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Rechtsverteidiger stand kurz vor Wechsel zu RB Leipzig

Henrichs erklärt: "Kontakt mit Bayern war nicht konkret"

22.01.2020 09:25
Benjamin Henrichs bleibt bei der AS Monaco
© Gwendoline Le Goff via www.imago-images.de
Benjamin Henrichs bleibt bei der AS Monaco

Benjamin Henrichs wäre in diesem Winter beinahe in die Fußball-Bundesliga zurückgekehrt, vor allem RB Leipzig buhlte um die Dienste des Rechtsverteidigers. Auch der FC Bayern München war interessiert. Nun erklärte der 22-Jährige, warum ein Transfer scheiterte.

"Bayern ist ein großer Klub, klar ehrt einen das, speziell vor dem Hintergrund, dass ich hier zuletzt nicht so zum Zug gekommen bin", berichtete Henrichs gegenüber "Sport Bild": "Der Kontakt mit Bayern war aber nicht konkret."

Bei den Münchnern soll sich Trainer Hansi Flick für einen Transfer ausgesprochen haben. "Ich kenne Hansi Flick von der Nationalmannschaft ein bisschen, auch im Jugendbereich hatten wir miteinander zu tun, zum Beispiel bei der U19- EM."

Der deutsche Rekordmeister wollte den ehemaligen Leverkusener angeblich aber nur bis zum Saisonende ausleihen - ein Deal, den Henrichs jetziger Arbeitgeber AS Monaco ablehnte. Viel wahrscheinlicher war bis zuletzt ein Wechsel zu Herbstmeister RB Leipzig.

Nagelsmann überzeugte Henrichs von der "RB-Philosophie"

Die Sachsen wollten den Abwehrspieler für 20 Millionen Euro fest verpflichten. Henrichs selbst hätte sich den Wechsel sehr gut vorstellen können: "Es gab gute Gespräche mit Julian Nagelsmann und Markus Krösche, den ich noch aus meiner Leverkusener Zeit kenne, dort war er Co-Trainer. Julian Nagelsmann hat mich schnell vom Gesamtkonzept überzeugt."

Der Leipziger Coach habe vor allem mit seiner Art "schnell gepackt". Während eines Telefonats legte Nagelsmann die "RB-Philosophie" dar, so Henrichs weiter. "Nagelsmann ist einfach ein junger Typ, der die Sprache der Spieler meiner Generation, spricht. Es hat vom ersten Moment an gepasst."

Schon im vergangenen Sommer hatte es Kontakt zwischen Leipzig und Henrichs gegeben. Aus "Respekt vor Leipzig und vor allem Monaco" wolle der dreifache Nationalspieler aber "nicht in die Details gehen. Der Wechsel hat nicht geklappt, Punkt. Und ich bin kein Spieler, der dann Probleme macht".

Rückkehr ins DFB-Team das erklärte Ziel

Henrichs erklärtes Ziel ist es, so schnell wie möglich in die deutsche Nationalmannschaft zurückzukehren. Sein letztes Länderspiel machte er während des Confed-Cups 2017 in Russland. "Dafür ist es am wichtigsten, dass ich regelmäßig spiele." 

Nachdem er unter Ex-Monaco-Trainer Leonardo Jardim nur eine untergeordnete Rolle im Team gespielt hatte, gaben die letzten Wochen Grund zur Hoffnung. "Unter unserem neuen Coach habe ich jetzt in der Rückrunde dreimal von Anfang an durchgespielt, er hat mir das Vertrauen ausgesprochen. Das ist eine super Sache für mich."

gkl

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