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"Er erinnert mich an Mike Tyson"

Wilder vs. Fury II: Box-Legende gibt klare Prognose ab

12.02.2020 09:14
Im ersten Kampf beförderte Wilder Tyson Fury zweimal auf die Bretter
© Gene Blevins
Im ersten Kampf beförderte Wilder Tyson Fury zweimal auf die Bretter

Der Countdown läuft: In zehn Tagen treffen sich Tyson Fury und WBC-Weltmeister Deontay Wilder in Las Vegas zum zweiten Mal im Ring. Einen klaren Favoriten gibt es auf dem Papier nicht. Box-Legende Manny Pacquiao ist allerdings überzeugt davon, dass der US-Amerikaner als Sieger aus dem Fight hervorgehen wird. 

"Ich setze auf Wilder", stellte Pacquiao im Gespräch mit "yahoo sports" unmissverständlich klar. Der "Bronze Bomber" habe einfach diese große Power und sei immer auf der Suche nach dem Knockout, lobte der Philippiner.

"Wilder sorgt für aufregende Kämpfe. Er liefert den Menschen immer einen guten Fight. Wie er seine Gegner schlägt, erinnert mich an Mike Tyson", schwärmte der mehrfache Weltmeister vom amtierenden WBC-Champion, der 41 seiner 43 Kämpfe vorzeitig beendete.

Zum Vergleich: "Iron Mike" Tyson feierte zwischen 1985 und seinem Karriereende 2005 in 56 Kämpfen 44 K.o.-Siege.

Auch Pacquiao ist der Ansicht, dass Tyson Fury im Vergleich zu Wilder zwar der technisch bessere Boxer ist. Dies allein wird dem "Gypsy King" aber nicht reichen, glaubt der 41-Jährige.

"Es ist ein Vorteil, ein guter Boxer zu sein. Aber wenn man einen starken Gegner wie Wilder hat, kann er dafür sorgen, dass man seinen Stil ändert. Es beeinträchtigt deinen Fokus, weil man sich immer über diese Power Gedanken machen muss. Die Stärke ist ein großer Faktor", glaubt Pacquiao, dass die größere Power von Wilder am Ende den Unterschied machen könnte.

Schon im ersten Kampf zeigte der "Bronze Bomber", was er mit seiner Rechten anrichten kann. Wilder schickte Fury zweimal auf die Bretter, der Engländer kam jedoch beide Male wieder auf die Beine und dominierte seinen Gegner. Vor dem Niederschlag in der letzten Runde lag der "Gypsy King" auf zwei der drei Punktezettel vorn, am Ende mussten sich beide mit einem umstrittenen Unentschieden zufrieden geben. 

Wilder im ersten Kampf "ungewöhnlich leicht"

Damit Fury im zweiten Kampf nicht mehr auf die Beine kommt, richtet das Lager von Deontay Wilder den Fokus in der Vorbereitung auch auf das Gewicht des Titelträgers. "Wir hatten vor dem ersten Kampf das Problem, dass Deontay so aufgeregt war und falsch gegessen hat. Er war ungewöhnlich leicht", erklärte Coach Jay Deas gegenüber "SkySports"

Wilder brachte vor dem ersten Kampf nur knapp 95 kg auf die Waage. "Als er Fury in der zwölften Runde niedergeschlagen hat, hat er vielleicht noch 90 kg gewogen. Er war im Prinzip ein Cruisergewicht", schilderte Deas: "Das wollen wir diesmal nicht. Wir wollen, dass Deontay breiter und stärker ist."

csc

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