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"Dann möchte ich die Freigabe"

Zusagen nicht eingehalten: Bayern-Keeper erwägt Abschied

16.01.2020 09:19
Ron-Thorben Hoffmann (li.) übt Kritik am FC Bayern
© imago sportfoto
Ron-Thorben Hoffmann (li.) übt Kritik am FC Bayern

Der bevorstehende Wechsel von Schalkes Alexander Nübel zum FC Bayern München wirft seine Schatten voraus. Denn ein Leidtragender ist Torwarttalent Ron-Thorben Hoffmann, der nun gegenüber "Bild" Kritik am deutschen Rekordmeister übte.

Der FC Bayern habe im vergangenen Sommer den "Wechselwunsch" des 20-Jährigen abgelehnt, "weil der Klub mit vier Torhütern in die Saison gehen wollte. Die beabsichtigte Verpflichtung von Alexander Nübel war bei den Gesprächen im Sommer mit meinem Berater kein Thema, ändert meine Situation aber durchaus entscheidend."

Denn: Hinter Manuel Neuer, Sven Ulreich und Christian Früchtl ist der Schlussmann schon jetzt nur die Nummer vier. Obendrein hätten sich gleich mehrere Vereine um die Dienste Hoffmanns bemüht, auch konkrete Angebote habe es gegeben: "Darunter von Union Berlin und einem schwedischen Erstligisten. Auch die Drittligisten Magdeburg und Uerdingen waren an meiner Verpflichtung interessiert."

Bayern-Talent Hoffmann klar: "Ansonsten bin ich weg"

Bayern lehnte die Offerten jedoch allesamt ab, machte dem jungen Schlussmann aber auch gleichzeitig ein Versprechen. "Es wurde mir zugesagt, dass die Spiele in der dritten Liga zwischen uns beiden Torhüter wie in der Vergangenheit aufgeteilt werden. Das ist bisher nicht passiert."

In der Regel kommt Christian Früchtl unter Reserve-Coach Sebastian Hoeneß zum Einsatz, Hoffmann steht bei erst einem Spiel.

Daher spricht der gebürtige Rostocker schon jetzt offen von einem Abschied aus München. "Wenn mich der FC Bayern als dritter Torhüter sieht und wir in der kommenden Saison in der 3. Liga spielen, bleibt Bayern eine Option für mich. Ansonsten bin ich weg. Dann möchte ich die Freigabe."

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