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Flüchtet der BVB-Angreifer vor Haaland?

Medien: Alcácer wurde Spurs und United angeboten

21.01.2020 07:53
Paco Alcácer könnte den BVB in Richtung Premier League verlassen
© RHR-FOTO/Dennis Ewert via www.imago-images.de
Paco Alcácer könnte den BVB in Richtung Premier League verlassen

Am Samstag hatte Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc noch betont, dass es keine Angebote für BVB-Stürmer Paco Alcácer gibt. Das könnte sich jedoch bald ändern.

Englische Medien bringen den Spanier nämlich weiterhin vehement mit Klubs aus der Premier League in Verbindung. Sowohl der "Daily Star" als auch "Fox Sports" behaupten, Manchester United habe die Fühler nach dem 26-Jährigen ausgestreckt. Demnach könnte Alcácer ein Kandidat bei den Red Devils sein, um den länger verletzten Marcus Rashford zu ersetzen.

Beim englischen Fußball-Rekordmeister fällt Rashford nach einer Rückenverletzung wohl um die sechs Wochen aus. Teammanager Ole Gunnar Solskjaer kündigte nach der 0:2-Niederlage beim FC Liverpool "kurzfristige Geschäfte, die wir machen müssen" an.

Dem Bericht des britischen Boulevardblätter zufolge kommt für ManUnited eine Leihe oder eine feste Verpflichtung infrage.

"90min.com" will hingegen exklusiv erfahren haben, dass Alcácer ManUnited und Tottenham Hotspur für eine Leihe angeboten wurde. Die Spurs müssen seit Anfang des Jahres ohne ihren Topstürmer Harry Kane (Oberschenkelmuskelriss) auskommen und haben entsprechend Handlungsbedarf.

Laut dem Portal gibt es bislang allerdings keinen Hinweis darauf, dass Manchester und Tottenham überhaupt Interesse am BVB-Angreifer haben.

Alcácer beim BVB unzufrieden

So oder so: Bei Alcácer und Borussia Dortmund stehen die Zeichen mehr und mehr auf Trennung. Seit Wochen wird der unzufriedene Alcácer mit einem BVB-Abschied in Verbindung gebracht. Zuletzt berichtete die "AS", dass der FC Valencia über eine Rückholaktion des 26-Jährigen nachdenkt.

Auch der FC Sevilla soll sich mit Alcácer beschäftigen. Sportdirektor Zorc verbannte die Gerüchte allerdings ins Reich der Fabeln. "Dazu muss man was auf dem Tisch liegen haben. Ich lese viele Gerüchte. Die Leute brauchen nicht zu glauben, was in den Zeitungen steht", sagte er am Samstag vor dem Bundesliga-Spiel in Augsburg bei "Sky".

Im "kicker" schob der BVB-Manager am Tag nach dem wichtigen 5:3-Auswärtssieg dann noch nach. Es habe sich "bis heute nichts daran geändert", dass bisher kein Verein an die Dortmunder herangetreten sei und ein konkretes Angebote für Alcácer abgegeben habe. 

Alcácer gehörte vor der Winterpause nicht zum Stammpersonal von Trainer Lucien Favre. Beim Rückrunden-Auftakt fand er sich nicht einmal im Kader wieder. Das Tischtuch zwischen dem Schweizer und seinem Schützling soll zerschnitten sein.

lbe

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