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Ex-Klubs vor direktem Duell in der Bundesliga

Podolski über Bayern-Zeit: War "nicht katastrophal"

14.02.2020 18:00
Lukas Podolski (r.) erinnert sich noch gerne an seine Zeit beim FC Bayern München
© imago sportfotodienst
Lukas Podolski (r.) erinnert sich noch gerne an seine Zeit beim FC Bayern München

Vor dem Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Bayern in der Fußball-Bundesliga hat sich Lukas Podolski zu seinen beiden Ex-Klubs geäußert. Der ehemalige Nationalspieler blickt weiterhin gerne auf seine Zeit in München zurück, drückt aber dem Effzeh die Daumen.

Podolski, der zwischen 2006 und 2009 für den deutschen Rekordmeister auf Torejagd ging, hat noch immer einen guten Draht zu den alten Wegbegleitern beim FC Bayern. "Uli Hoeneß habe ich letztes Mal getroffen. Wenn ich hier bin, bin ich auch bei den Bayern, sage mal Hallo", erklärte der 34-Jährige gegenüber "Bild".

Zudem lasse er sich des Öfteren von Bayern-Arzt Dr. Müller-Wohlfahrt behandeln. Dann bleibe er "auch mal ein, zwei Tage" in der Stadt. "Immer wieder schön, hier zu sein."

Auch aus sportlicher Sicht blickt Lukas Podolski gerne an die drei Jahre in München zurück. "Ich habe immer wieder gesagt, dass es hier nicht katastrophal war", resümierte der Angreifer, der in seiner Zeit beim FC Bayern immerhin auf 106 Spiele und 26 Tore kam.

Verglichen mit seinen Leistungen beim 1. FC Köln (insgesamt 181 Spiele, 86 Tore), beim FC Arsenal (82 Spiele, 31 Tore), bei Galatasaray (75 Spiele, 34 Tore) oder Vissel Kobe (58 Spiele, 17 Tore) fällt die Statistik jedoch etwas ab.

Köln mit Bayern auf Augenhöhe? "Erzähle ja keinen Scheiß"

Nachdem Podolski sich auch in seiner dritten Spielzeit bei den Münchnern keinen Stammplatz hatte erkämpfen können, ging er für drei Jahre zurück zu seinem Herzensklub 1. FC Köln. "Jeder kennt ja meine Beziehung zum FC und zur Stadt Köln", so der Publikumsliebling zur Frage, welchem Verein er am Sonntag (15:30 Uhr) im direkten Duell der beiden Ex-Klubs die Daumen drückt.

"Ich habe immer gesagt: Zuhause beim FC mit diesen Möglichkeiten, mit diesem Stadion und diesen Fans muss einfach mehr rausspringen. Ich hoffe auf mindestens einen Punkt. Und mit Glück drei Punkte", so der Stürmer, der aktuell in der Süper Lig bei Antalyaspor unter Vertrag steht, "aber das wird natürlich schwierig. Braucht man nicht lügen. Ich erzähle ja keinen Scheiß und sage, dass der FC aktuell mit den Bayern auf Augenhöhe ist."

Seinen Kölnern rät Podolski: "Da muss man mit breiter Brust rein und sagen: 'Lass sie kommen! Wir hauen die Weg! Wir pressen die mal!' Und nicht immer: 'Oh, gegen die Bayern müssen wir mit einer Fünferkette verteidigen und kontern.' Das hört man ja immer." 

gkl

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