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"Unmittelbares Rematch" wahrscheinlich

Nach brutaler K.o.-Pleite: Wilder-Team will Rückkampf

24.02.2020 08:34
Tyson Fury schlug Deontay Wilder mehrmals zu Boden
© Larry Burton via www.imago-images.de
Tyson Fury schlug Deontay Wilder mehrmals zu Boden

Das Schwergewicht hat einen neuen König! Nach der überragenden Vorstellung im Rückkampf gegen Deontay Wilder ist der neue WBC-Weltmeister Tyson Fury für viele Fans und Experten die neue Nummer eins der "Königsklasse". Wie es für den "Gypsy King" weitergeht, steht offenbar auch schon fest.

Nachdem sich Tyson Fury im ersten Duell mit Deontay Wilder noch mit einem umstrittenen Unentschieden zufrieden geben musste, zeigte der Brite im Rückkampf am Wochenende eindrucksvoll, wer der bessere Boxer ist. Fury dominierte den "Bronze Bomber" nach Belieben und gewann den Kampf durch Technischen K.o. in der siebten Runde.

Während Fury nach dem Sieg mit seinem Anhang Las Vegas unsicher machte, rätselte das Lager von Wilder, wie es zur Niederlage kommen konnte. Noch während der 34-Jährige seine Wunden versorgen ließ, ist offenbar eine Entscheidung gefallen, wie es weitergeht.

Fury-Promoter Frank Warren verriet gegenüber "Metro", dass es wohl bald zu einem dritten Kampf kommen wird. "Shelly Finkel [Wilders Co-Manager, Anm. d. Red.] hat mich am Morgen nach dem Kampf angerufen und gesagt, dass sie wahrscheinlich ein unmittelbares Rematch anstreben. Das ist der aktuelle Stand. Ich gehe davon aus, dass der dritte Kampf bald steigen wird", sagte Warren.


Mehr dazu: Fury stellt Rückkampf in Aussicht


Schon direkt nach dem Kampf wurde bekannt, dass Wilder 30 Tage Zeit hat, um seine Rückkampfoption zu ziehen. Eine Option, die übrigens auch Tyson Fury zustand. Hätte der Herausforderer verloren, hätte auch er das Recht auf ein drittes Duell gehabt.

Wilder-Coach wollte Handtuch nicht werfen

Bekannt ist mittlerweile, dass Wilders Trainer Jay Deas das Handtuch in der siebten Runde nicht geworfen hätte. Assistenz-Trainer Mark Breland war derjenige, der den Kampf beendete. "Mark hat das Handtuch geworfen. Ich denke, das hätte er nicht tun sollen", sagte Deas auf der PK nach dem Kampf.

Er sei zwar der Headcoach, erklärte Deas, "aber wir regeln die Dinge etwas anders". Das Wilder-Team arbeite mehr wie ein Football-Team, "wo der Headcoach nicht unbedingt alle Entscheidungen trifft. [...] Während der Runde hat Mark darüber gesprochen, dass Handtuch werfen zu wollen. Ich habe ihm gesagt, er soll es nicht tun. Als der Kampf weiterlief, habe ich dann das Handtuch fliegen sehen".

Über den Vorfall gesprochen hatte Deas zum Zeitpunkt der PK noch nicht mit seinem Assistenten. 

csc

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