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Nicht "Straßenfeger" in Schweden: Ogier glaubt an Vorteil

10.02.2020 11:27
Sebastien Ogier steht vor seiner zweiten Rallye im Toyota Yaris
© unknown
Sebastien Ogier steht vor seiner zweiten Rallye im Toyota Yaris

Dreimal hat Sébastien Ogier die Rallye Schweden mit Volkswagen gewonnen (2013, 2015, 2016). Kein anderer Fahrer, der nicht aus Schweden oder Finnland stammt, hat dort so viele Siege geholt.

In den vergangenen drei Jahren verlief die einzige Winterrallye im WRC-Kalender aber nicht erfolgreich. Zum Teil hing das auch mit der Startposition zusammen.

Der erste Starter muss je nach Wetterbedingungen eine feine Schneeschicht sauber fahren und ist demnach im Nachteil. Das kostete Ogier in seinen beiden Jahren bei M-Sport Ford Zeit. Im Vorjahr blieb der sechsmalige Weltmeister mit dem Citroen in einem Schneewall am Straßenrand stecken. Nach seinem zweiten Platz in Monte Carlo wird Ogier diesmal in Schweden als Zweiter starten.

Hyundai-Pilot Thierry Neuville muss die Prüfungen eröffnen. Ogier, der nun den Toyota Yaris fährt, hofft, dass seine Ausgangsposition ein kleiner Vorteil ist: "In den vergangenen Jahren war es mühsam. Das hatte zum Teil mit meiner Startposition zu tun, denn als WM-Führender kann Schweden eine große Herausforderung sein."

"In diesem Jahr ist es etwas anders", so Ogier. "Schauen wir, was wir tun können. Ich liebe die Rallye Schweden, es ist ein magisches Event als einzige Schneerallye im Kalender. Das macht es sehr speziell, auf diesen Straßen zu fahren. Ich hoffe, dass ich in diesem Jahr wieder eine gute Leistung zeigen werde. Die Rallye Monte Carlo war ein positiver Start für das gesamte Team."

Ogier mit großen Hoffnungen vor Schweden-Rallye

Denn obwohl Toyota beim Saisonauftakt von Neuville geschlagen wurde, waren sowohl Ogier als auch dessen Teamkollege Elfyn Evans sehr konkurrenzfähig. Der Waliser führte den Großteil der Rallye an und fiel erst am Schlusstag hinter Neuville und Ogier auf Platz drei zurück. In Schweden stand Evans noch nie auf dem Podest.

Trotzdem ist er hoffnungsvoll: "Das Auto fühlte sich beim Test auf Schnee gut an. Also hoffe ich wieder auf eine gute Rallye. Die Startposition kann in Schweden eine große Rolle spielen. Sollte es viel Schnee geben, dann ist es ein großer Vorteil für die hinteren Starter. Aber wie bei jeder Rallye werde ich von der ersten Prüfung mein Bestes geben."

Insgesamt stehen in Schweden fünf Toyota Yaris WRC am Start. Neben Ogier und Evans sind das Kalle Rovanperä und Katsuta Takamoto im Werksteam. Außerdem ist Jari-Matti Latvala als Privatfahrer dabei.

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