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Ist die Tür beim FC Bayern endgültig zu?

Leipzig-Sportdirektor: Werner-Verbleib durchaus möglich

23.03.2020 08:00
Timo Werner von RB Leipzig wird mit dem FC Liverpool und dem FC Bayern in Verbindung gebracht
© Joachim Sielski via www.imago-images.de
Timo Werner von RB Leipzig wird mit dem FC Liverpool und dem FC Bayern in Verbindung gebracht

Im Sommer verlängerte Timo Werner seinen Vertrag bei RB Leipzig bis 2023. Dennoch reißen die Wechsel-Gerüchte um den Nationalspieler nicht ab. Topklubs wie der FC Bayern, Real Madrid, der FC Liverpool oder der FC Chelsea haben längst die Fühler nach dem Stürmer ausgestreckt. sport.de fasst die jüngsten Entwicklungen im Transferpoker um Werner zusammen:

  • Verbleib von Timo Werner bei RB Leipzig möglich
  • Flick flirtet mit Werner
  • Werner spricht über seine Optionen
  • Werner als Martínez-Nachfolger bei Inter gehandelt 
  • Plant der FC Liverpool einen "Keita-Deal" mit Timo Werner?
  • RB Leipzig wartet auf konkrete Offerten

Update, 23.03.2020, 07:22 Uhr

Lange Zeit schien alles auf einen Wechsel von Timo Werner im kommenden Sommer hinauszulaufen. Aufgrund der Coronavirus-Krise scheint nun aber auch ein Verbleib bei RB Leipzig durchaus wahrscheinlich, wie Sportdirektor Markus Krösche gegenüber "Sport1" einschätzte: "Alles ist möglich. Wir wissen nicht, wie sich der Transfermarkt entwickelt. Wir blicken in eine sehr neblige Glaskugel. Wir wissen nicht, wie unsere Ressourcen sind und was die anderen Vereine an Möglichkeiten haben."

Allen voran der FC Liverpool zeigte Medienberichten zufolge großes Interesse am deutschen Nationalspieler. Auch Manchester City und Manchester United wurden als Abnehmer gehandelt. Mit dem FC Barcelona stieg "Mundo Deportivo" zufolge hingegen ein erster Interessent aufgrund der Corona-Krise aus.

Krösche weiß: "England hat die gleichen Probleme wie wir. Sich darauf zu verlassen, dass die Uhren dort anders laufen, nur weil sie Investoren haben, ist falsch. Investoren haben auch wirtschaftliche Zwänge." Man könne daher "überhaupt nicht abschätzen, ob die aktuellen Werte noch in einem halben Jahr haltbar sind".

Timo Werner kann Berichten zufolge dank einer Klausel für eine Ablösesumme in Höhe von rund 60 Millionen Euro wechseln. Die Klausel muss bis Ende April gezogen werden.

Update, 11.03.2020, 08:36 Uhr

Schon im Sommer wollte der FC Bayern München Timo Werner von RB Leipzig verpflichten. Doch ein Veto von Sportdirektor Hasan Salihamidzic soll einen Transfer verhindert haben. Bayern-Trainer Hansi Flick gilt dennoch als großer Fan des RB-Stürmers und schwärmte nun in höchsten Tönen von dem Stürmer.

"Wenn man sich das Spiel Leipzig gegen Leverkusen anschaut, muss man bei der Analyse betonen: In den Momenten, in denen Timo den Ball hatte, wurde es gefährlich. Das zeigt seine enorme Qualität", sagte Flick zur "Sport Bild".

Werner habe in seiner Entwicklung einen gewaltigen Sprung gemacht: "Ich möchte es so formulieren: Timo kann bei vielen Top-Mannschaften spielen." Ob die Tür für Werner bei den Bayern endgültig geschlossen ist, ließ Flick offen: "Das möchte ich nicht beurteilen."

Update 10.03.2020, 9:30 Uhr

Gegenüber "Sky Sports" hat sich Timo Werner zu den Gerüchten rund um seine Person geäußert. Der Nationalspieler erklärte: "Im Fußball gibt es im Moment zwei Optionen. Die erste ist, Teil von Teams wie Liverpool oder Manchester City zu sein. Sie haben gut funktionierende Mannschaften und großartige Trainer. Aber die Frage ist: Will ich zu so einem Team wechseln, in dem es jetzt schon für jeden Spieler schwer ist? Darüber muss man sich Gedanken machen."

"Die andere Option", so Werner weiter, "sind Vereine, die große Veränderungen brauchen, weil sie viele Titel gewonnen haben, aber jetzt nicht mehr auf dem höchsten Level sind. Für mich ist Manchester United so ein Verein."

Deshalb frage er sich, ob er lieber Teil eines "neuen Teams" und eines "Aufbaus" sein möchte, "oder ob ich vielleicht bei meiner Mannschaft bleiben möchte, um etwas Großartiges zu erreichen".

Update 09.03.2020, 14:25 Uhr

Nun mischt sich auch noch Inter Mailand in den Transferpoker ein. Wie "Mundo Deportivo" berichtet, haben die Mailänder Verantwortlichen bereits Kontakt mit RB Leipzig aufgenommen.

Inter befürchtet demnach einen Abgang von Angreifer Lautaro Martínez. Der 22-Jährige steht angeblich ganz oben auf dem Wunschzettel des FC Barcelona.

Sollte der Argentinier Inter im Sommer verlassen, könnte Werner sein Nachfolger beim aktuellen Tabellendritten der Serie A werden.

Update 09.03.2020, 08:14 Uhr

Womöglich plant der FC Liverpool, Timo Werner erst zu kaufen und ihn dann noch einmal eine Saison an RB Leipzig zu verleihen. Darüber spekuliert "Bild".

Hintergrund: Der 24-Jährige könnte so noch ein Jahr beim Tabellendritten der Bundesliga reifen und wäre nicht sofort dem großen Erfolgsdruck und harten Konkurrenzkampf in Liverpool ausgesetzt.

Ähnlich waren die Reds bereits bei Naby Keita verfahren. 2017 verpflichtete der ehemalige englische Rekordmeister den Mittelfeldspieler von RB, "parkte" ihn aber noch ein Jahr in Leipzig. Im Sommer 2018 schloss sich Keita dann endgültig dem Klub von Teammanager Jürgen Klopp an.

Update 04.03.2020, 09:36 Uhr

Offiziell gibt es für Timo Werner bislang weder Anfragen noch ein Angebot. "Gar nix. Aber es ist normal, dass Timo in den Fokus anderer Clubs gerät. Der Junge spielt eine sehr, sehr gute Saison und trifft sehr, sehr oft", sagte Leipzigs Sportdirektor Markus Krösche der "Bild". Man sei aber vorbereitet, falls sich jemand melden sollte.

Werner besitzt für den kommenden Sommer eine Ausstiegsklausel in seinem bis 2023 laufenden Vertrag. Dem Vernehmen nach liegt diese bei etwa 60 Millionen Euro.

Zuletzt hatte angeblich der FC Liverpool sein Werben um Werner intensiviert, der Stürmer schwärmte von der Premier League und Trainer Jürgen Klopp.

Update 03.03.2020, 10:50 Uhr

Der FC Liverpool ist und bleibt der heißeste Kandidat im Wechsel-Poker um Timo Werner. Das italienische Portal "Tuttosport" berichtet nun allerdings von einem attraktiven Konkurrenten aus der Serie A. Demnach soll auch Juventus Turin über eine Verpflichtung des Nationalspielers nachdenken.

Der derzeit von Inter Mailand an PSG ausgeliehene Mauro Icardi soll auf der Wunschliste der Bianconeri allerdings noch über dem Deutschen stehen. Und auch Gabriel Jesus von Manchester City soll die Nase gegenüber Werner vorne haben. Nichtsdestotrotz ist auch der Leipzig-Stürmer ein Name, der im Umfeld der Turiner immer wieder genannt wird. 

Update 28.02.2020, 14:41 Uhr

Sein Interesse an einem Wechsel zum FC Liverpool hat Timo Werner durch die Äußerungen des vergangenen Wochenendes grundsätzlich eingeräumt. Nun hat Jürgen Klopp auf die Vorstöße des Nationalspielers reagiert und sich seinerseits öffentlich zu der Personalie geäußert.

Allzu sehr wollte sich der Reds-Coach aber noch nicht in die Karten gucken lassen: "Es ist so wie immer: Wir haben eigentlich nichts dazu zu sagen. Aber natürlich bevorzuge ich es, wenn Spieler sich positiv über uns äußern und nicht sagen: 'Das ist der letzte Klub, zu dem ich wechseln würde.' Aus dieser Perspektive ist es nett, aber das ist auch alles", zitiert die Zeitung "Liverpool Echo" den ehemalige BVB-Trainer die Situation.

Zuvor hatte Werner über die Medien von der Arbeit des Erfolgscoaches geschwärmt: "Wir haben dort mit den besten Trainer der Welt mit Jürgen Klopp, der deutsch ist. Es sprechen viele Sachen dafür, dass ich mit meiner Spielweise da vielleicht gut hinpassen würde", hatte Werner bei "Sky" nach dem 5:0-Sieg bei Schalke 04 am letzten Samstag gesagt.

Update 27.02.2020, 7:15 Uhr

Das Interesse des FC Liverpool an Timo Werner ist schon seit Wochen verbrieft. Mittlerweile sind sogar schon einige konkrete Zahlen eines potenziellen Deals bekannt. Das Portal "The Athletic" hat nun neue Details zum Poker um den Nationalspieler enthüllt.

Laut "Athletic"-Informationen hat Werner in den letzten Wochen nicht nur das Interesse des FC Liverpool geweckt, sondern auch schon Angebote vom FC Barcelona und Manchester United erhalten. Werner tendiert allerdings klar Richtung Anfield Road und will den Reds daher noch mehr Zeit einräumen.

Der Knackpunkt: Spätestens bis zu einer vertraglich festgelegten Deadline im April muss der Transfer abgeschlossen sein. Nur dann kann der Wechsel für vergleichsweise moderate 60 Millionen Euro über die Bühne gehen. Einigen sich die Parteien bis zu diesem Zeitpunkt nicht auf einen Deal, steigt die Summe. Leipzig hat sich diese Deadline zusichern lassen, damit die Sachsen im Fall eines Werner-Abgangs genügend Zeit haben, um Ersatz zu finden. 

"The Athletic" zufolge starten die Verhandlungen - sollte sich der FC Liverpool um Werner bemühen - spätestens Mitte März. Als Ersatz für Mo Salah, Sadio Mané und Roberto Firmino würde Klopp den Nationalspieler nicht an die Anfield Road holen. Vielmehr soll Werner den etablierten Dampf machen und womöglich einen aus dem Trio aus der Startelf verdrängen.  

Update 26.02.2020, 14:46 Uhr

Der Flirt zwischen Timo Werner und dem FC Liverpool wird immer heißer. Nachdem der Leipziger Angreifer zuletzt hat durchblicken lassen, einem Wechsel grundsätzlich positiv gegenüber zu stehen, legt der italienische Transferexperte Nicolò Schira nun nach.

Liverpool habe Werner bereits einen Fünfjahresvertrag angeboten. Der deutsche Nationalspieler soll im Falle einer Unterschrift beim Premier-League-Tabellenführer angeblich acht Millionen Euro plus weitere Bonuszahlungen verdienen. Das Gesamtpaket betrage mehr als 40 Millionen Euro. Gespräche dauern weiter an, so Schira.

Update 25.02.2020, 07:03 Uhr

Der langjährige Fußball-Nationalspieler und heutige TV-Experte Steffen Freund hat verraten, dass Timo Werner schon lange auf dem Wunschzettel des FC Liverpool steht.

Als Freund zwischen 2012 und 2014 Co-Trainer bei Tottenham Hotspur war, "da wollten sie ihn in Liverpool schon haben", so der 50-Jährige, der anfügte: "Das ist überhaupt keine News, dass er irgendwann nach England wechselt. Jetzt ist er so weit."

Zudem habe man aus den letzten Aussagen Werners deutlich herausgehört, dass er gern bei den Reds spielen wolle, so Freund weiter. 

"Wenn es diese Klausel gibt, dann ist er im Sommer weg", ist sich der Europameister von 1996 sicher. Jürgen Klopp wisse genau, wie der RB-Stürmer tickt und könnte ihn schnell integrieren. 

"Vielleicht ist Werner noch etwas zu wehleidig. Er muss dort einstecken, das muss er noch lernen, aber alles andere bringt er ja mit", sagte Freund: "Wehe er kommt ins Laufen, dann ist er auch in der Premier League nicht aufzuhalten."

Update, 24.02.2020, 16:44 Uhr

Scheitert ein Wechsel von Timo Werner zum FC Liverpool im Sommer? "Sport1" zufolge müssen die Reds namhafte Konkurrenz fürchten. Demnach seien weitere englische Top-Klubs am 23-Jährigen stark interessiert. Ebenfalls eine Option sei ein Wechsel zu einem großen Verein in Spanien, heißt es weiter.

Darüber, wie viel Geld ein potenzieller Abnehmer für den Star von RB Leipzig zahlen muss, herrscht derweil Uneinigkeit. Zuletzt berichtete "Sport Bild", dass im bis 2023 gültigen Vertrag des Angreifers eine Ausstiegsklausel in Höhe von 55 bis 60 Millionen Euro verankert ist. Diese müsse allerdings bis spätestens Ende April gezogen werden.

Nun berichtet "Sport1", dass Werner schon bei 30 Millionen Euro Ablöse plus erfolgsabhängige Bonus-Zahlungen wechseln kann.

Timo Werner flirtet mit dem FC Liverpool

Update, 22.02.2020, 22:12 Uhr

Der begehrte Nationalstürmer Timo Werner von RB Leipzig hat sich durchaus angetan über eine etwaige Zukunft beim FC Liverpool geäußert.

"Wir haben dort mit den besten Trainer der Welt mit Jürgen Klopp, der deutsch ist. Es sprechen viele Sachen dafür, dass ich mit meiner Spielweise da vielleicht gut hinpassen würde", sagte Werner bei "Sky" nach dem 5:0-Sieg bei Schalke 04.

Gleichzeitig schränkte der 23-Jährige ein: "Ich mache mir da keine Gedanken drüber, weil wir so viel gerade mit Leipzig zu tun haben."

Update, 20.02.2020, 11:12 Uhr

Kaum hat Timo Werner in der Champions League beim Duell auf der Insel seiner Mannschaft zum Sieg verholfen, nimmt der Poker weiter an Fahrt auf. Das Portal "transfermarkt.com" bestätigte nun, dass mittlerweile auch Werners Berater ins Geschehen eingreift.

Karl-Heinz Förster stehe demnach bereits in Verhandlungen mit dem FC Liverpool. Bislang sei jedoch noch keine Entscheidung gefallen, heißt es.

Neben dem FC Liverpool ist angeblich auch der FC Bayern interessiert, nachdem die Münchner einen Transfer im vergangenen Sommer noch hatten platzen lassen. Damals hätte der Rekordmeister für 25 Millionen Euro zuschlagen können, Sportdirektor Hasan Salihamidzic soll jedoch sein Veto eingelegt haben.

Dank einer Ausstiegsklausel kann Timo Werner nach der Saison angeblich für eine feste Ablösesumme in Höhe von 55 bis 60 Millionen Euro wechseln. Sein Vertrag bei RB Leipzig ist noch bis 2023 datiert.

Timo Werner reagiert auf Gerüchte

Update 20.02.2020, 07:32 Uhr

Beim Champions-League-Duell gegen Tottenham Hotspur (1:0) avancierte Timo Werner mit seinem Elfmetertor zum Matchwinner für RB Leipzig. Nach dem Spiel standen erneut die Wechselgerüchte um den Stürmer im Fokus.

"Ich habe heute das erste Mal in England gespielt. Ich hatte Gänsehaut beim Einlaufen", schwärmte Werner bei "Sky". Auch die Fans in England waren von dem Nationalspieler angetan. Auf Twitter zeigten sich gerade die Anhänger des FC Liverpool begeistert und machten keinen Hehl aus ihren Hoffnungen, dass Werner künftig im Trikot der Reds auflaufen könnte.

"Das macht einen natürlich stolz. Dass diese Gerüchte in letzter Zeit aufgekommen sind, das vernimmt man ja. Aber in so Spielen vergisst man das relativ schnell. Danach kann man sich wieder damit beschäftigen", erklärte Werner.

Update 19.02.2020, 07:48 Uhr

Trainer Julian Nagelsmann vom Fußball-Bundesligisten RB Leipzig steht einem möglichen Wechsel von Torjäger Timo Werner zu Jürgen Klopp und dem FC Liverpool skeptisch gegenüber.

"Für Timo Werner ist es in Liverpool schwieriger zu spielen als in Leipzig. Den Status, den er hier hat, wird er dort in den ersten Jahren nicht bekommen. Das sage ich ihm auch so", sagte Nagelsmann der "SportBild".

Das Blatt hatte zuletzt berichtet, dass der englische Champions-League-Sieger sein Interesse am Nationalspieler bereits hinterlegt habe. Werner hatte in Leipzig nach langem Zögern seinen Vertrag im vergangenen Sommer zwar bis 2023 verlängert, doch der neue Kontrakt beinhaltet eine Ausstiegsklausel.

Nagelsmann würde um einen Verbleib Werners kämpfen. "Wir lassen niemanden wehrlos weggehen, der uns hilft", sagte der 32-Jährige, der glaubt, gute Argumente für ein längeres Engagement in Leipzig zu haben: "Die Jungs sehen, wie wir uns entwickeln und wie viel Potenzial wir noch haben." 

Update 15.02.2020, 21:17 Uhr

Die sportliche Zukunft von Nationalspieler Timo Werner wird im Sommer nicht nur RB Leipzig beschäftigen. Interessierte Vereine stehen angeblich Schlange. Mit dem FC Liverpool hat nun ein erster Topklub einen konkreten Vorstoß gewagt. Der FC Bayern scheint hingegen endgültig raus aus dem Rennen um den 23-Jährigen.

Wird Timo Werner Teil der Hochgeschwindigkeits-Offensive des FC Liverpool? Nachdem in den letzten Wochen bereits englische und spanische Medien vom Interesse der Reds am deutschen Nationalspieler berichteten, schreibt die "Sport Bild", dass Jürgen Klopp und Co. mittlerweile Kontakt zum Stürmer aufgenommen haben.

Die englische "Sun" geht mit Berufung auf den italienischen Reporter Nicolo Schira nun sogar einen Schritt weiter und behauptet, der FC Liverpool habe mittlerweile die Verhandlungen mit RB Leipzig aufgenommen. Bis zuletzt hieß es lediglich, die Engländer hätten ihr Interesse beim Spieler hinterlegt. 

Um Werner aus seinem bis 2023 datierten Vertrag für eine verhältnismäßig geringe Summe loszueisen, muss sich Liverpool allerdings wohl beeilen. Laut "Sport Bild"-Reporter Christian Falk gilt Werners Ausstiegsklausel in Höhe von 55 bis 60 Millionen Euro nur bis Ende April.

Demnach bleiben den Reds nur noch etwas mehr als zwei Monate Zeit, um eine endgültige Entscheidung zu treffen. Zuvor hatte es immer geheißen, die Klausel sei erst ab Sommer gültig. Laut "Sun" ist neben Liverpool auch der FC Chelsea stark an einer Verpflichtung interessiert, wobei Werner selbst einen Wechsel zum Klopp-Klub präferiere.

Was plant der FC Bayern mit Timo Werner?

Update 09.02.2020 16:26 Uhr

Die womöglich despektierlichen, zumindest aber ziemlich unglücklichen Aussagen von Sportdirektor Hasan Salihamidzic vom FC Bayern München über Timo Werner schlagen vor dem Top-Spiel der Fußball-Bundesliga hohe Wellen.

Wie "Bild" unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld des deutschen Rekordmeisters berichtet, soll das Werner-Lager unterstützt von Berater Karlheinz Förster bei den Verantwortlichen an der Säbener Straße vorstellig geworden sein, um sich über den Umgang Salihamidzics mit dem Nationalstürmer von RB Leipzig zu beschweren.

Der Bosnier hatte im Trainingslager in Doha gegenüber "Sport Bild" angesprochen auf die anhaltenden Gerüchte um einen Werner-Transfer Zweifel angemeldet, ob dieser zur dominanten Spielweise des FC Bayern passe und erklärt, der 23-Jährige brauche "mehr Räume" für seinen eher auf Geschwindigkeit ausgelegten Stil.

Update 03.02.2020, 08:13 Uhr

Nationalspieler Timo Werner hat ein Treuebekenntnis zu seinem Verein RB Leipzig erneut vermieden. "Wenn man mit 23 Jahren im bisherigen Saisonverlauf 20 Tore erzielt hat, weckt das natürlich Interessenten", sagte der Stürmer im Interview des Fachmagazins "kicker".

"Das ist klar. Aber Stand jetzt mache ich mir keine Gedanken, was in der Zukunft passiert." Werner hatte seinen Vertrag bei den Sachsen, die am Wochenende die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga an den FC Bayern abgeben mussten, erst im vergangenen August bis 2023 verlängert.

"Was sagt man, wenn in zwei Wochen ein Verein kommt, der einen unbedingt haben möchte, der ein Anwärter auf den Gewinn der Champions League ist und ein Super-Angebot unterbreitet?", fragte Werner. "Dann macht sich wahrscheinlich jeder Spieler Gedanken. Karriereplanung ist in meinen Augen immer relativ. Es kommt, wie es kommt - und dann muss man sich zum gegebenen Zeitpunkt damit auseinandersetzen."

Update 21.01.2020, 08:48 Uhr

26 Pflichtspiele, 25 Tore, zehn Vorlagen: Mit dieser bockstarken Bilanz fegt Timo Werner derzeit durch die Saison 2019/20. Dass der Angreifer von RB Leipzig namhafte Interessenten anlockt, dürfte kaum überraschen. Vor allem ein Wechsel zum FC Bayern München steht immer wieder im Raum, der FC Liverpool könnte dem deutschen Rekordmeister allerdings ein Schnippchen schlagen.

Werner soll sich mit den Reds bereits auf einen Wechsel nach der Saison geeinigt haben. Das berichtet "eldesmarque". Im Sommer verfügt der FC Liverpool demnach über ein Transferbudget in Höhe von 200 Millionen Euro, ein nicht geringer Teil davon dürfte für einen Werner-Kauf verwendet werden.

Dem Bericht zufolge werden die LFC-Boss um den deutschen Teammanager Jürgen Klopp alles daran setzen, den Deal zeitig über die Bühne zu bringen, da sie fürchten, dass Werner seinen Preis bei der EM-Endrunde 2020 (12 Juni bis 12. Juli) in die Höhe treibt.

Update 20.01.2020, 07:37 Uhr

Nachdem Sportdirektor Hasan Salihamidzic jüngst kundtat, der FC Bayern München habe kein Interesse an Timo Werner, nehmen die Gerüchte um einen Wechsel des Torjägers von RB Leipzig nach England wieder Fahrt auf.

Sowohl der FC Chelsea, der angeblich sogar eine millionenschwere Offerte in der laufenden Winter-Transferperiode erwägt, als auch der FC Liverpool beschäftigen sich laut "Mirror" intensiv mit Werner. 

Kein Wunder: Mit 20 Treffern und sechs Vorlagen führt der 23-Jährige die Scorerliste der Bundesliga an - vor hochkarätigen Offensivstars wie Robert Lewandowski vom FC Bayern und Jadon Sancho vom BVB.

Im Raum steht eine Ablösesumme in Höhe von rund 70 Millionen Euro für den deutschen Nationalstürmer.

Update 16.01.2020, 11:54 Uhr

Am Mittwoch erklärte Hasan Salihamidzic, dass Timo Werner von RB Leipzig derzeit kein Kandidat für den FC Bayern sei, da er schlicht nicht ins System der Münchner passe. Eine Aussage, mit der Werner nun konfrontiert wurde.

"Ich glaube, da hat jeder seine eigene Meinung. Aber ganz unabhängig von seiner Aussage: Sie haben ja auch viele Spieler, wie Serge [Gnabry] und [Kingsley] Coman, die über die Außen mit Schnelligkeit kommen und in die Tiefe gehen", erklärte Werner im Gespräch mit der "Bild".

Grundsätzlich habe Salihamidzic allerdings recht damit, dass der FC Bayern mit Robert Lewandowski in der Sturmspitze "sehr gut besetzt" sei, so Werner weiter. Allerdings habe auch der Pole "über die Jahre sein Spiel verändert".

Update 15.01.2020, 08:18 Uhr

Im Sommer hielt der spannende Poker um die Zukunft von Timo Werner die Fußball-Bundesliga in Atem. Nach langem Hin und Her fiel der geplante Wechsel zum FC Bayern schließlich ins Wasser und der Stürmer blieb bei RB Leipzig. Doch wäre Hansi Flick im Sommer schon beim deutschen Rekordmeister am Ruder gewesen, hätte die ganze Geschichte unter Umständen anders verlaufen können.

Nach Informationen der "Sport Bild" hätte der heutige FCB-Trainer, der das Amt Anfang November vom entlassenen Niko Kovac übernommen hat, Werner gern im Trikot der Bayern gesehen. Doch Kovac habe zu Beginn der Saison 2019/2020 nicht auf eine Verpflichtung gedrängt und so entschieden sich die Verantwortlichen gegen einen Transfer. 

Passend dazu hat Hasan Salihamidzic nun erklärt, warum Werner für ihn zur Zeit - und wohl auch in der Zukunft - kein Kandidat für den FC Bayern ist.

"Timo Werner ist ein guter Spieler, der eine hervorragende Hinrunde gespielt hat. Allerdings haben wir Robert Lewandowski", sagte der Sportdirektor gegenüber dem Sportblatt und fügte an: "Robert ist ein Stürmer, der zu unserer Spielweise ideal passt."

Laut "Sport Bild" habe es Zweifel gegeben, ob Werner - anders als Lewandowski - gegen tiefstehende Gegner seine Stärken ausspielen kann.

Update 14.01.2020, 09:21 Uhr

Nahezu alle Topklubs in Fußball-Europa wurden in den letzten Monaten bereits mit Stürmerstar Timo Werner von Bundesliga-Herbstmeister RB Leipzig in Verbindung gebracht. Jetzt gibt es neue Spekulationen um den spanischen Gigantenverein Real Madrid.

Wie "Sky" vermeldet, wollen die Madrilenen im Sommer einen Transfer von Werner in Angriff nehmen - auch, weil er für jenes Transferfenster wohl eine Ausstiegsklausel zwischen 30 und 60 Millionen Euro besitzt, was ein echtes Schnäppchen wäre.

Zurzeit werde der Stürmer bereits intensiv beobachtet, es soll nur eine Frage der Zeit sein, bis bei RB ein erstes Angebot hereinflattert. Ob Werner selbst überhaupt in die spanische Hauptstadt wechseln möchte, sei nicht bekannt.

Die spanische Zeitung "El Desmarque" hatte schon vor einigen Tagen vom Interesse der Königlichen am deutschen Nationalstürmer berichtet.

Update 09.01.2020, 07:17 Uhr

Vor der Saison 2019/20 schien ein Transfer von Timo Werner von RB Leipzig zum FC Bayern München eigentlich nur noch eine Frage der Zeit zu sein, nach einigem Hin und Her verlängerte der 23-Jährige dann jedoch seinen Vertrag bei den Sachsen bis Ende Juni 2023. Ein vorzeitiger Abschied ist allerdings keinesfalls ausgeschlossen.

"Ich hatte mich mit Karl-Heinz Rummenigge [Vorstandsboss des FC Bayern, d.Red] sehr fair und offen über Timo Werner ausgetauscht. Wir sind froh, dass es so gekommen ist, dass die Bayern den ein oder anderen Spieler auf dem Zettel hatten und die Causa Werner dann etwas nach hinten gerückt ist", bestätigte Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff im Gespräch mit "Bild", dass es Verhandlungen mit dem FC Bayern gab.

Für Mintzlaff ist nicht ausgeschlossen, dass der deutsche Rekordmeister erneut an die Roten Bullen herantreten wird. "Timo ist ein ganz, ganz wichtiges Element, um in Leipzig erfolgreich Fußball zu spielen. Schießt Timo weiter Tore ist klar, dass nicht nur Bayern Interesse an so einem Weltklasse-Spieler hat", so Mintzlaff, der vielsagend ergänzt: "Im Fußball ist nichts unverkäuflich. So ehrlich müssen wir sein."

Update 01.01.2020, 09:35 Uhr

Nach Informationen des "Telegraph" hat der FC Chelsea Timo Werner auf eine Liste von Wunschkandidaten für die Offensive gesetzt, auf der neben dem Leipziger unter anderem auch Jadon Sancho vom BVB und Leon Bailey von Bayer Leverkusen stehen.

Laut dem Bericht lotet der Londoner Klub zur Zeit aus, ob Werner im Winter schon für 30 Millionen Euro zu haben wäre. Zuletzt gab es Unklarheiten, wie hoch die Ausstiegsklausel des Angreifers genau ist und welche Summe je nach Transferzeitpunkt zu zahlen wäre.

Während die "Bild" berichtet, die Ablösesumme könne durch erfolgsabhängige Klauseln auf bis zu 60 Millionen Euro steigen, schreibt der "kicker" von einer Ausstiegsklausel, die "bei etwa 30 Millionen Euro" liegt.

Update 09.12.2019, 07:45 Uhr

Im Sommer wäre Timo Werner von RB Leipzig beinahe beim FC Bayern München gelandet. Doch der deutsche Rekordmeister verzichtete auf einen Transfer - trotz einer verhältnismäßig geringen Ablösesumme.

Laut "kicker" hätte der FC Bayern Werner für "nur" 25 Millionen Euro verpflichten können - die Verantwortlichen der Münchner sahen jedoch von einem Transfer des Stürmers ab.

Über viele Monate wurde Werner mit einem Wechsel zum FC Bayern in Verbindung gebracht. Angeblich hat der Rekordmeister im Sommer auf eine Verpflichtung verzichtet, da angedacht war, Werner erst 2020 zu verpflichten - und zwar ablösefrei.

Mit seiner vorzeitigen Vertragsverlängerung bis 2023 durchkreuzten RB Leipzig und Werner den Plan des Rekordmeisters jedoch.

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