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Tschechien kämpft um versöhnlichen EM-Abschluss

21.01.2020 13:05
Tschechien muss noch gegen Deutschland ran
© Schroetter /Eibner-Pressefoto via www.imago-images
Tschechien muss noch gegen Deutschland ran

Beim letzten deutschen Hauptrundengegner Tschechien herrscht Stillstand. Nach der starken EM vor zwei Jahren ist das aktuelle Turnier eine kleine Enttäuschung.

Der Euphorie um Platz sechs und begeisternden Auftritten bei der EM 2018 folgte Ernüchterung. "Im tschechischen Handball tut sich derzeit nicht viel", sagte Rückraumspieler Pavel Horak vom THW Kiel der Handballwoche. Das war vor dem Turnier, inzwischen lässt sich sagen: Auch die EM ist nicht der erhoffte Schritt nach vorn.

Tschechien belegt vor dem abschließenden Spiel gegen Deutschland am Mittwoch (20:30 Uhr) mit null Punkten den letzten Platz der Hauptrundengruppe 1. Selbst gegen Weißrussland (25:28) und Gastgeber Österreich (29:32) setzte es Niederlagen. Immerhin: Siege in der Vorrunde gegen Nordmazedonien und die Ukraine sicherten den Einzug in die zweite Turnierphase.

Auffälligster Spieler der Truppe des bundesliga-erfahrenen Trainer-Tandems Daniel Kubes und Jan Filip ist Ondrej Zdrahala. Der inzwischen 36 Jahre alte Rückraumspieler von Wisla Plock, der beim EM-Höhenflug 2018 mit 55 Treffern zum Torschützenkönig des Turniers avancierte, hat schon wieder 35 Tore auf seinem Konto und gehört damit zu den besten Scorern aller 24 Teams.

Gegen die deutsche Mannschaft geht es für die Tschechen, die für die WM vor einem Jahr nicht qualifiziert waren, nun um einen versöhnlichen Abschluss. Vor zwei Jahren in Kroatien siegte das DHB-Team, ebenfalls in der Hauptrunde, 22:19. Tschechien landete jedoch drei Plätze vor der deutschen Mannschaft - das, so viel ist sicher, wird in diesem Jahr nicht passieren.

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