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2014er-Weltmeister wohl zu Gehaltseinbußen bereit

Deal droht zu platzen: Lok mit Höwedes im Trainingslager

15.01.2020 15:16
Der 1. FC Köln zeigt Interesse an Moskaus Benedikt Höwedes
© Franz Waelischmiller / SVEN SIMO via www.imago-ima
Der 1. FC Köln zeigt Interesse an Moskaus Benedikt Höwedes

Der abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist 1. FC Köln arbeitet weiterhin mit Hochdruck an einer Verpflichtung des 2014er-Weltmeisters Benedikt Höwedes. Der Deal könnte allerdings noch scheitern.

Der 31-Jährige ist laut Kölner Medienberichten mit seinem derzeitigen Klub Lokomotive Moskau ins Trainingslager an der Costa Blanca gereist. Den Angaben zufolge verlangt der russische Erstligist eine verbindliche Kaufverpflichtung für den Innenverteidiger, den der Tabellen-15. aber zunächst bis zum Saisonende mit einer Kaufoption ausleihen möchte.

FC-Sportchef Horst Heldt hatte zu Wochenbeginn auf dem Neujahrsempfang des Klubs erklärt, dass der Verein alles für ein Leihgeschäft getan habe und auf eine Antwort aus Moskau warte.

Höwedes spielte von 2001 bis 2018 für den FC Schalke 04 und war nach seiner Absetzung als Kapitän zunächst zu Juventus Turin und dann zu Lokomotive Moskau gewechselt.

Eine Rückkehr in die Bundesliga hatte Höwedes, der in Moskau noch einen Vertrag bis 2021 hat, stets als grundsätzlich interessant bezeichnet.

Lok Moskau hat Gespräche bestätigt

Zuletzt hatte sich Höwedes' derzeitiger Arbeitgeber zu den Spekulationen geäußert. "Es ist richtig, dass wir mit dem Verein in Verhandlungen stehen. Wir können aber noch nichts vermelden", sagte Lok-Boss Vasily Kiknadze zu "Sport1" und ergänzte: "Wir wollen zunächst einmal eine gute Lösung für den Spieler und dann auch für uns als Verein finden."

Laut "Bild" sind außerdem noch finanzielle Aspekte zu klären. Höwedes soll bei Lokomotive Moskau rund drei Millionen Euro pro Jahr verdienen. Allerdings stehen laut dem Medienbericht noch Gehaltszahlungen an Höwedes aus. Ein Umstand, den der Defensivmann erst geklärt haben will, bevor es ihn in die Domstadt ziehen könnte.

Dass es in Köln wohl bei weitem nicht so viel Geld zu verdienen gibt wie in der russischen Hauptstadt, wäre für Höwedes kein Problem. Er soll dem Effzeh längst signalisiert haben, zu Gehaltseinbußen bereit  zu sein. 

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