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Möglicher Abschied von Klostermann und Upamecano "normal"

Nagelsmann rät Werner von Liverpool-Wechsel ab

19.02.2020 07:48
Julian Nagelsmann (r.) hofft auf langfristigen Werner-Verbleib
© Frank Hoermann/SVEN SIMON via www.imago-images.de
Julian Nagelsmann (r.) hofft auf langfristigen Werner-Verbleib

Trainer Julian Nagelsmann vom Fußball-Bundesligisten RB Leipzig steht einem möglichen Wechsel von Torjäger Timo Werner zu Jürgen Klopp und dem FC Liverpool skeptisch gegenüber.

"Für Timo Werner ist es in Liverpool schwieriger zu spielen als in Leipzig. Den Status, den er hier hat, wird er dort in den ersten Jahren nicht bekommen. Das sage ich ihm auch so", sagte Nagelsmann der "SportBild".

Das Blatt hatte zuletzt berichtet, dass der englische Champions-League-Sieger sein Interesse am Nationalspieler bereits hinterlegt habe. Werner hatte in Leipzig nach langem Zögern seinen Vertrag im vergangenen Sommer zwar bis 2023 verlängert, doch der neue Kontrakt beinhaltet eine Ausstiegsklausel.

Ob die jedoch schon nach dieser Saison greift, ist bislang nicht bekannt. Am Mittwoch (21:00 Uhr) spielt Werner im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei den Tottenham Hotspur in England vor.

Nagelsmann würde um einen Verbleib Werners kämpfen. "Wir lassen niemanden wehrlos weggehen, der uns hilft", sagte der 32-Jährige, der glaubt, gute Argumente für ein längeres Engagement in Leipzig zu haben: "Die Jungs sehen, wie wir uns entwickeln und wie viel Potenzial wir noch haben." 

Verlassen Klostermann und Upamecano Leipzig im Sommer?

Werner ist nicht der einzige RB-Profi, der Begehrlichkeiten namhafter Vereine geweckt hat. Zu möglichen Wechselkandidaten im Sommer zählen auch Nationalspieler Lukas Klostermann, der mit dem FC Bayern und dem BVB in Verbindung gebracht wurde, und der Bayern-Flirt Dayot Upamecano. 

"Solange wir junge Spieler holen, die den nächsten Schritt bei uns machen wollen, ist es normal, dass sie sich mit größeren Klubs beschäftigen, sobald sie bei uns erfolgreich sind und sich noch schneller als wir entwickeln", sagte Nagelsmann.

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