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Entscheidung vertagt: Zukunft der Krefeld Pinguine offen

21.01.2020 22:06
Die Krefeld Pinguine benötigen im Kampf gegen die drohende Zahlungsunfähigkeit schnell Geld
© dpa
Die Krefeld Pinguine benötigen im Kampf gegen die drohende Zahlungsunfähigkeit schnell Geld

Die Zukunft der Krefeld Pinguine aus der Deutschen Eishockey Liga ist weiter offen. Auf einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung am Dienstagabend wurden zwei Varianten zur Vermeidung eines Insolvenzantrages diskutiert.

Die Entscheidung darüber soll in den kommenden beiden Tagen fallen. Das teilten die Pinguine nach der Sitzung mit. Geschäftsführer Matthias Roos hatte zuvor angekündigt, einen Insolvenzantrag stellen zu müssen, wenn bis zum Ende dieser Woche nicht 400.000 Euro an zusätzlichen Geldern von Sponsoren oder Gesellschaftern generiert würden.

Hinter den Kulissen gibt es seit Monaten Streit beim Ex-Meister. Obwohl der Klub seit Jahren finanzielle Probleme hat, hatte Roos für die Etat-Unterdeckung in der laufenden Saison einen der beiden Haupt-Gesellschafter, Energy Consulting, verantwortlich gemacht. Die Firma, bei der bis vor wenigen Wochen noch der Präsident des Fußball-Drittligisten KFC Uerdingen, Mikhail Ponomarev, Geschäftsführer war, habe zugesagte Zahlungen nicht getätigt.

Ponomarev hatte dies stets bestritten. Der Klub hatte bislang erfolglos versucht, Energy Consulting als Gesellschafter loszuwerden. Zuletzt hatten Sponsoren und andere kleinere Gesellschafter angekündigt, sich zurückziehen, sollte die Firma weitermachen.

Sollte einer der beiden Lösungsansätze greifen, besteht die Hoffnung, nicht nur eine kurzfristige Insolvenz zu verhindern, sondern auch einen erneuten Lizenzantrag für die kommende DEL-Saison zu stellen. Dies müsste bis zum 15. Februar geschehen.

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