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Luft bei Australian Open macht DTB-Vize "Sorgen"

15.01.2020 15:58
Aufgrund der Buschbrände in Australien gibt es gesundheitliche Bedenken
© Graham Denholm, getty
Aufgrund der Buschbrände in Australien gibt es gesundheitliche Bedenken

Vizepräsident Dirk Hordorff vom Deutschen Tennisbund (DTB) sorgt sich angesichts der Auswirkungen der Buschbrände um die Teilnehmer der Australian Open.

"Gesund ist es nicht. Das macht einem schon Sorgen", sagte er dem "SWR". Zuletzt hatte die Slowenin Dalila Jakupovic ihr Qualifikations-Duell nach einem wohl vom Rauch ausgelösten Hustenanfall aufgeben müssen.

Die lokalen Behörden forderten die Bevölkerung zudem zeitweise auf, mitsamt ihrer Haustiere in den Häusern zu bleiben. "Wenn die Hunde zuhause bleiben sollen, dann ist das schon eine extreme Warnung", sagte Hordorff: "Und wenn man zur gleichen Zeit ein Tennismatch auf höchstem sportlichem Niveau bestreitet, dann ist das besorgniserregend."

Das eigentliche Turnier ab Montag könne zwar wegen besserer Wetteraussichten stattfinden, sagte Hordorff. Es wäre jedoch besser gewesen, die Qualifikationsspiele der vergangenen Tage zu verschieben: "Es waren extreme Wetterbedingungen. Rauch war zu sehen, es war dunstig."

Seiner Ansicht nach hätte man die Matches deshalb um ein bis zwei Tage verschieben müssen: "Das ist dann schon die Frage, ob man die Gesundheit der Spieler nicht unnötig aufs Spiel gesetzt hat."

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