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Keine Trainerdiskussion beim abstiegsbedrohten SV Werder

Baumann erneuert seinen Treueschwur für Kohfeldt

28.01.2020 19:42
Frank Baumann (r.) stärkte seinem Cheftrainer den Rücken
© Jan Huebner/Blatterspiel via www.imago-images.de
Frank Baumann (r.) stärkte seinem Cheftrainer den Rücken

Durch die jüngste 0:3-Heimniederlage hat sich die prekäre Lage beim SV Werder Bremen weiter verschärft. Lediglich zwei Punkte beträgt der Vorsprung nur noch auf das Tabellenende. Auf dem Relegationsplatz sind die Bremer längst angekommen. Dennoch sind die Klubverantwortlichen weiter um Ruhe und Kontinuität bemüht und haben in Person von Sportchef Frank Baumann dem angezählten Cheftrainer Florian Kohfeldt erneut den Rücken gestärkt.

Angesprochen auf eine mögliche Veränderung auf dem Trainerposten, um den zuletzt völlig verunsicherten Werderanern neue Impulse zu geben, betonte Ex-Profi Baumann gegenüber der "Bild": "Florian ist und bleibt der richtige Trainer für uns."

Ein weiteres Treuebekenntnis des SVW-Managers für den 37-Jährigen, der aber auch endlich selbst eigene Argumente sammeln muss. Vor allem offensiv blieben die Hansestädter ihrer Anhängerschaft zuletzt einiges schuldig. Viermal blieb Werder in den letzten sechs Bundesligaspielen ohne eigenes Tor. Vor allem im heimischen Weserstadion wurde die Sturmflaute nach dem 0:1 gegen Paderborn, dem 0:5 gegen Mainz und dem 0:3 gegen Hoffenheim immer brisanter.

Der angezählte Kohfeldt selbst versprach zuletzt: "Wir werden die Klasse halten! Es ist zwar nicht vergnügungssteuerpflichtig, was wir hier machen, aber wir werden weiter machen."

Der gebürtige Siegener ist bei den Bremern seit November 2017 im Amt. Unter ihm schloss der Traditionsverein bislang als Tabellenelfter sowie -achter im gesicherten Mittelfeld der Bundesliga ab. In der laufenden Saison kämpft der Klub gegen den Abstieg aus dem deutschen Fußball-Oberhaus.

Für die Grün-Weißen geht es in der Bundesliga am kommenden Samstag mit dem wichtigen Auswärtsspiel beim FC Augsburg weiter, die in der Tabelle derzeit sechs Punkt besser dastehen als der viermalige Deutsche Meister.

myr

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