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VfB-Keeper über Bank-Frust: "Muss man nicht schönreden!"

06.02.2020 08:56
Gregor Kobel steht beim VfB Stuttgart wieder regelmäßig im Tor
© Pressefoto Rudel/Robin Rudel via www.imago-images.
Gregor Kobel steht beim VfB Stuttgart wieder regelmäßig im Tor

Stammtorhüter Gregor Kobel vom VfB Stuttgart pausierte wie im Vorfeld besprochen bei der 1:2-Niederlage im DFB-Pokal-Spiel gegen Bayer Leverkusen. Seinen Platz im Tor hatte der Schweizer unter dem ehemaligen Trainer Tim Walter verloren. 

Durch die beiden Unsicherheiten von Ersatzmann Fabian Bredlow im Pokal, sollte die Frage nach der Nummer 1 im VfB-Tor vorerst geklärt sein. Unter dem neuen Trainer Pellegrino Matarazzo ist Kobel gesetzt. Das sah zum Ende der Hinrunde noch ganz anders aus.

Ex-Trainer Tim Walter hatte den 22-Jährigen urplötzlich auf die Bank gesetzt. Ein Schachzug, von dem Kobel wenig hielt, wie er in einem Interview mit dem "kicker" erklärte: "Es war die Entscheidung des alten Trainers, mich rauszunehmen", berichtete der Zürcher.

Der Torhüter selbst sei mit seinen damaligen Leistungen "zufrieden" gewesen. Trotzdem strich ihn Walter aus der ersten Elf. Angeblich auch wegen einer internen Meinungsverschiedenheit. Über seine Ausmusterung urteilte der Spieler im Nachhinein kritisch: "So eine Entscheidung bringt Unruhe. Das muss man nicht schönreden." 

Die Zeit ist nicht spurlos an Kobel vorbeigegangen. Doch er habe daraus gelernt. "Ich habe versucht damit umzugehen, habe an mir gearbeitet, körperlich und mental", resümierte er. Doch der Torhüter möchte nach vorne schauen, die Zeit unter Walter hinter sich lassen und seinen Platz in der Startelf festigen. "Jetzt gibt es einen neuen Trainer, ein neues Kapitel."

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