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Wie geht es mit dem Ex-Nationalspieler weiter?

Spektakulärer Müller-Plan: Erst Olympia, dann FCB-Abschied?

13.01.2020 15:47
Wie sieht die Zukunftsplanung von Thomas Müller aus?
© Frank Hoermann/SVEN SIMON via www.imago-images.de
Wie sieht die Zukunftsplanung von Thomas Müller aus?

Thomas Müller sorgte in der laufenden Saison für deutlich mehr Schlagzeilen, als ihm selbst lieb war. Nach schweren Monaten beim FC Bayern hat sich die Lage rund um den Ex-Nationalspieler zwar wieder etwas beruhigt. Wie es mit ihm in München weitergeht, steht dennoch in den Sternen.

Bis zum Sommer 2021 ist Thomas Müller vertraglich noch an "seinen" FC Bayern gebunden. Ob das Münchner Urgestein seinen Vertrag erfüllt oder gar verlängert, ist nach der turbulenten Hinrunde allerdings unklar. Auch Müller selbst scheint noch nicht zu wissen, wie und ob es mit ihm beim Rekordmeister weitergeht.

Laut "Sport1" kann sich der 30-Jährige sowohl einen Abschied vom FC Bayern als auch eine Vertragsverlängerung vorstellen. "Bei so einer Sache werfen alle Parteien ihre Argumente in den Topf. Schauen wir mal, ob man da ein Menü zusammenbekommt. Man muss halt abgleichen, was alle Parteien wollen", verriet Müller, dass er seinen Vertrag beim Rekordmeister nur zu bestimmten Konditionen verlängern will.

"Mein Fokus liegt ausschließlich darauf, die Saison erfolgreich zu bestreiten. Was dann im Sommer passiert, da werde ich mit dem Verein sprechen und mit mir selbst. Dann schauen wir mal, in welche Richtung das geht", ließ Müller einen Verbleib an der Isar offen.

Springt Müller auf den Olympia-Zug auf?

Noch bevor Müller sich Gedanken über seine Zukunft in München machen muss, könnte auf den ehemaligen Nationalspieler eine womöglich einmalige Chance warten. Laut Informationen des "kicker" denkt U21-Nationaltrainer Stefan Kuntz darüber nach, Müller in das DFB-Aufgebot für die Olympischen Spiele in Tokio zu nominieren.  

Auf das Olympia-Thema angesprochen meinte Müller gegenüber "Sport1" vielsagend: "Das ist eine coole Spinnerei, aber sowohl für mich als auch für meine Frau, hat das in 2020 nicht die oberste Priorität. Ich habe in den nächsten fünf Monaten erstmal sehr große Ziele mit dem FC Bayern."

Müllers Frau Lisa wurde in den deutschen Perspektiv-Kader der Dressurreiter berufen. Ob die 30-Jährige es nach Tokio schaffen wird, ist nach Aussage von Thomas Müller ebenfalls noch ungewiss: "Meine Frau hat erstmal andere Turniere im Visier, wodurch Olympia noch in ganz weiter Ferne liegt. Aber wenn man ganz viel träumen mag, wäre das natürlich schon eine coole Sache."

U21-Trainer Kuntz äußert sich zu den Müller-Gerüchten

Mittlerweile hat sich auch U21-Trainer Stefan Kuntz zu den Spekulationen geäußert. Der 57-Jährige könne "momentan weder etwas ausschließen, noch etwas bestätigen, weil ich nicht weiß, was in sechs Monaten ist", wird er von der "Abendzeitung" zitiert.

Kuntz wolle den Olympia-Kader zunächst mit Spielern des Jahrgangs 1998 und 1997 abdecken. Dann werde er schauen, "welchen Spieler oder welchen Charakter, der der Mannschaft guttut, ich noch brauche". Das könne er aber dann erst im Mai entscheiden. Die Möglichkeit, drei ältere Spiele zu nominieren will der Coach aber "gerne ausschöpfen". 

Weitere Bundesliga-Stars vor möglichem Olympia-Engagement

Bei den Fußballern darf Kuntz neben U21-Spielern auch drei ältere Spieler in seinen Kader berufen. Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg), Kevin Volland (Bayer Leverkusen), Davie Selke (Hertha BSC), Maximilian Eggestein (Werder Bremen) sowie drei Gladbach-Profis und Spieler wie Luca Waldschmidt (SC Freiburg), Robin Koch (SC Freiburg) und Nadiem Amiri (Bayer Leverkusen) wurden ebenfalls schon mit der Dienstreise nach Tokio in Verbindung gebracht.

Damit Müller zu den Olympischen Spieler fahren darf, müsste der FC Bayern allerdings sein Einverständnis geben. Dass die Münchner ihrem Eigengewächs Steine in den Weg legen würden, gilt jedoch als höchst unwahrscheinlich.

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