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"Plötzlich wollte er aber zu Werder Bremen gehen"

Wenger plaudert aus: FC Bayern hat Gnabry "gestohlen"

26.02.2020 18:38
Arsène Wenger und Bayern-Star Serge Gnabry kennen sich aus gemeinsamer Zeit beim FC Arsenal
© Shaun Botterill, getty
Arsène Wenger und Bayern-Star Serge Gnabry kennen sich aus gemeinsamer Zeit beim FC Arsenal

Serge Gnabry, mit seinen zwei Toren gegen den FC Chelsea im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League maßgeblich am 3:0-Erfolg beteiligt, hat im Zuge seines Wechsels zu Werder Bremen offenbar sein Wort gebrochen. Das behauptet sein ehemaliger Teammanager beim FC Arsenal, Arsène Wenger.

Der Franzose berichtete am Rande des Spiels in der Königsklasse gegenüber "beIN Sports", wie die Trennung vom FC Arsenal im Jahr 2016 ablief. "Wir hatten uns darauf vorbereitet, dass er bei uns einen neuen Vertrag unterschreibt. Plötzlich wollte er aber zu Werder Bremen gehen. Aber es war nicht Werder Bremen, das ihn gekauft hat, sondern München."

Wenige Monate später, so Wenger weiter, "ging er von Bremen zu Bayern. Der Deal wurde aber schon vorher gemacht". Bayern habe Gnabry letztlich von Werder Bremen "gestohlen".

Wenger, der Gnabry in der Saison 2015/16 zu West Bromwich Albion auslieh, hatte allerdings fest mit dem Angreifer geplant. "Er war am Ende seines Vertrags und wir dachten, dass er bleibt. Denn er hat uns gesagt, dass er bleibt." 

Wenger lobt Qualitäten von Bayern-Star Gnabry

Arsenal habe Wenger zufolge mit dem Offensivspieler eine "Vereinbarung" getroffen, da er bei West Bromwich nicht gespielt hat. Aus diesem Grund habe er Gnabry im Sommer 2016 mit der deutschen Mannschaft zu den Olympischen Spielen fahren lassen, wo er "natürlich sehr gut war". Gnabry gewann mit Deutschland die Silbermedaille und war zudem bester Torschütze des Turniers.

Der 70 Jahre alte Wenger verfolgt die Entwicklung seines ehemaligen Schützlings dennoch weiterhin genau. Gnabry habe "Geschwindigkeit, Kraft, technische Fähigkeiten" und sei "sehr intelligent".

Sein größtes "Problem" in seiner Zeit beim FC Arsenal war jedoch, dass er "manchmal für den einfachen Weg im Fußball sucht". Gnabry habe "keine Grenzen, es liegt er daran, wie viel er bereit ist zu leiden", so Arsène Wenger.

gkl

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