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BVB-Coach äußert sich zu Transfergerüchten

Favre: Über diesen Spieler "haben wir intern diskutiert"

05.02.2020 14:05
Lucien Favre bezog Stellung zu Transfergerüchten
© RHR-FOTO / Dennis Ewert via www.imago-images.de
Lucien Favre bezog Stellung zu Transfergerüchten

Nicht erst seit der Verpflichtung von Erling Haaland wird Borussia Dortmund als Meisterkandidat gehandelt. BVB-Trainer Lucien Favre wünscht sich in diesem Zuge eine bessere Einordnung von Fans und Medien. Dazu äußert sich der Schweizer auch über Erfolgstrainer Jürgen Klopp und Transfergerüchte rund um die Borussia.

Im Gespräch mit der Schweizer Zeitung "Blick" plauderte Lucien Favre ungewohnt offen über Transfergerüchte, die in den letzten Monaten vor allem den BVB betrafen. Konkret ging es dabei um die Schweizer Nationalspieler Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka.

Kraftpaket Shaqiri und Mittelfeldmotor Xhaka seien bei den Schwarz-Gelben kein Thema gewesen, wenngleich er "manchmal" noch Kontakt zu seinem Ex-Spieler Xhaka habe. Favre betonte jedoch, dass er "ungern öffentlich über Spieler andere Vereine" rede. "Das gehört sich für mich nicht."

Umso überraschender erschien deswegen seine Aussage über den Augsburger Rechtsverteidiger Lichtsteiner, der im Sommer kurz vor einem Wechsel nach Dortmund gestanden haben soll. "Wir entscheiden solche Fragen immer im Team. Wir hatten mit Piszczek einen erfahrenen Rechtsverteidiger im Kader. Das haben wir intern diskutiert und uns dann so entschieden", eröffnete der 62-Jährige.

Favre lobt Haaland und Klopp

Verpflichtet wurde schließlich mit Erling Haaland einer der begehrtesten Spieler überhaupt. "Er ist super sympathisch, und er gibt immer Gas. Er will immer trainieren, besser werden - seine Mentalität gefällt mir. Er will auch im Training gewinnen", schwärmte Favre über den erst 19-jährigen Norweger, dem er "sehr viel Potenzial" bescheinigte.

Mit einer Ablösesumme von 20 Millionen Euro landete der BVB ein echtes Schnäppchen. Dennoch sei der Fokus bei den Dortmunder Transferaktivitäten seiner Ansicht nach zu sehr auf die Ausgaben gerichtet: "Kein Mensch schreibt, dass wir im Sommer auch Spieler für ebenso viel Geld verkauft haben! Und zwar nicht irgendwelche Spieler, sondern Stammspieler und Leistungsträger wie Christian Pulisic an Chelsea und Abdou Diallo zu Paris SG."

Zudem rückte der ehemalige Nizza-Trainer auch die Angabe des Dortmunder Saisonziels gerade und betonte: "Die Aussage war, dass man alles versuchen werde, um Meister zu werden. Und jeder weiß, dass ich immer das Maximum erreichen möchte."

Dabei verwies Favre auch auf einen seiner Vorgänger, Jürgen Klopp, der drei Jahre benötigte, ehe er mit dem BVB den ersten Titel gewann. "Er konnte seine Mannschaft peu à peu bauen und brauchte immer auch Zeit, bis es funktionierte. Aber natürlich macht er einen super Job", äußerte der Schweizer, der "einen guten Kontakt" mit Klopp habe.

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