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FIFA weist Klage gegen BVB im Fall Yarmolenko zurück

17.01.2020 13:28
Andrey Yarmolenko spielte für eine Saison beim BVB
© Christof Koepsel, getty
Andrey Yarmolenko spielte für eine Saison beim BVB

Die FIFA hat im Fall Andrey Yarmolenko die Klage gegen den BVB überwiegend zurückgewiesen. Beim Wechsel des Ukrainers nach Dortmund sollen 2017 Gelder an dessen Ausbildungsverein ausgeblieben sein.

Wie der "kicker" berichtete, forderte der ukrainische Klub "Specialised Childhood-Youth School of Football Olympic Reserve Yunist" vom BVB eine Summe von etwas mehr als 300.000 Euro, die angeblich nie beim Verein angekommen sei.

Die FIFA-Richtlinien sehen vor, dass fünf Prozent der Ablösesumme an Ausbildungsvereine fließt. 1,25 Millionen der 25 Millionen Euro Ablöse wurden auf sechs anspruchsberechtigte Vereine aufgeteilt.

Yarmolenkos Jugendklub Yunist will der einzige Verein gewesen sein, der kein Geld erhalten hatte und schaltete daraufhin die FIFA ein.

Nun steht das Urteil: Der BVB muss einen Betrag in Höhe von 136.500 Euro an Yunist zahlen. Diese Summe erhalten die Dortmunder aber umgehend von Dynamo Kiew zurück.

BVB hält Entscheidung für "vertretbar"

Auf dieses Modell haben sich die beiden Klubs verständigt. Yarmolenkos Ex-Klub hatte sich verpflichtet, sich um Angelegenheiten in Bezug auf Solidaritätsabgaben zu kümmern.

"Wir halten die Entscheidung im Ergebnis für vertretbar und werden von unserer Seite das Verfahren nicht weiterbetreiben", wird BVB-Chefjustiziar Dr. Robin Steden im "kicker" zitiert.

Yarmolenko trug zwischen 2017 und 2018 das BVB-Dress, ehe er für rund 20 Millionen Euro zu West Ham United weiterzog.

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