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Eintracht Frankfurts Aufsichtsratsboss über den BVB-Star

SGE-Boss: Haaland "wäre vielleicht zu schultern gewesen"

27.02.2020 11:39
Eintracht Frankfurts Aufsichtsratsboss Wolfgang Steubing spricht über BVB-Star Erling Haaland
© unknown
Eintracht Frankfurts Aufsichtsratsboss Wolfgang Steubing spricht über BVB-Star Erling Haaland

Mit der Verpflichtung von Erling Haaland hat Borussia Dortmund im Winter fraglos einen Volltreffer gelandet. Zwölf Tore in acht Einsätzen haben den jungen Norweger zu einem der gefürchtetsten und zugleich begehrtesten Stürmer der Welt gemacht. Kein Wunder, dass die Konkurrenz ein wenig neidisch nach Dortmund blickt - so auch Eintracht Frankfurt.

In einem "Bild"-Interview äußerte sich SGE-Aufsichtsratsboss Wolfgang Steubing nun zum Shootingstar der Fußball-Bundesliga.

"Es wäre im Extremfall vielleicht zu schultern gewesen, einen Haaland für 21 Millionen zu verpflichten", erklärte der 70-Jährige, schränkte dann jedoch ein: "Der wäre aber nicht zu uns gekommen! Weil Dortmund viel erfolgreicher spielt als die Eintracht."

Daher müsse man "nach einem billigeren Spieler gucken, der dir Hoffnung macht", so Steubing weiter. Frankfurt hatte in der Winterpause lediglich einen Neuzugang geholt: Defensiv-Allrounder Stefan Ilsanker wechselte für 500.000 Euro von RB Leipzig in die Mainmetropole.

Sonderlob für "guten Fang" Hütter

Vor dem Rückspiel in der Zwischenrunde der Europa League gegen RB Salzburg fand Steubing lobende Worte für SGE-Trainer Adi Hütter.

"Mit ihm haben wir einen guten Fang gemacht, wie vorher mit Niko Kovac", betonte der mächtige Funktionär. Allerdings glaube er, dass Hütter "noch etwas braucht, um in den Fokus der ganz großen Klubs zu gelangen".

Aktuell sei der Österreicher, der 2018 vom Schweizer Meister BSC Young Boys nach Hessen gekommen war, in Frankfurt gut aufgehoben. "Ich glaube, er ist bei uns genau im richtigen Verein", so Steubing.

Derzeit liegt die Eintracht in der Bundesliga nur auf Platz elf. Zuletzt hatte das Team mit enormen Leistungsschwankungen zu kämpfen.

So folgte einem 5:0-Kantersieg gegen Augsburg eine 0:4-Klatsche in Dortmund, nur im im Anschluss mit 4:1 gegen Salzburg zu gewinnen. Die jüngste Partie war dann wieder ein Rückschlag: Gegen Union Berlin verlor die SGE daheim mit 1:2.

hlü

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