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Formel-1-Testfahrten in Barcelona

Mercedes gibt weiter den Ton an - Kubica mit Bestzeit

26.02.2020 18:20
Bei den Testfahrten von Barcelona geben die Silberpfeile weiterhin den Ton an
© HOCH ZWEI / Italy Photo Press via www.imago-images
Bei den Testfahrten von Barcelona geben die Silberpfeile weiterhin den Ton an

Robert Kubica hat zum Auftakt der zweiten Woche der Formel-1-Wintertests in Barcelona Tagesbestzeit (1:16.942 Minuten) erzielt.

Der DTM-Pilot aus Polen, 2020 Testfahrer bei Alfa Romeo, verwies Max Verstappen (Red Bull/+0,405) und Sergio Perez (Racing Point/+0,486) auf die Plätze.

Doch was das Kräfteverhältnis an der Spitze betrifft, verfestigt sich der Eindruck, dass Mercedes aktuell "Branchenführer" ist. "Das Fahrzeug ist stabil und macht selbst bei windigen Bedingungen einen guten Eindruck", sagt sogar der sonst oft zweckpessimistische Teamchef Toto Wolff und unterstreicht: "Wir scheinen eine solide Basis für den Saisonstart zu haben."

Dabei stand die Zeitenjagd am Mittwoch, bei teilweise recht windigen Verhältnissen, nicht im Vordergrund. Kubica erzielte seine Bestzeit am Vormittag, bevor er an Teamkollege Kimi Räikkönen (18./+2,573) übergab, mit mutmaßlich wenig Benzin im Tank und frischen C5-Reifen, also der weichsten verfügbaren Gummimischung von Pirelli.

Kubicas Zeit wäre in der ersten Woche gut genug für P3 gewesen, 1,210 Sekunden hinter der Freitagsbestzeit von Valtteri Bottas im Mercedes F1 W11 EQ Performance. Bottas (9./+1,158) fuhr am Mittwoch nur am Nachmittag; am Vormittag hatte Lewis Hamilton 0,620 Sekunden auf Kubica eingebüßt und sich damit den siebten Platz gesichert.

Ferrari oder Mercedes: Wer ist besser?

Zum Vergleich: Die beiden Ferraris landeten auf den Positionen 10 (Sebastian Vettel/+1,171) und 13 (Charles Leclerc/+1,302). Zwischen dem schnellsten Mercedes und dem schnellsten Ferrari lagen am Mittwoch 0,682 Sekunden.

"Da steckt wahrscheinlich noch eine Sekunde drin, rein von der Leistung her", erneuert Wolff den bereits vergangene Woche geäußerten Verdacht, dass Ferrari mit stark gedrosselter Motorleistung testet, um die Konkurrenz in falscher Sicherheit zu wiegen.

Mehr dazu: Die Bestzeiten der Formel-1-Tests in Barcelona

"Mercedes scheint ja ganz genau zu wissen, was wir tun", kontert Ferrari-Teamchef Mattia Binotto. "Aber es ist nicht wahr!" Was ebenso wahr wie ermutigend ist: "In den schnellen Kurven, Kurve 3 und Kurve 9 zum Beispiel, fühlt sich das Auto viel berechenbarer an", lobt Vettel.

Trotzdem: "Wir glauben, dass wir im Moment nicht das schnellste Auto haben", analysiert Binotto. "Ich gehe davon aus, dass wir beim Saisonauftakt Rückstand haben werden. In den Kurven sind wir schneller geworden. Dafür auf den Geraden langsamer. Aber das war beim Designen dieses Autos eines unserer Ziele."

Apropos Ferrari-Design: Der SF1000 kam am Mittwoch mit einigen Änderungen daher. Vettel probierte einen neuen Frontflügel ebenso wie einen neuen Heckflügel mit "Delle", mutmaßlich speziell für Hochgeschwindigkeitsstrecken.

19 Fahrer aktiv, aber nur einer den ganzen Tag!

Die höchste Geschwindigkeit erzielte Leclerc mit 336 km/h vor Hamilton mit 333 km/h. In Sachen Rundenzeit blieb Hamilton knapp hinter Pierre Gasly (5./AlphaTauri/+0,598) und Alexander Albon (6./Red Bull/+0,608) zurück, die bereits zu Mittag an ihre Teamkollegen übergeben hatten. Nur Romain Grosjean (16./Haas/+1,728) fuhr durch.

Die beste Nachmittags-Zeit fuhr am Mittwoch Verstappen. Bei seinem persönlich besten Versuch waren die mittleren C3-Reifen montiert. Allerdings legte der Niederländer an der neuralgischen Stelle im dritten Sektor auch einen Dreher hin - zunächst ohne nennenswerte Folgen. Fünf Minuten vor Schluss sorgte er mit einem weiteren Ausritt für das vorzeitige Ende der Session.

Daniel Ricciardo wurde am Mittwoch Elfter. Rückstand: 1,272 Sekunden. Renault-Teamchef Cyril Abiteboul macht trotzdem einen zufriedenen Eindruck: "Wir haben unsere Ziele erfüllt. Das neue Auto hat die Schwächen des alten abgelegt", sagt er gegenüber 'auto motor und sport'.

Nicholas Latifi (+1,358) wurde mit dem erneut verbesserten Williams (Frontflügel) 14., hinter Charles Leclerc (Ferrari/+1,302) und vor George Russell (Williams/+1,593). Kimi Räikkönen verfolgte ein anderes Programm als Teamkollege Kubica: P18, 2,573 Sekunden Rückstand. Insgesamt waren am Mittwoch 19 Fahrer im Einsatz.

Dass sich Daniil Kwjat (AlphaTauri/+0,514) im Finish noch auf P4 schob, ist mit Vorsicht zu genießen. Just als Verstappen für die rote Flagge sorgte, rollte auch der Russe aus. Zwar hatte er bei seinem Versuch die mittleren C3-Reifen montiert. Aber das Ausrollen im zweiten Sektor so kurz vor Schluss deutet auf einen leeren Tank hin.

Was sonst noch los war

Sebastian Vettel sorgte am Vormittag mit einem 360-Grad-Dreher für die erste rote Flagge des Tages. In der schnellen Kombination Kurve 7/8 verlor er die Kontrolle über den SF1000. Womöglich wegen des teilweise recht starken Windes.

Der Motorenhersteller Mercedes verzeichnete am vierten Testtag zum dritten Mal einen technischen Defekt mit der Power-Unit. Bereits zum zweiten Mal erwischte es Williams-Pilot Nicholas Latifi. Offenbar lag das Problem im Bereich der Ölversorgung.

Alexander Albon wurde mit seiner Vormittags-Zeit Sechster. Dabei schaffte er nur 29 Runden. Wegen eines Umbaus der Radaufhängung stand er knapp drei Stunden an der Box, ohne fahren zu können. Einen technischen Defekt dementiert Red Bull.

Robert Kubica begann seinen Arbeitstag mit einem Dreher, ehe er wenig später - auch dank Updates am Alfa Romeo - Bestzeit fuhr. Die möchte er nicht überbewerten, aber er sagt: "Normalerweise war ich immer der Erste von unten! Es kommen noch neue Teile, wir haben noch was in der Tasche. Wir können ziemlich optimistisch sein."

Das Coronavirus ist im Paddock weiterhin ein Thema. McLaren lässt keine Journalisten ins Motorhome, die kürzlich in China waren. Und einige Fahrer, darunter Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo, grüßen nur noch mit angedeutetem "Fist-Bump" statt Handschlag. Um das Ansteckungsrisiko zu minimieren.


sport.de hat das Geschehen auf dem Circuit de Catalunya im ausführlichen Live-Blog begleitet.

++ 18:01 Uhr das Klassement des Tages +++

1. Robert Kubica (Alfa Romeo): 1:16.942
2. Max Verstappen (Red Bull): 1:17.347 
3. Sergio Pérez (Racing Point): 1:17.428
4. Daniil Kvyat (AlphaTauri): 1:17.456
5. Pierre Gasly (Alpha Tauri): 1:17.540 
6. Alexander Albon (Red Bull): 1:17.550 
7. Lewis Hamilton (Mercedes): 1:17.562 
8. Lance Stroll (Racing Point): 1:17.787
9. Valtteri Bottas (Mercedes): 1:18.100 
10. Sebastian Vettel (Ferrari): 1:18.113 
11. Daniel Ricciardo (Renault): 1:18.214 
12. Carlos Sainz (McLaren): 1:18.221 
13. Charles Leclerc (Ferrari): 1:18.244 
14. Nicholas Latifi (Williams): 1:18.300
15. George Russell (Williams): 1:18.535 
16. Romain Grosjean (Haas): 1:18.670 
17. Lando Norris (McLaren): 1:18.826
17. Kimi Räikkönen (Alfa Romeo): 1:19.515
18. Esteban Ocon (Renault): 1:21.542 
 

+++ 17:58 Uhr: Test abgebrochen +++

Mit der Roten Flagge so kurz vor dem Ende lässt man es in Barcelona nun auch darauf beruhen und bricht den Test ab. 

+++ 17:55 Uhr: Rote Flagge! Verstappen stellt den Wagen ab+++

Fünf Minuten vor dem Ende befinden sich nun nahezu alle Teams auf der Strecke. Beim vielen Verkehr leuchtet plötzlich die Rote Flagge . Der Grund: Max Verstappen und Daniil Kvyat stehen neben der Strecke. Der Niederländer hat sich in Kurve zehn gedreht und muss seinen Boliden auf dem Randstreifen abstellen. danach blickt der Verstappen fragend auf sein Auto und scheint nicht so recht zu wissen, was hier gerade schief gelaufen ist. Eine Kurve vorher ist Kvyat nahezu zeitgleich stehen geblieben.

+++ 17:36 Uhr: Verbesserungen von Leclerc und Perez +++

Gut 20 Minuten vor dem Ende gibt es noch mal ein paar deutliche Zeitenverbesserungen. Mit einem absolut schnellsten Sektor eins schiebt sich Sergio Perez auf die dritte Position des Tages und ist mit 1:17.428 Minuten nur ein Zehntel langsamer als Verstappen. Auch Charles Leclerc verbessert seine Zeit. Mit 1:18.244 liegt der Monegasse im Ferrari derzeit allerdings nur auf dem 13. Rang und ist ein Zehntel langsamer als Vettel am Vormittag.

+++ 17:27 Uhr: Verstappen haut einen raus!  +++

Noch mal ein Statement von Red Bull! Max Verstappen hat sich doch noch einmal auf den Weg gemacht, um die Zeit von Kubica zu unterbieten. Mit den harten C3-Reifen ist der Niederländer super unterwegs, kommt allerdings nicht ganz an die Bestzeit Kubicas (auf weichen Reifen!) heran. Zwei Zehntel fehlen Verstappen, der mit seiner 1:17.347 Minuten dennoch die bisher schnellste Red-Bull-Zeit der Tests in Katalonien fährt.

+++ 17:12 Uhr: Verstappen wieder draußen, Ferrari drinnen +++

Während Charles Leclerc seinen Boliden an die Garage fährt, bewegen sich Verstappen und Bottas zurück auf die Strecke. Außerdem werden zum Ende des Abends nun auch schon wieder die ersten Starts in der Boxengasse geübt.

+++ 17:04 Uhr: Nur noch eine Stunde - Zeiten! +++

Während die letzte Stunde des heutigen Tests bereits angebrochen ist, werfen wir einen letzten Blick auf die Bestzeiten des Tages...

1. Robert Kubica (Alfa Romeo): 1:16.942 
2. Pierre Gasly (Alpha Tauri): 1:17.540 
3. Alexander Albon (Red Bull): 1:17.550 
4. Lewis Hamilton (Mercedes): 1:17.562 
5. Lance Stroll (Racing Point): 1:17.787
6. Max Verstappen (Red Bull): 1:18.054 
7. Valtteri Bottas (Mercedes): 1:18.100 

8. Sebastian Vettel (Ferrari): 1:18.113 
9. Sergio Pérez (Racing Point): 1:18.213 
10. Daniel Ricciardo (Renault): 1:18.214 
11. Carlos Sainz (McLaren): 1:18.221 
12. Nicholas Latifi (Williams): 1:18.300 
13. Charles Leclerc (Ferrari): 1:18.481 
14. Daniil Kvyat (AlphaTauri): 1:18.593
15. Romain Grosjean (Haas): 1:18.670 
16. Lando Norris (McLaren): 1:18.826
17. Kimi Räikkönen (Alfa Romeo): 1:19.515
18. Esteban Ocon (Renault): 1:22.866 
19. George Russell (Williams): 1:23.886 

[Fett markiert sind die Fahrer, die am Nachmittag fahren]

+++ 16:41 Uhr: Verstappen dreht sich auf der Strecke ++

Da werden Erinnerungen an die vergangene Woche wach: Red-Bull-Pilot Max Verstappen verliert im letzten Sektor in der Schikane  kurzzeitig die Kontrolle über seinen Boliden und dreht sich auf der Strecke. Der Fehler bleibt aber weitestgehend folgenlos dennoch kommt der Niederländer kurz darauf an die Box. Währenddessen verbessert Lando Norris im McLaren seine Zeit auf harten Reifen auf 1:18.826 Minuten.

+++ 16:34 Uhr Longruns bestimmen die Szenerie +++

Die Bestzeit von Robert Kubica im Alfa Romeo scheint für den Nachmittag in Stein gemeißelt. Derzeit beschränken sich alle Teams auf Longrun-Tests, sodass wir bis auf Weiteres keine neuen Bestzeiten erwarten dürfen.

+++ 16:20 Uhr: Gasly ist zufrieden +++

"Ich bin zufrieden mit den 25 Runden, die ich fahren konnte, auch wenn der Aus- und Einbau des Motors rund zwei Stunden gedauert hat. Das war nicht ideal, aber auch nicht so schlimm", sagte Pierre Gasly über die Morgen-Session von AlphaTauri, die aufgrund der Arbeiten am AT01 verkürzt werden musste.

+++ 16:16 Uhr: Zeiten, Zeiten, Zeiten +++

1. Robert Kubica (Alfa Romeo): 1:16.942 
2. Pierre Gasly (Alpha Tauri): 1:17.540 
3. Alexander Albon (Red Bull): 1:17.550 
4. Lewis Hamilton (Mercedes): 1:17.562 
5. Lance Stroll (Racing Point): 1:17.787
6. Max Verstappen (Red Bull): 1:18.054 
7. Valtteri Bottas (Mercedes): 1:18.100 

8. Sebastian Vettel (Ferrari): 1:18.113 
9. Sergio Pérez (Racing Point): 1:18.213 
10. Daniel Ricciardo (Renault): 1:18.214 
11. Carlos Sainz (McLaren): 1:18.221 
12. Nicholas Latifi (Williams): 1:18.300 
13. Charles Leclerc (Ferrari): 1:18.481 
14. Daniil Kvyat (AlphaTauri): 1:18.593
15. Romain Grosjean (Haas): 1:18.670 
16. Lando Norris (McLaren): 1:18.846 
17. Kimi Räikkönen (Alfa Romeo): 1:19.820
18. George Russell (Williams): 1:23.886 
19. Esteban Ocon (Renault): 1:23.522 

[Fett markiert sind die Fahrer, die am Nachmittag fahren]

+++ 16:10 Uhr: Pérez und Norris im (indirekten) Duell +++

Zur befinden sich nur zwei Boliden auf der Strecke. Der RP20 von Sergio Pérez und der MCL35 von Lando Norris. Während sich der Mexiker im Racing Point an Sebastian Vettels Zeit herantastet, hat Norris gerade das erste Mal den 1:20er-Bereich verlassen und eine 1:18.846 auf den Asphalt gezaubert. Ocon hat sich derweil, nach nur elf Runden wieder in die Box verzogen. Kein guter Tag für den Renault-Piloten. Weniger als zwei Stunden verbleiben. 

+++ 15:50 Uhr: Rundenübersicht +++

Es ist soweit! Esteban Ocon darf tatsächlich auf die Rennstrecke und hat bereits drei Runden hinter sich gebracht. Angeblich gibt es trotz einer Verzögerung von gut 1,5 Stunden keinen Grund, sich Sorgen zu machen. "Wir haben das Auto umgebaut. Normale Testarbeit", erklärte Renault.

Lewis Hamilton (Mercedes): 89 Runden
Sebastian Vettel (Ferrari): 84 Runden
Romain Grosjean (Haas): 65 Runden
Daniel Ricciardo (Renault): 53 Runden
Robert Kubica (Alfa Romeo): 53 Runden
Nicholas Latifi (Williams): 48 Runden
Carlos Sainz (McLaren): 46 Runden
Sergio Pérez (Racing Point): 45 Runden
Lance Stroll (Racing Point): 43 Runden
Valtteri Bottas (Mercedes): 38 Runden
Alexander Albon (Red Bull Racing): 29 Runden
Lando Norris (McLaren): 26 Runden
Pierre Gasly (AlphaTauri): 25 Runden
Daniil Kvyat (AlphaTauri): 21 Runden
Kimi Räikkönen (Alfa Romeo): 13 Runden
George Russell (Williams): 13 Runden
Esteban Ocon (Renault): 3 Runden

+++ 15:38 Uhr: 100 Runden und mehr - doch bei Ferrari fehlt die Top-Zeit +++

104 Runden hat die Scuderia Ferrari schon heruntergerissen, Mercedes steht sogar schon bei 120 Runden. Doch während die Silbernen bereits bewiesen haben, dass sie Zeiten im 1:15er-Bereich fahren können, steht Ferraris beste Zeit bei 1:18.113 Minuten (von Vettel am heutigen Mittwochmorgen aufgestellt). Passend dazu hat Teamchef Mattia Binotto vor wenigen Minuten erklärt, dass die Roten noch "generell an der Balance des Autos arbeiten müssen", auch wenn der SF1000 "in den Kurven besser geworden" sei.

+++ 15:25 Uhr: Der FW43 ist auf der Strecke +++

Endlich darf George Russell ran. Sieben Runden hat der Brite schon abgespult, 1:23.886 Minuten stehen bislang zubuche. Nun fehlt nur noch Esteban Ocon. Valtteri Bottas ist derweil schon bei 30 Runden angekommen. Eine stramme Leistung nach rund einer Stunde auf dem Asphalt. Kann er die 89 Runden seines Teamkollegen knacken?

+++ 15:14 Uhr: Vettel-PK viel heiße Luft +++

Um 15 Uhr hatte Ferrari zur PK geladen mit Sebastian Vettel und Mattia Binotto. Und während viele spekulierten, dass es um einen neuen Kontrakt für den Deutschen gehen könnte, waren die Themen eher der neue SF1000 und die veränderte Kurvenlage. Zur eigenen Zukunft sagte Vettel nur kurz, dass er das Fahren liebe und auf Nachfrage: "Ich würde mir wünschen, dass das nun die letzte Frage zu meinem Vertrag ist." Es sei nicht der passende Zeitpunkt, um über die Zukunft zu sprechen, "aber der Moment wird kommen. Priorität hat aktuell das Auto", so der Deutsche. Nichts Neues also in dieser Hinsicht. 

+++ 15:10 Uhr: Es fehlen noch zwei Fahrer +++

Bis auf George Russell, an dessen FW43 nach dem Ausfall vom Morgen sicherlich noch gearbeitet wird und Esteban Ocon (Renault) sind nun alle Fahrer auf der Strecke gewesen. Ob Kimi Raikkönen eine ähnlich gute Zeit aufstellen kann wie Testfahrer Robert Kubica, der immer noch ganz vorn im Zeittableau steht?

+++ 15:01 Uhr: Die erste Zeitenübersicht des Nachmittags +++

1. Robert Kubica (Alfa Romeo): 1:16.942 (Soft)
2. Pierre Gasly (AlphaTauri): 1:17.540 (Soft)
3. Alexander Albon (Red Bull): 1:17.550 (Hard)
4. Lewis Hamilton (Mercedes): 1:17.562 (Hard) 
5. Lance Stroll (Racing Point): 1:17.787 (Medium)
6. Max Verstappen (Red Bull): 1:18.054 (Hard)
7. Valtteri Bottas (Mercedes): 1:18.100 (Hard)
8. Sebastian Vettel (Ferrari): 1:18.113 (Medium)
9. Sergio Pérez (Racing Point): 1:18.213 (Hard)
10. Daniel Ricciardo (Renault): 1:18.214 (Hard)
11. Carlos Sainz (McLaren): 1:18.221 (Hard)
12. Nicholas Latifi (Williams): 1:18.300 (Soft)
13. Charles Leclerc (Ferrari): 1:18.481 (Hard)
14. Romain Grosjean (Haas): 1:18.670 (Medium)
15. Lando Norris (McLaren): 1:20.310 (Hard)
16. Kimi Räikkönen (Alfa Romeo): 1:23.172 (Medium)
17. Daniil Kvyat (AlphaTauri): 1:25.082 (Medium)
18. George Russell (Williams): keine Zeit
19. Esteban Ocon (Renault): keine Zeit

+++ 14:56 Uhr: Williams hat Problem für Ausfall gefunden +++

Nicholas Latifi hat nun verraten, warum er seinen FW43 rund 1,5 Stunden vor Ende der Morgen-Session abstellen musste. Offenbar hat es ein Problem am Öl-System gegeben. Es ist bereits das zweite Mal, dass Williams damit zu kämpfen hatte. Trotzdem sei er sehr optimistisch, was die bisherigen Leistungen des britischen Teams angeht, erklärte Latifi.

+++ 14:49 Uhr: Nichts Neues beim Renault-Design +++

Wie vorhin bereits erwähnt, fährt Renault weiterhin mit komplett schwarzer Lackierung über die Strecke. Formel-1-Fans haben sich mal die Boliden der letzten Jahren angeschaut und einen lustigen Vergleich aufgestellt:

+++ 14:37 Uhr: Mercedes ist da! +++

Nachdem Lewis Hamilton am Vormittag 89 Runden heruntergespult hat, darf nun tatsächlich Valtteri Bottas auf die Strecke. Gut 30 Minuten später als erwartet. Und der Finne führt sich gut ein. Drei Runden braucht er, um sich mit 1:18.481 Minuten an Leclerc vorbeizuschieben.

+++ 14:32 Uhr: Leclerc schiebt sich auf Rang zehn +++

Was macht Ferrari am Mittwochnachmittag? Kann Charles Leclerc die 1:18.113 Minuten von Sebastian Vettel überbieten? Der Monegasse ordnet sich nach wenigen Runden bereits auf Rang zehn ein, brennt mit den harten Reifen auf dem SF1000 eine 1:18.481 Minuten in den Asphalt. 

+++ 14:25 Uhr: Erste Nachmittagszeiten +++

Da sind sie, die ersten Zeiten des Nachmittags. Während Lando Norris bislang noch ohne messbares Ergebnis ist, fährt Max Verstappen zum Einstand eine 1:19.681 Minuten auf den harten Pneus. Sergio Pérez, der auf Medium unterwegs ist, legt eine 1:19.585 Minuten hin.

+++ 14:23 Uhr: Sophia Flörsch fährt Formel 3! +++

Tolle Nachrichten für Sophia Flörsch. Die deutsche Rennfahrerin, die während ihrer Zeit in der Formel 4 im Jahr 2018 einen schweren Unfall in Macau überlebte, wird ab der kommenden Saison in der Formel 3 fahren. 

+++ 14:20 Uhr: Mercedes-Boss äußert sich +++

"Man kann sehen, dass die Ferrari-Motoreinheit richtig Power hat, das kann man ja im Haas und im Alfa Romeo beobachten. Wir ziehen schon die richtigen Schlüsse", erklärte Mercedes-Boss Toto Wolff zu der vermeintlichen Schwäche der roten Konkurrenz. Dass der Silberpfeil am Nachmittag noch nicht auf der Strecke war, liegt aut Wolff daran, dass noch am W11 gearbeitet wird, um die Erkenntnisse der Morgensession zu verstehen.

+++ 14:16 Uhr: Willkommen auf der Strecke, Lando Norris +++

McLaren betritt als erstes Team das Feld. Lando Norris hat sich in seinem MCL35 aufgemacht. Das Auto ist vollgepackt mit Sensoren, der 20-Jährige sammelt Daten für die Ingenieure. Auch Sergio Pérez hat es auf den Circuit de Catalunya geschafft. Bringt er den Racing Point an seine Grenze?

+++ 14:15 Uhr: Arbeiten in der Mercedes-Garage +++

Große Stellwände schützen die Garage der Silberpfeile vor ungewollten Blicken. Da dies nur erlaubt ist, wenn am Unterboden gearbeitet wird, ist so schnell nicht mit Nachmittagsrunden von Valtteri Bottas zu rechnen. Gibt es ein größeres Problem? Oder wird unter einem Vorwand nur alles für den Fahrerwechsel vorbereitet?

+++ 14:12 Uhr: Was hat Vettel vor? +++

Für 15 Uhr hat Ferrari eine PK mit Sebastian Vettel angekündigt. Bislang gibt es nur Spekulationen, worum es gehen könnte. Verlängert der Deutsche seinen Vertrag? Oder kündigt er sogar seinen Rückzug nach 2020 an? 

+++ 14:09 Uhr: Wer traut sich zuerst auf die Strecke? +++

Wildes Treiben in der Boxengasse, aber auf dem Rundkurs herrscht gähnende Leere.

+++ 14:00 Uhr: Ampel auf Grün - es geht weiter! +++

Bei angenehmen 16 Grad Celsius und Sonnenschein dürfen die Teams von nun an wieder auf die Strecke. 

+++ 13:49 Uhr: Sainz zu Ferrari? So reagiert der McLaren-Star +++

Carlos Sainz' Zukunft ist ungewiss. Derzeit laufen bereits Verhandlungen mit McLaren. Aber verlängert der Spanier seinen Vertrag? Oder schaut er sich nach anderen Optionen um? Spätestens nach seinem Podestplatz in Brasilien rückte er auch bei anderen Teams in den Fokus des Interesses. Glaubt man spanischen Medienberichten, ist auch Ferrari interessiert. Was Sainz zu den Gerüchten sagt, steht in Kürze auf sport.de!

+++ 13:44 Uhr: Was passiert eigentlich in der Mittagspause? +++

Während die Boxengasse für Fahrzeuge zwischen 13 und 14 Uhr geschlossen ist, dürfen die Zuschauer ganz nah heran. Dieses Bild zeigt, dass jede Menge Fans an der Strecke sind:

+++ 13:37 Uhr: Diese Fahrer dürfen ab 14 Uhr auf die Strecke +++

Mercedes: Bottas
Ferrari: Leclerc
Red Bull: Verstappen
McLaren: Norris
Renault: Ocon
AlphaTauri: Kvyat
Racing Point: Pérez
Alfa Romeo: Raikkonen
Haas: Grosjean
Williams: Russell

Grosjean ist der einzige Fahrer, der am heutigen Mittwoch in beiden Sessions aktiv ist. 

+++ 13:18 Uhr: Fazit zur Morgen-Session am heutigen Mittwoch +++

Zum Auftakt der zweiten Woche der Formel-1-Wintertests 2020 in Barcelona sorgte Robert Kubica für eine Überraschung. Der Alfa-Romeo-Testfahrer erzielte 40 Minuten vor Ende der Vormittags-Session auf dem weichsten Reifen (C5) eine Bestzeit von 1:16.942 Minuten und verwies damit Pierre Gasly (AlphaTauri/+0,598), Alexander Albon (Red Bull/+0,608) und Lewis Hamilton (Mercedes/+0,620) auf die Plätze.

Kubica hätte mit seiner Bestzeit in der ersten Woche den dritten Platz belegt. Die absolute Bestzeit dieses Winters steht bei 1:15.732 Minuten, aufgestellt von Valtteri Bottas am Freitag. Dabei hatte der Tag für den künftigen DTM-Piloten mit einem Dreher in der Zielpassage begonnen.

Albon fuhr seine persönliche Bestzeit ebenso wie Titelverteidiger Hamilton auf dem C2-Reifen, der laut Pirelli-Tabelle um knapp eineinhalb Sekunden langsamer ist als der C5. Gasly und Lance Stroll (5./Racing Point/+0,845) waren auf dem C4 beziehungsweise dem C3 unterwegs.

Sebastian Vettel fuhr seine schnellste Runde auf dem mittleren C3. Ferrari nimmt die zweite Testwoche mit einer ganzen Reihe aerodynamischer Neuerungen in Angriff. Vettel probierte unter anderem einen neuen Front- und Heckflügel, und auch am Bodywork wurden kosmetische Verbesserungen vorgenommen.

+++ 13:08 Uhr: Der Runden-Rausch am Mittwoch +++

Auch am ersten Testtag der zweiten Woche wurden wieder jede Menge Runden absolviert. Spitzenreiter ist dabei Mercedes:

Lewis Hamilton (Mercedes): 89 Runden
Sebastian Vettel (Ferrari): 84 Runden
Daniel Ricciardo (Renault): 53 Runden
Robert Kubica (Alfa Romeo): 53 Runden
Nicholas Latifi (Williams): 48 Runden
Carlos Sainz (McLaren): 46 Runden
Lance Stroll (Racing Point): 43 Runden
Romain Grosjean (Haas): 42 Runden
Alexander Albon: 29 Runden
Pierre Gasly (AlphaTauri): 25 Runden

+++ 13:04 Uhr: Vettel checkt die FIA-Systeme +++

Noch keine Mittagspause für Sebastian Vettel. Der Deutsche darf an der Startlinie checken, ob alle Zeitmessungssysteme in Barcelona funktionieren:

+++ 13:02 Uhr: Die besten Zeiten des Vormittags +++

1. Robert Kubica (Alfa Romeo): 1:16.942 (Soft)
2. Pierre Gasly (AlphaTauri): 1:17.540 (Soft)
3. Alexander Albon (Red Bull): 1:17.550 (Hard)
4. Lewis Hamilton (Mercedes): 1:17.562 (Hard) 
5. Lance Stroll (Racing Point): 1:17.787 (Medium)
6. Sebastian Vettel (Ferrari): 1:18.113 (Medium)
7. Daniel Ricciardo (Renault): 1:18.214 (Hard)
8. Carlos Sainz (McLaren): 1:18.221 (Hard)
9. Nicholas Latifi (Williams): 1:18.300 (Soft)
10. Romain Grosjean (Haas): 1:18.670 (Medium)

+++ 13:00 Uhr: Mittagspause! +++

Die ersten vier Stunden sind wie im Flug vergangen. Eine Stunde lang dürfen sich die Fahrer nun ausruhen, dann geht es (ab 13 Uhr) bis 18 Uhr weiter.

+++ 12:54 Uhr: Topspeed-Vorteil klar beim Silberpfeile +++

Die Kollegen von "auto motor sport" haben die Höchstgeschwindigkeit notiert und diese fallen recht deutlich pro Mercedes aus:

Hamilton (Mercedes): 328 km/h
Kubica (Alfa Romeo): 318 km/h
Latifi (Williams): 318 km/h
Gasly (AlphaTauri): 317 km/h
Stroll (Racing Point): 317 km/h
Ricciardo (Renault): 317 km/h

+++ 12:42 Uhr: Albon verdrängt Hamilton und Co. +++

Nachdem es stundenlang ruhig war um Red Bull, dreht Alex Albon nun auf. 1:17.550 Minuten heißt es zum gegenwärtigen Zeitpunkt als Bestzeit für den Thailänder, der mittlerweile bei 21 Runden angelangt ist. Damit verdrängt er Lewis Hamilton auf Platz 3 des Tableaus. Der Brite wiederum verbesserte sich zwar auch, blieb aber mit 1:17.562 mit minimalem Abstand hinter Albon. 

+++ 12:30 Uhr: Rosberg spricht über Vettel +++

Kann Sebastian Vettel zurückschlagen und 2020 wieder zum Herausforderer von Lewis Hamilton werden? Der Deutsche galt nach dem ersten Halbjahr 2018 als Anwärter auf den Titel, erlebte aber eine schlechte zweite Saisonhälfte und hatte im Vorjahr eigentlich nie eine Chance auf die Weltmeisterschaft.

Nico Rosberg glaubt jedoch an seinen Landsmann, auch wenn dieser seine Möglichkeiten in vergangenen Jahren nicht gut genug genutzt habe, um Weltmeister zu werden. "Aber wenn eine Person zurückschlagen kann, dann ist es Sebastian", urteilte Rosberg im Gespräch mit "Reuters". Was Rosberg noch sagt, steht hier auf sport.de!

+++ 12:27 Uhr: Wow! Kubica haut eine Traumrunde raus! +++

Allein auf weiter Strecke zeigt Robert Kubica, was noch alles in ihm steckt. Am Ende der 4.655 Meter leuchtet eine 1:16.942 Minuten auf der Zeittafel auf - das bringt ihm zwischenzeitlich Platz eins ein. Auf dem C39 waren die weichsten C5-Reifen montiert.

+++ 12:25 Uhr: Mercedes absolviert Grand Prix, AlphaTauri strauchelt +++

Da mittlerweile alle Teams im zweistelligen Bereich zu finden sind, lohnt sich ein Blick auf die absolvierten Runden:

Lewis Hamilton (Mercedes): 71 Runden
Sebastian Vettel (Ferrari): 66 Runden
Daniel Ricciardo (Renault): 53 Runden
Robert Kubica (Alfa Romeo): 50 Runden
Nicholas Latifi (Williams): 48 Runden
Carlos Sainz (McLaren): 36 Runden
Romain Grosjean (Haas): 34 Runden
Lance Stroll (Racing Point): 29 Runden
Alexander Albon: 15 Runden
Pierre Gasly (AlphaTauri): 11 Runden

+++ 12:20 Uhr: 40 Minuten noch +++

Die Zeit tickt unaufhörlich. Die Hälfte des ersten Testtages der Woche ist schon beinahe um. In 40 Minuten wird die Strecke für eine Stunde gesperrt. Das heißt aber natürlich nicht, dass die Mechaniker dann ruhen. Hinter den Türen werden die Autos für den Nachmittag umgebaut, wenn folgende Fahrer aktiv sind:
Mercedes: Bottas
Ferrari: Leclerc
Red Bull: Verstappen
McLaren: Norris
Renault: Ocon
AlphaTauri: Kvyat
Racing Point: Pérez
Alfa Romeo: Raikkonen
Haas: Grosjean
Williams: Russell

+++ 12:14 Uhr: Hamilton und Vettel auf Abwegen +++

Es wird weiter fleißig getestet und das heißt eben auch, dass die Boliden manchmal über ihre Grenzen hinaus gebracht werden. So hat sich Lewis Hamilton gerade im letzten Sektor verschätzt und den W11 über die Schikane und den Notausgang wieder zurück auf die Strecke geführt. Auch Sebastian Vettel musste schon (mehr als) einmal die Auslaufzone bemühen. Hier gut zu sehen:

+++ 12:03 Uhr: Ricciardo macht Plätze gut +++

Anscheinend hatte Daniel Ricciardo keine Lust darauf, als Letzter im Ranking geführt zu werden. Mit einer 1:18.214 Minuten schiebt er sich und seinen Renault gerade von ganz hinten auf Rang vier. Der RS20 ist im übrigen immer noch in schwarz lackiert. Die endgültige Lackierung, die wohl auch wieder jede Menge Gelb enthalten wird, soll erst in Australien zu sehen sein.

+++ 12:00 Uhr: Ein Blick aufs Tableau +++

Red Bull und AlphaTauri, die beiden Teams mit Honda-Motoren, haben erste Zeiten gesetzt. Diese und alle anderen gibt es hier in der Übersicht:

Lewis Hamilton (Mercedes): 1:17.753 (Hard) 
Lance Stroll (Racing Point): 1:17.787 (Medium)
Sebastian Vettel (Ferrari): 1:18.113 (Hard)
Robert Kubica (Alfa Romeo): 1:18.230 (Medium)
Nicholas Latifi (Williams): 1:18.300 (Soft)
Carlos Sainz (McLaren): 1:18.539 (Hard)
Romain Grosjean (Haas): 1:18.804 (Medium)
Alexander Albon (Red Bull): 1:18.822 (Hard)
Pierre Gasly (AlphaTauri): 1:18.974 (Medium)
Daniel Ricciardo (Renault): 1:19.149 (Medium)

[In Klammern: Die Reifenmischung]

+++ 11:52 Uhr: Strecke wieder frei +++

Der Kurs ist freigeräumt. Bei Williams starten Untersuchungen, stattdessen sind erstmals seit heute Morgen wieder Red Bull und AlphaTauri auf der Piste. Dürfen Alexander Albon und Pierre Gasly nun durchstarten?

+++ 11:41 Uhr: Probleme bei Williams +++

Ist das ärgerlich! Da lief es für den in der letzten Saison von Chaos geplagten Rennstall in diesem Jahr bislang richtig gut, doch nun gibt es Sorgenfalten auf der Stirn der Verantwortlichen. Nicholas Latifi musste seinen Boliden vor Kurve 10 abstellen. Die Session ist vorerst unterbrochen. Rote Flagge!

Während die Abschlepptruppe kommt, steigt ein wenig Rauch aus dem hinteren Bereich des FW43 aus. Vermutlich ein Motordefekt. Ob Williams am Nachmittag wieder fahren kann? Dann wäre eigentlich George Russell dran.

Eine Sprecherin des Teams erklärte gerade, dass man sich nun die Daten anschauen und auch mit Mercedes (dem Motorenhersteller) sprechen werden. Gut möglich also, dass es mit einer neuen Unit am Nachmittag weitergeht.

+++ 11:32 Uhr: Mercedes und Ferrari nähern sich Renndistanz +++

66 Runden lang ist ein Formel-1-Grand-Prix in Barcelona und die Silberpfeile nähern sich genau wie Ferrari dieser Marke. 58 Runden hat der deutsche Rennstall absolviert, 54 Runden sind es bei den Roten. Und es sind immerhin noch 1,5 Stunden zu fahren, bevor es in die Mittagspause geht. 

+++ 11:25 Uhr: Hamilton wieder ganz vorn +++

Der Weltmeister ist wieder an der Spitze. 1:17.753 Minuten sind zu schlagen. Eine ordentliche Zeit, allerdings immer noch 1,2 Sekunden langsamer als die Bestzeit des Briten aus der ersten Woche (1:16.516 Minuten) - allerdings: Hamilton hat die Zeit mit den harten Reifen gefahren. 

+++ 11:21 Uhr: Eindrücke vom Vettel-Dreher +++

Es gibt Bewegtbilder vom Vettel-Abflug. Gut zu sehen, dass der Deutsche mächtig Glück hatte, das Auto jedoch auch sehr gut abgefangen hat:

+++ 11:17 Uhr: Grüne Flagge! Weiter geht's +++

Die Strecke ist wieder freigegeben. Und sofort ist Sebastian Vettel wieder unterwegs. Offenbar hat es keine Probleme am Boliden gegeben. Gut für die Scuderia. Auch Lewis Hamilton hat sich aufgemacht, um weitere Runden zu sammeln.

+++ 11:11 Uhr: Die heißesten Fahrer-Frauen der Formel 1 +++

Während der Circuit de Catalunya nach dem Dreher von Vettel noch von den letzten Schmutzresten befreit wird, lohnt sich ein Blick in unsere Bildergalerie:

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+++ 11:05 Uhr: Vettel fliegt ab +++

Rote Flagge nach gut zwei Stunden! Sebastian Vettel fliegt zwischen Kurve 7 und 8 ab, dreht sich, gerät in den Kies, fängt den SF1000 allerdings so weit ab, dass der Bolide nicht in die Seitenbegrenzung kracht. Trotzdem ist die Strecke nun überzogen von kleinen Steinchen und Vettel hat sich zum Check in die Garage begeben. 

+++ 11:00 Uhr: Ein Blick auf die Zeiten +++

Lance Stroll (Racing Point): 1:17.787
Lewis Hamilton (Mercedes): 1:18.044 
Sebastian Vettel (Ferrari): 1:18.175
Nicholas Latifi (Williams): 1:18.655
Carlos Sainz (McLaren): 1:18.699
Robert Kubica (Alfa Romeo): 1:18.891 
Romain Grosjean (Haas): 1:19.271
Daniel Ricciardo (Renault): 1:19.425
Alexander Albon (Red Bull): keine Zeit
Pierre Gasly (AlphaTauri): keine Zeit

+++ 10:58 Uhr: Ferrari gibt nicht nach +++

Obwohl eine Konsumentenschutzorganisation mit der Beschlagnahmung der Fahrzeuge droht, will Ferrari auch weiterhin mit dem Mission-Winnow-Logo von Sponsor Philip Morris (PMI) auf dem SF1000 fahren. Die Organisation Codacons hatte nach der Präsentation des neuen Fahrzeugs rechtliche Schritte angekündigt, weil Ferrari mit den Schriftzügen das Tabakwerbeverbot umgehen würde. Mehr daz hier bei sport.de!

+++ 10:54 Uhr: Rundenübersicht +++

Bevor es gleich die aktuellsten Zeiten zur vollen Stunde gibt, werfen wir doch mal einen Blick auf die bisher absolvierten Runden. Spitzenreiter sind Hamilton und kurz dahinter Vettel. Die beiden sind jedoch zur Zeit an der Box, so dass Lance Stroll und Nicholas Latifi gerade mächtig aufholen. 

Lewis Hamilton (Mercedes): 44 Runden
Sebastian Vettel (Ferrari): 40 Runden
Daniel Ricciardo (Renault): 31 Runden
Nicholas Latifi (Williams): 30 Runden
Carlos Sainz (McLaren): 22 Runden
Lance Stroll (Racing Point): 22 Runden
Romain Grosjean (Haas): 18 Runden
Robert Kubica (Alfa Romeo): 17 Runden
Pierre Gasly (AlphaTauri): 3 Runden
Alexander Albon: 1 Runde

+++ 10:49 Uhr: Detailblick auf das Ferrari-Heck +++

Ferrari testet am heutigen Mittwoch offenbar verschiedene Heckflügel. Während das Hauptblatt in der vergangenen Woche noch geschwungen war, ist nun eine deutliche Veränderung zu erkennen (im Bild gelb markiert):

Oben: Konfiguration aus Testwoche 1, unten: Testwoche 2 [Bildquelle: getty/imago
Oben: Konfiguration aus Testwoche 1, unten: Testwoche 2 [Bildquelle: getty/imago]

+++ 10:45 Uhr: Stroll in Top-Form +++

Nicht schlecht! Lance Stroll haut eine 1:17.787 Minuten raus. Und das auf den Medium-Reifen! Damit schiebt sich der Kanadier auf Platz eins der Zeitentabelle. Der RP20 macht einen sehr guten Eindruck!

+++ 10:36 Uhr: Weiter keine wirklichen Upgrades bei Ferrari +++

Alles beim Alten bei Ferrari. Zwar testet Vettel verschiedene Frontflügel-Konfigurationen, doch neue Teile präsentiert der italienische Rennstall nicht. Dafür wird ordentlich Flo-Viz verwendet, um die Luftströme nachvollziehen zu können. 

+++ 10:28 Uhr: Latifi ist von der Leine +++

Kaum angesprochen, schon darf Nicholas Latifi von der Leine und ist nach ersten gemächlichen Frontflügel-Tests nun offenbar auf Zeitenjagd. Und wie! 1:18.655 Minuten ist sein erster Versuch wert. Nicht schlecht! Damit schiebt sich der Kanadier auf Rang drei des Tableaus. Besonders beachtlich: In Sektor 1 fährt Latifi sogar die mit Abstand beste Zwischenzeit (22 Sekunden), auch die Zeit auf der Zielgeraden ist mit 315 km/h auf dem Niveau des Schnellsten (Lance Stroll). Williams scheint seine Hausaufgaben gemacht zu haben.

+++ 10:21 Uhr: Das lange Warten auf Williams, McLaren und Co. +++

Sechs Fahrer haben mittlerweile Zeiten gesetzt, doch von Carlos Sainz (McLaren), Pierre Gasly (AlphaTauri), Alexander Albon (Red Bull) und Nicholas Latifi (Williams) gibt es weitere keine belastbaren Zahlen. Während Sainz im MCL35 offenbar weiter Messdaten gesammelt hat und erst jetzt wieder in Richtung Garage geschoben wird, ist es um Red Bull und AlphaTauri weiter extrem ruhig. Jedenfalls vor den Stellwänden. Dahinter wird vermutlich intensiv gearbeitet. Ob das so geplant war?

+++ 10:09: Uhr: Kubica mit Drehung und erster Zeit +++

Auch Alfa Romeo findet sich nun auf dem Tableau wieder. Nachdem Robert Kubica sich erst im letzten Sektor eine kleine Drehung erlaubt hat, macht er es kurz darauf besser und lässt mit einer 1:21.188 Minuten aufhorchen. Hier sein Dreher:

+++ 10:00 Uhr: Die erste Zeitenübersicht +++

Sebastian Vettel (Ferrari) | 1:18.282 | 20 Runden
Lewis Hamilton (Mercedes) | 1:18.292 | 23 Runden
Daniel Ricciardo (Renault) | 1:19.836 | 11 Runden
Romain Grosjean (Haas) | 1:29.371 | 7 Runden
Alexander Albon (Red Bull) | keine Zeit | 1 Runde
Carlos Sainz (McLaren) | keine Zeit | 6 Runden
Pierre Gasly (AlphaTauri) | keine Zeit | 3 Runden
Robert Kubica (Alfa Romeo) | keine Zeit | 3 Runden
Nicholas Latifi (Williams) | keine Zeit | 17 Runden
Lance Stroll (Racing Point) | keine Zeit | 4 Runden

+++ 09:55 Uhr: Neue Nase für Latifi +++

Bei Williams werden heute Vergleichstests durchgeführt. Gerade hat das Team einen anderen Frontflügel am FW43 installiert, der vor allem im vorderen Bereich anders aussieht. Läuft es mit veränderter Nase besser?

+++ 09:52 Uhr: Was ist bei Red Bull los? +++

Gibt es etwa Probleme bei Red Bull und dem Schwester-Rennstall AlphaTauri? Die Garagen sind jeweils nicht zugänglich, hinter den Mauern wird eifrig gearbeitet. Drei Runden hat Pierre Gasly in seinem AT01 erst absolviert, Alexander Albon im Rb16 sogar noch zwei weniger.

+++ 09:45 Uhr: Grosjean setzt Zeit, Hamilton überholt Vettel +++

Endlich gibt es einen weiteren Fahrer auf dem Tableau: Romain Grosjean. Allerdings ist seine 1:29.371 noch weit entfernt von Vettel und Hamilton. Dabei hat sich der amtierende Weltmeister gerade am vierfachen Champion vorbeigeschoben und hat bei 1:18.292 Minuten die Ziellinie passiert. Welche Reifen der W11 aufgezogen hatte, ist nicht zu erkennen gewesen.

+++ 09:40 Uhr: Ein grünes Auto an der Strecke +++

+++ 09:38 Uhr: Corona-Alarm bei Ferrari +++

Bei Ferrari hat man auf die Coronavirus-Fälle in Italien reagiert und verschiedene Vorkehrungen getroffen: Die beiden Ferrari-Museen in Maranello und Modena wurden vorübergehend geschlossen. Der Zugang zur Fabrik der Scuderia wurde beschränkt. Besucher dürfen vorerst nicht mehr durch die heiligen Hallen wandeln. 

+++ 09:31 Uhr: Vettel knackt 1,19-Marke +++

Weiterhin sind es nur Lewis Hamilton und Sebastian Vettel, die gewertete Runden fahren konnten. Alle anderen Fahrer sind für Messungen unterwegs oder mittlerweile in die Box zurückgekehrt. Gerade legt der Deutsche im Ferrari eine 1:18.775 Minuten auf den C5-Reifen hin. Zum Vergleich: Seine beste Zeit aus der ersten Testwoche war eine 1:18.154 Minuten. 

+++ 09:28 Uhr: Norris mit interessanten Einsichten +++

Lando Norris hat erklärt, warum er ungern mit dem weichsten Reifen, dem C5, fährt. "Der Reifen ist zwar super, aber er vermittelt einem ein falsches Gefühl vom Auto. Es fühlt sich kurz sehr gut an, aber es lässt schnell nach", so der McLaren-Pilot. Trotzdem sind die meisten Teams zur Zeit mit der weichsten Mischung unterwegs. 

+++ 09:23 Uhr: Racing Point ist auch da! +++

Nun haben sich alle zehn Fahrzeuge mindestens einmal um den Circuit de Catalunya bewegt. Auch Lance Stroll im Racing Point ist mittlerweile als Letzter auf die Strecke gefahren. Große Veränderungen sind nicht zu erwarten. "Wir haben keine neuen Teile dabei. Unser erstes Upgrade bringen wir in Melbourne", erklärte Technikchef Andy Green gegenüber "auto motor sport".

+++ 09:15 Uhr: Immer wieder Kubica +++

Heute sitzt wieder Robert Kubica im Alfa Romeo und darf in seiner Funktion als Testfahrer ran. Der ehemalige Sauber-Rennstall erhofft sich damit weitreichende Erkenntnisse vom äußerst erfahrenen F1-Piloten. Um Telemetrie-Daten zu sammeln, sind verschiedene Gitter am C39 befestigt.

+++ 09:12 Uhr: Hamilton und Vettel setzen erste Zeiten +++

Die ersten Rundenzeiten schwirren herein. Es sind Lewis Hamilton (1:20.572 Minuten) und Sebastian Vettel (1:21.859 Minuten), die kleine Duftmarken setzen. Zehn Runden hat der Silberpfeil bereits hinter sich gebracht, fünf Mal lenkte der Deutsche die Rote Diva um den Kurs.

+++ 09:10 Uhr: Stabil wie selten +++

In Woche eins wurde bereits intensiv getestet. Sagenhafte 494 Runden brannte beispielsweise Mercedes in den Asphalt. Auch die anderen Teams knackten mindestens die 300-Runden-Marke. Das lag auch daran, dass es vergleichsweise wenige Dreher und Motorenausfälle gab. 

+++ 09:04 Uhr: Beste Bedingungen +++

Die Strecke ist von der Morgensonne hell erleuchtet. Angenehme 12 Grad Celsius Lufttemperatur finden die Fahrer vor, bis zu 18 Grad Celsius werden heute erwartet. Es soll trocken bleiben. 

+++ 09:00 Uhr: Grüne Flagge! +++

Die Strecke ist geöffnet! Und schon sind die ersten sieben Fahrer auf den Kurs gefahren. Darunter Sebastian Vettel im SF1000 sowie Lewis Hamilton im W11. Neben den beiden Mehrfach-Weltmeistern sind auch Pierre Gasly, Carlos Sainz, Daniel Ricciardo, Alexander Albon und Nicholas Latifi unterwegs.

+++ 08:56 Uhr: Ferrari muss aufholen +++

Bei Ferrari herrscht Ernüchterung. Nach der Hälfte der Testtage fand sich das Team in der Zeitentabelle nur auf Platz acht wieder, der mangelnde Speed der Roten sorgt allseits für Fragezeichen. "Die anderen sind im Moment schneller als wir", gab Mattia Binotto ganz offen zu.

Zwar durfte sich Ferrari am Ende der ersten Testphase über mehr Abtrieb freuen, doch die Zuwächse an Bodenhaftung gingen deutlich zulasten der Maximalgeschwindigkeit, was sich wiederum auf die Rundenzeiten niederschlug. Vettels 1:18.154 Minuten sowie Leclercs 1:18.289 Minuten waren nicht nur weit entfernt von Mercedes (Vergleich: Bottas fuhr 1:15.732 Minuten), sondern auch deutlich hinter den eigentlich im Mittelfeld angesiedelten Teams, wie Renault und Racing Point. Legen die Roten in Woche zwei eine Schippe drauf?

+++ 08:45 Uhr: Red Bull bereits im Rennmodus +++

Bei Red Bull wurde heute Morgen schon fleißig an schnellen Boxenstopps geübt. Dafür platzierte der österreichische Rennstall ein Dummy-Auto vor Garage. 

+++ 08:40 Uhr: Es wird voll +++

Ganz schön 'was los heute auf der Strecke. Gleich 19 Fahrer steigen in ihre Rennwagen. Hier ist das Line-Up für den heutigen Mittwoch:

Mercedes: Hamilton/Bottas
Ferrari: Vettel/Leclerc
Red Bull: Verstappen/Albon
McLaren: Sainz/Norris
Renault: Ricciardo/Ocon
AlphaTauri: Gasly/Kvyat
Racing Point: Stroll/Pérez
Alfa Romeo: Kubica/Raikkonen
Haas: Grosjean
Williams: Latifi/Russell

Damit fehlen lediglich Kevin Magnussen (Haas) und Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo), die allerdings am Donnerstag fahren werden.


Mehr dazu: Wo hakt es noch bei Ferrari, Mercedes und Red Bull?


+++ 08:37 Uhr: Verkürztes Programm +++

Nachdem im letzten Jahr noch acht Testtage auf dem Programm standen, wurde der Zeitplan für 2020 weiter gestrafft. Wir befinden uns nun schon in Testwoche zwei und damit verbleiben nur noch drei Tage, um die Boliden auf Herz und Nieren zu prüfen

+++ 08:35 Uhr: Willkommen zum ersten Test-Tag in Woche 2! +++

Los geht's! Gleich dröhnen wieder die Motoren. Um 9:00 Uhr wird die Strecke in Barcelona geöffnet und dann gibt es die nächsten Eindrücke von Ferrari, Mercedes und Co.! 

Es berichtet: Chris Rohdenburg

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