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Der Stürmer kehrt gerne in seine "zweite Heimat" zurück

Rebic spricht über Gerüchte um Frankfurt-Rückkehr

23.01.2020 13:46
Ante Rebic sieht sich und den AC Mailand auf einem guten Weg
© Jonathan Moscrop via www.imago-images.de
Ante Rebic sieht sich und den AC Mailand auf einem guten Weg

Das Jahr 2020 verlief sowohl für den AC Mailand als auch für Ante Rebic bislang positiv. Nun sprach der Stürmer über sein erstes Halbjahr in Mailand, seinen neuen Teamkollegen Zlatan Ibrahimovic und seine Liebe zu Eintracht Frankfurt.

In einem Interview mit dem Portal "Sportske Jutarni" gab der Kroate zu, dass das junge AC-Team, ebenso wie er selbst, eine Weile gebraucht habe, um auf Touren zu kommen: "Die Situation ist natürlich nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Aber je länger die Saison geht, desto besser laufen die Dinge. Auch im Training, deshalb bin ich sehr optimistisch."

Geholfen habe jedenfalls, dass mit Zlatan Ibrahimovic, Asmir Begovic und Simon Kjaer drei sehr erfahrene Spieler im Winter dazu geholt wurden: "Spieler mit ihrer Erfahrung und Qualität helfen uns genau in dieser Phase sehr. Die Ergebnisse sind ja auch deutlich zu sehen: Wir haben in den letzten vier Spielen sehr gut gespielt und das Viertelfinale im Pokal erreicht."

Den schwedischen Superstar Ibrahimovic bezeichnete Rebic als "einen der besten Stürmer in der Geschichte des Fußballs." Mit ihm fühle sich die gesamte Mannschaft stärker, weil der 38-Jährige "eine Siegermentalität in die Kabine bringt."

Er habe ein sehr gutes Verhältnis zu "Ibra": "Wir sprechen oft miteinander, er ist ein sehr netter Kerl, der jungen Spielern mit Ratschlägen hilft. Es ist eine Ehre, mit ihm zu spielen. Aber auch er kann im Zusammenspiel mit den Jungen noch Fortschritte machen."

Rebic: "Bin in Frankfurt, wann immer es geht"

Auch zu den Gerüchten über eine mögliche sofortige Rückkehr nach Frankfurt nahm der 26-Jährige Stellung. "Es ist richtig, dass ich mich freuen würde, meinen ehemaligen Trainer und Mitspieler zu sehen. Von den Fans ganz zu schweigen. Aber es gab keine Vereinbarung, dass ich nach Frankfurt zurückkehren werde."

Für ihn sei die Main-Metropole seine "zweite Heimat und ich komme immer dorthin zurück, wenn es zeitlich geht". Er habe dort immer noch viele Freunde und kehre auch deshalb gerne zurück, da er "dort die schönsten Momente meiner Karriere erlebt" habe.

Eine zeitnahe Rückkehr nach Deutschland komme für ihn jedoch nicht in Frage, stellte der 34-fache Nationalspieler klar: "Ich habe sehr viel geopfert und trainiert, um eines Tages für einen so großen Verein wie den AC Mailand zu spielen. Ich möchte etwas großes leisten, an das man sich erinnert."

Letztendlich habe aber immer der Trainer das letzte Wort, "wen er in den Spielen oder bestimmten Momenten braucht." Er sei sich dennoch sicher, dass er zuletzt gute Argumente für sich sammeln konnte: "Ich habe im letzten Spiel sehr gut gespielt und zwei wichtige Tore geschossen. Der Coach hat gesehen, dass er auf mich zählen kann."

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