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Reds "nicht um 0,1 Prozent besser"

Breitner stellt Bayern auf eine Stufe mit Liverpool

14.01.2020 08:07
Paul Breitner traut dem FC Bayern den Gewinn der Champions League zu
© unknown
Paul Breitner traut dem FC Bayern den Gewinn der Champions League zu

Während der FC Liverpool die Premier League nach Belieben dominiert, muss sich der FC Bayern München in der Fußball-Bundesliga mit Platz drei begnügen. Ex-Profi Paul Breitner sieht die beiden Klubs dennoch auf einer Stufe - gerade mit Blick auf die Königsklasse.

"Der FC Bayern hat alles in dem Kader, um die Champions League zu gewinnen. Wo soll denn da der Unterschied zu irgendwem anders sein?", sagte Breitner in einem Interview mit der "Abendzeitung" und erklärte: "Die ersten Elf in Liverpool oder bei Manchester City sind doch nicht um 0,1 Prozent besser als die beim FC Bayern. Das ist eine Ebene."

In der Champions League entscheide schließlich häufig die Tagesform. "Und wenn du einmal, wie Bayern in den vergangenen Jahren, nur 80 Prozent, bringst, dann bist du weg", so der 68-Jährige.

Eine entscheidende Rolle spiele zur Zeit Robert Lewandowski. Der Stürmer befindet sich derzeit in herausragender Form. Für Breitner ist das allerdings nichts besonderes.

"Robert war nie anders. Er macht aber aus gewissen Situationen heraus heuer fünf, sechs Tore mehr. Das hat aber mit seiner Klasse nix zu tun. Er war schon vor zwei, drei Jahren einer der absolut größten Stürmer weltweit – und ist es heute noch", schwärmte der Weltmeister von 1974.

Auch Youngster Alphonso Davies erhielt ein Sonderlob von Breitner: "Das ist für mich ein Déjà-vu zu David Alaba. Den erkenne ich in Davies zu einhundert Prozent wieder. Du hast die gleiche Situation, als David Alaba plötzlich linker Verteidiger war, jetzt wieder. Dieser Junge ist großartig."

Haaland kann "Riese oder Flop" werden

In dem Interview äußerte sich Breitner auch zu Borussia Dortmunds Neuzugang Erling Haaland. "Das kann ein Riese werden, aber auch ein Flop", orakelte der fünffache deutsche Meister.

Man müsse die ersten zehn Spiele abwarten, um sich ein erstes Urteil erlauben zu können. "Er wird als größtes Stürmertalent gehandelt. Da bin ich schon gespannt darauf. Ansonsten interessiert mich Dortmund aber eigentlich wenig", so Breitner.

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