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Pikante Enthüllung vom Torjäger des FC Bayern

Lewandowski bestätigt Kontakt zu Manchester United

22.02.2020 10:33
Wechselte 2014 vom BVB zum FC Bayern: Robert Lewandowski
© Neundorf/Kirchner-Media via www.imago-images.de
Wechselte 2014 vom BVB zum FC Bayern: Robert Lewandowski

Robert Lewandowski wechselte 2014 von Borussia Dortmund zum FC Bayern München. Statt beim deutschen Fußball-Rekordmeister wäre der Torjäger kurz zuvor allerdings fast in der englischen Premier League gelandet.

"Ich sprach nach zwei Jahren in Dortmund (also 2013, Anm. d. Red.) mit Sir Alex Ferguson und habe ernsthaft über Wechsel zu Manchester United nachgedacht. Wenn man einen Anruf von Ferguson erhält, ist das für einen jungen Spieler etwas Besonderes", berichtete Lewandowski in einem Interview mit dem englischen "Guardian". Der BVB habe dem Transfer damals allerdings einen Riegel vorgeschoben.

Als der Pole ein Jahr später zum FC Bayern wechselte, waren den Dortmundern die Hände gebunden. Sein Vertrag lief aus, sodass der aufsehenerregende Wechsel sogar ablösefrei über die Bühne ging.

In den letzten Jahren wurde Lewandowski dann mehrfach mit einem Abgang zu Real Madrid in Verbindung gebracht. Doch daraus wurde nichts.

Robert Lewandowski: "Ich will noch eine lange Zeit spielen"

Inzwischen hat sich der 31-Jährige, dessen aktueller Vertrag bis 2023 läuft, voll und ganz zu den Bayern bekannt - und noch längst nicht genug vom Profi-Fußball.

"Ich will noch eine lange Zeit spielen", kündigte Lewandowski an. "Ich fühle mich jünger als 31 und arbeite daran, mich auch für die kommenden sechs oder sieben Jahre in Form zu halten."

Lewandowski ergänzte: "Ich will kein Stürmer sein, der 90 Minuten im Strafraum auf Zuspiele wartet und nur zehn Ballkontakte pro Spiel hat. Das reicht mir nicht."

Großes Lob für Jürgen Klopp und Pep Guardiola

Großes Lob zollte Lewandowski seinen Ex-Trainern Jürgen Klopp und Pep Guardiola. Klopp sei ein "überragender Typ", schwärmte der amtierende Torschützenkönig der Bundesliga. "Es ist egal was er sagt, du glaubst ihm alles."

Vor seiner Zeit unter Klopp beim BVB habe er große Probleme mit seiner Körpersprache gehabt, führte Lewandowski aus. "Ich musste mich verändern. Klopp half mir dabei. Er sagte mir: 'Ich weiß manchmal nicht, ob du gerade wütend oder glücklich bist.' Ich wusste, dass ich an mir arbeiten muss, um den nächsten Schritt in meiner Karriere zu machen. Das war nicht einfach."

Von Guardiola habe er viel gelernt, sagte Lewandowski. "Wir haben häufig über Taktik gesprochen, dass war neu für mich."

Beide Star-Coaches seien sehr unterschiedlich, eine Kreuzung aus Klopp und Guardiola wäre allerdings die "perfekte Mischung" für einen Trainer, so Lewandowski.

Robert Lewandowski glaubt an Champions-League-Titel mit dem FC Bayern

Der Kapitän der polnischen Nationalmannschaft glaubt weiterhin an einen Triumph in der Champions League mit dem FC Bayern.

Seit dem Trainerwechsel von Niko Kovac hin zu Hansi Flick im November 2019 seien die Münchner Profis wieder "selbstbewusster", zudem sei die Kommunikation in der Mannschaft "viel besser".

"Ich glaube eines Tages werden wir ins Finale der Champions League einziehen und es auch gewinnen", sagte Lewandowski, der sein bisher einziges Endspiel in der Königsklasse 2013 mit dem BVB gegen die Bayern verlor.

tkn

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