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Regularien 2021 als Bremsklotz?

F1-Teamchef schlägt Alarm: "Das ist einfach falsch"

14.01.2020 18:44
Otmar Szafnauer sorgt sich um die Zukunft der Formel 1
© Glenn Dunbar via www.imago-images.de
Otmar Szafnauer sorgt sich um die Zukunft der Formel 1

Mit umfassenden Regeländerungen und neuen Regularien präsentiert sich die Formel 1 ab 2021 den Fans. Einige Fahrer und Verantwortliche sind von dem Plan der Königsklassen-Besitzer aber nicht vollends überzeugt und warnen vor gewissen Gefahren. Auch Racing-Point-Chef Otmar Szafnauer macht sich Gedanken. 

Eigentlich sollte er die neuen Regularien der Formel 1 ab der Saison 2021 begrüßen, sagte Szafnauer gegenüber "Autosport", aber "meine Sorge ist, dass wir den Sport so sehr vereinfachen, dass wir irrtümlich glauben, jeder kann in jedem Rennen gewinnen", ergänzte der Racing-Point-Teamchef.

Szafnauers größte Sorge ist der fehlende Speed, der mit den neuen Regularien einhergehen könnte. "Wenn wir pro Runde sechs Sekunden langsamer sind, ist es keine Formel 1 mehr. Und bevor wir uns versehen, müssen wir die Formel-2-Autos langsamer machen", warnte Szafnauer, der sein Argument mit einer einfachen Rechnung unterstützte.

"In der Formel 2 kostet ein Wagen zwei Millionen US-Dollar, aber wenn wir nicht vorsichtig sind, sind die Formel-2-Wagen für zwei Millionen schneller als die Wagen, für die wir 200 Millionen US-Dollar ausgeben. Das ist einfach falsch", klagte der Rumäne mit Blick auf die Formel 1 2021.

Szafnauers Plan: Geringes Budget, mehr Freiheiten

Szafnauers Vorschlag zur Verbesserung der Regularien sieht zumindest auf dem Papier denkbar einfach aus. Der Teamchef würde die Budgetgrenze bewusst niedrig halten, den Teams dafür bei der Entwicklung neuer aerodynamischer Teile mehr Freiheiten einräumen: "Wenn alle nur ein kleines Budget zur Verfügung haben, gewinnt der Schlauste."

So groß die Sorgen des Racing-Point-Chefs auch sind, so groß ist aktuell (noch) der Vorsprung der Königsklasse auf die Formel 2. Zehn bis 15 Sekunden trennten die Pole-Setter der beiden Rennserien im Schnitt in der Saison 2019. Auch ein Robert Kubica fuhr mit seinem nicht konkurrenzfähigen Williams viele Sekunden pro Runde schneller als der schnellste F2-Pilot.

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