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"Schwierige Dynamik"

Vettel-Rückkehr zu Red Bull? Horner spricht Klartext

10.02.2020 09:30
Das Verhältnis von Vettel und Horner gilt als überaus gut
© Thomas Melzer
Das Verhältnis von Vettel und Horner gilt als überaus gut

Der Countdown läuft: Mit den Testfahrten endet in der kommenden Woche die Winterpause der Formel 1. Schon sehr früh dürften Sebastian Vettel und Lewis Hamilton und ihre auslaufenden Verträge zum Gesprächsthema werden. Red-Bull-Teamchef Christian Horner hat sich jetzt schon zur Zukunft der beiden hoch dekorierten Weltmeister geäußert.

Während Red Bull schon Anfang des Jahres Nägel mit Köpfen gemacht und Max Verstappen bis 2023 vertraglich gebunden hat, ist die Zukunft von Lewis Hamilton und Sebastian Vettel über die Saison 2020 hinaus noch offen. Sowohl Mercedes als auch Ferrari wissen noch nicht, mit welcher Besetzung sie ab 2021 in die neue Ära der Formel 1 starten.

Wittert Red Bull seine Chance und wagt einen Anlauf bei Hamilton und Vettel? "Nein", stellte Teamchef Christian Horner gegenüber "Reuters" klar. "Er [Hamilton] würde nicht in unser Programm passen. Wir haben Max. Wir sind immer unserer Politik gefolgt, in junges Talent zu investieren, es zu pflegen und zu entwickeln. Lewis würde da nicht reinpassen", schloss Horner eine Verpflichtung des sechsfachen Champions aus.

Horner schließt Vettel-Rückkehr zu Ferrari aus

Und wie sieht die Situation bei Sebastian Vettel aus? Der Heppenheimer hat schließlich eine ausgeprägt Red-Bull-Vergangenheit und pflegt immer noch gute Kontakte zu seinem ehemaligen Rennstall. Auch hier hat Horner eine klare Meinung. "Es ist schwer zu sehen, wie zwei Alphatiere in einem Team zusammenpassen", blockte der Brite sämtliche Rückkehr-Gerüchte ab.

Die letzte Saison bei Ferrari habe gezeigt, wie schwer es ist, zwei Alphatiere zu bändigen, stichelte Horner gegen die Scuderia, bei der sich Vettel und Leclerc mehr als einmal in die Quere kamen.

"Warum sollte es bei uns mit zwei Alphatieren anders laufen? Das Gleiche würden gelten, wenn Lewis bei Ferrari oder Lewis bei Red Bull fahren würde. Das ist eine sehr schwierige Dynamik, vor allem in einem harten Wettkampf", so Horner, der bei Red Bull seit Jahren auf die Taktik mit einem "A-Fahrer" und einem "B-Fahrer" setzt.

csc

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