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Dreßens besondere Rückkehr nach Saalbach

12.02.2020 14:56
2015 war Dreßen noch Viertletzter in Saalbach
© AFP/SID/CHRISTOF STACHE
2015 war Dreßen noch Viertletzter in Saalbach

Abfahrer Thomas Dreßen ist nach seinem Heim-Triumph in Garmisch-Partenkirchen bereit für weitere Großtaten beim Weltcup in Saalbach-Hinterglemm.

Für den 26-Jährigen ist die Rückkehr in das Salzburger Skigebiet eine besondere: "Dass ich wieder in Saalbach bin, finde ich cool, da ich hier mein erstes Weltcup-Rennen überhaupt gefahren bin. Daher freue ich mich sehr auf die beiden Renntage", sagte Dreßen vor der Abfahrt am Donnerstag (12:45 Uhr) und dem Super-G am Freitag (11:00 Uhr) am Zwölferkogel.

Bei seiner Premiere im Februar 2015 war Dreßen auf der Schneekristall-Piste Viertletzter geworden, sein Rückstand auf Sieger Matthias Mayer (Österreich), der nach überstandener Grippe in den Weltcup zurückkehrt: 3,45 Sekunden. Inzwischen zählt der erfolgreichste deutsche Abfahrer der Weltcup-Geschichte (vier Siege) längst zu den Favoriten. Um dieser Rolle gerecht zu werden, hat es der 25-Jährige zuletzt ruhiger angehen lassen.

"Nach dem Weltcup in Garmisch-Partenkirchen habe ich ein paar Tage regeneriert", sagte er. Es folgten zwei Tage Super-G-Training im Sarntal. "Dort habe ich nichts Besonderes probiert, sondern mir ein gutes Gefühl für Saalbach geholt", berichtete Dreßen: "Die Strecke ist auf der technisch anspruchsvolleren Seite. Ich muss jetzt sehen, wie ich da reinkomme und den Flow finde."

Die Rennen in Österreich ersetzen den geplanten Testlauf auf den Olympiastrecken von Yangqing, wo wegen des Coronavirus in China nicht gefahren werden kann. "Die Entscheidung, nicht auf den olympischen Strecken zu fahren, war und ist die richtige und im Sinne von Sportlern und Betreuern", sagte Cheftrainer Christian Schwaiger. 

Nach Schneefällen zu Wochenbeginn mussten die Saalbacher dann aber intensiv arbeiten, um die Strecke für die zwei Speed-Events befahrbar zu machen. Dreßen hofft, "dass es von der Sicherheit her passt und für alle Nummern fair ist".

Neben dem Garmisch-Sieger schickt der Deutsche Skiverband noch Josef Ferstl, Andreas Sander, Manuel Schmid, Romed Baumann und Dominik Schwaiger in die beiden Rennen. Nach einem guten Mannschaftsergebnis beim Heim-Event sagte Schwaiger: "Diesen Schwung und auch das Selbstvertrauen wollen wir mit nach Saalbach nehmen."

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