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Kieler Zebras mit bedeutungsloser CL-Niederlage

22.02.2020 19:03
Domagoj Duvnjak verlor mit seinem THW
© Simon Hofmann, getty
Domagoj Duvnjak verlor mit seinem THW

Der deutsche Handball-Rekordmeister THW Kiel hat in der Champions League sein bedeutungsloses vorletztes Gruppenspiel verloren. Die Mannschaft von Trainer Filip Jicha unterlag beim bereits ausgeschiedenen weißrussischen Vertreter Meshkov Brest mit 30:33 (13:16) und kassierte im 13. Spiel die zweite Niederlage im laufenden Wettbewerb.

Der THW hatte bereits in der Vorwoche zwei Spieltage vor dem Ende der Gruppenhase den ersten Tabellenplatz klargemacht und darf damit als erste deutsche Mannschaft das Achtelfinale überspringen. Bester Werfer der Kieler, bei denen Jicha munter durchwechselte und seinen Leistungsträgern einige Verschnaufpausen gönnte, war der schwedische Rückraumspieler Lukas Nilsson mit acht Treffern. Auf der Gegenseite war Mikita Wailupau mit elf Toren nicht zu stoppen.

Zum Vorrundenabschluss muss der Bundesliga-Tabellenführer am 29. Februar beim polnischen Vertreter KS Kielce antreten. In der Königsklasse ernst wird es für die Zebras erst wieder Ende April, wenn die Viertelfinal-Hinspiele stattfinden.

Das große Ziel des dreimaligen Champions-League-Siegers ist das Final Four in Köln (30./31. Mai), das in den vergangenen drei Jahren ohne deutschen Teilnehmer über die Bühne ging. Zuletzt hatten die Spitzenmannschaften der Bundesliga international den Anschluss an die absolute Spitze verloren, 2014 gelang der SG Flensburg-Handewitt im Finale gegen den THW der letzte große Coup.

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