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Studie setzt eSportler in neues Licht

12.02.2020 14:48
Die eSportler zeigen sich sportlich aktiver
© AFP/SID/STEPHANE DE SAKUTIN
Die eSportler zeigen sich sportlich aktiver

Deutschlands eSportler sind körperlich aktiver als noch im Vorjahr. Das geht aus der zweiten eSport-Studie der Sporthochschule Köln in Zusammenarbeit mit dem Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung der AOK Rheinland/Hamburg hervor.

Von den 1200 befragten eSportlern erfüllen oder übertreffen 80 Prozent die Bewegungsempfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von 2,5 Stunden pro Woche. Das sind 16 Prozent mehr als im Vorjahr.

"Ich freue mich sehr, dass wir diese Entwicklung beobachten können. Das Bewusstsein für die positiven Auswirkungen von körperlicher Aktivität neben dem eSport steigt", sagte Ingo Froböse, Leiter des Instituts für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation an der SpoHo. Tatsächliches eSport-Training macht laut der Studie bei Profis im Durchschnitt fünf bis sechs, bei Amateuren zwei bis drei Stunden am Tag aus.

Insgesamt gäbe es laut Froböse "weniger Probleme als erwartet". Er sehe derweil zahlreiche Aspekte, die noch verbesserungswürdig seien. "Der hohe Medienkonsum, die damit einhergehenden langen Sitzzeiten und das psychische Wohlbefinden liefern dennoch wichtige Ansatzpunkte für eine gezielte Gesundheitsförderung", sagte Froböse.

 

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