen kann. Aber gegen Berlin hat unser Kapitän zehn Minuten vor Anpfiff gesagt, er kann nicht spielen - und dann kam Elvis Rexhbecaj und hat eine Note 1 gespielt", sagte Kölns Trainer Markus Gisdol.

Wer Uth gegen Schalke vertritt, ist noch unklar.

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