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Volle Attacke! Tyson Fury droht Deontay Wilder

17.02.2020 18:04
Tyson Fury greift nach der WBC-Krone von Deontay Wilder
© unknown
Tyson Fury greift nach der WBC-Krone von Deontay Wilder

In der Nacht von Samstag auf Sonntag steigt in Las Vegas der Rückkampf zwischen WBC-Weltmeister Deontay Wilder und Ex-Champion Tyson Fury. Je näher der Kampf rückt, desto mutiger werden die Ansagen vom "Gypsy King", der vorab einen Teil seiner Taktik verraten hat.

Er werde in dem Rückkampf gegen Wilder auf den Knockout gehen, kündigte Fury im Gespräch mit "BT Sport" großspurig an. Er wolle die Entscheidung nicht erneut in die Hände der Punktrichter legen, begründete der Brite seine offensive Marschroute.

Damit Fury sein Ziel erreicht und den "Bronze Bomber" auf die Bretter schickt, hat der 31-Jährige im Vorfeld des Kampfes sogar seinen Trainer gewechselt. Statt Ben Davison hat SugarHill Steward die Vorbereitung übernommen.

"Je größer das Risiko, desto größer die Belohnung. Ich weiß, dass Ben diese Strategie nicht gewählt hätte. Und genau deshalb bereitet mich Ben auf diesen Kampf auch nicht vor", erklärte Fury, was es mit dem Trainerwechsel auf sich hat.

"Was ich in dem letzten Kampf [gegen Wilder] gemacht habe, war fantastisch", lobte Fury seinen ehemaligen Coach, "aber es war nicht gut genug, um zu gewinnen. Etwas musste sich ändern".

"Ich werde dafür sorgen, dass er aufgibt"

Auch Fury sieht ein Risiko, wenn er auf einen Puncher wie Wilder offensiv zugeht. "Aber ich werde ihn nicht ausknocken, wenn ich zwölf Runden lang um ihn herumtanze. Ich muss ihn ausknocken, so einfach ist das", sagte der Herausforderer, der direkt noch einen Seitenhieb Richtung Wilder verteilte. 

"Jeder, der denkt, Wilder kann nicht ausgeknockt werden, ist ein Idiot. Ich werde beweisen, wie viel Power ich habe. Ich werde dafür sorgen, dass er aufgibt", kündigte der "Gypsy King" an.

Wilder freut sich derweil schon auf einen deutlich offensiveren Tyson Fury. Sollte der Brite wie angekündigt angreifen, werde es ein "interessanter Kampf. Es wird eine kurze Nacht, aber ein interessanter Kampf. Interessante Kämpfe und kurze Nächte, da könnt ihr auf mich zählen, denn ich werde nicht für Überstunden bezahlt", ist auch der US-Amerikaner von einem vorzeitigen Ende überzeugt.

csc

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