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"Eine Person, die mich immer schon inspiriert hat"

Charles Leclerc spricht über sein "einziges Idol"

18.01.2020 10:56
Charles Leclerc spricht über sein großes Idol Ayrton Senna
© Leanne Boon via www.imago-images.de
Charles Leclerc spricht über sein großes Idol Ayrton Senna

"Er ist das einzige Idol, zu dem ich aufschaue", sagt Charles Leclerc am Rande der "Autosport International Show". Der Ferrari-Pilot philosophiert über eine Formel-1-Legende, die er selbst nie persönlich kennenlernen konnte: "Ayrton Senna, ohne Zweifel!"

Gefragt wurde Leclerc von einem Fan, gegen welchen Formel-1-Piloten aus der Vergangenheit er gerne einmal fahren würde. Der 22-Jährige muss nicht lange überlegen und kommt schnell auf Senna zu sprechen. Der dreifache Formel-1-Weltmeister sei sein Held bereits in Kindertagen gewesen.

Drei Jahre vor Leclercs Geburt (Jahrgang 1997) ist der brasilianische Superstar im Grand Prix von San Marino in Imola tödlich verunglückt. "Er ist das einzige Idol, zu dem ich aufschaue, auch wenn ich ihn im echten Leben nie kennengelernt habe", wirkt Leclerc nachdenklich.

"Er hat sich nicht auf sein Talent verlassen"

Der Ferrari-Pilot kennt Senna nur aus Filmen und Dokumentationen. "Er war eine Person, die mich immer schon sehr inspiriert hat. Müsste ich also einen Fahrer auswählen, dann wäre das er." Bereits in seinem Debütjahr schwärmte Leclerc: An Senna beeindrucke ihn nicht nur das Talent, "denn das war unglaublich", sondern auch seine Arbeitsmoral.

"Er hat sich nicht [auf sein Talent] verlassen. Ich versuche, es ihm von der Arbeitsmentalität her gleichzutun", meint der damalige Sauber-Pilot schon nach wenigen Formel-1-Rennen. Mittlerweile gehört Leclerc selbst zu den Siegfahrern in der Königsklasse.

Mit seiner Art hat Leclerc seine Konkurrenz und ehemalige Fahrer beeindruckt. Nach seinen ersten Erfolgen in Belgien und Italien folgten prompt die ersten Vergleiche mit seinem Helden. Ein Insider erzählte "Motorsport-Total.com" bereits vor dem Saisonauftakt 2019, Leclerc sei der Erste, der ihn an Senna erinnere.

James Hunt "ein lustiger Kerl"

Doch nicht nur der Brasilianer fasziniert Leclerc, auch ein weiterer Weltmeister aus der Vergangenheit interessiert ihn. Auf die Frage, welche drei Piloten aus der Gegenwart oder der Historie er gerne zu einer Dinnerparty einladen würde, nennt Leclerc zunächst seine Kumpel Pierre Gasly (Toro Rosso) und Daniel Ricciardo (Renault).

"Nun, Pierre ist ein sehr guter Freund von mir, und Daniel ebenso", erklärt er seine Wahl und ergänzt: "Und womöglich James Hunt. Ich glaube, das war ein sehr lustiger Kerl, daher hätte ich ihn gerne ein bisschen besser kennengelernt." Der Weltmeister von 1976 (im Duell gegen Niki Lauda) verstarb allerdings 1993 an einem Herzinfarkt.

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