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Internationale Superstars auf Vereinssuche

Umtiti, Pogba und Co.: Die heißen Eisen im Transferpoker

11.01.2020 11:42
Paul Pogba wird mit einem Wechsel zu Real Madrid in Verbindung gebracht
© James Wilson via www.imago-images.de
Paul Pogba wird mit einem Wechsel zu Real Madrid in Verbindung gebracht

Ihre Namen haben Klang - und sie werden heiß gehandelt. Der FC Barcelona will angeblich den französischen Weltmeister-Verteidiger Samuel Umtiti loswerden, das kolportierte Interesse an RB Leipzigs Dayot Upamecano ist ebenfalls nicht neu. Ein Überblick über Umtiti und weitere Asse im fußballerischen Transferpoker:

"FRENCH CONNECTION"?: Mit 22 Jahren kam Umtiti im Sommer 2016 von Lyon nach Barcelona. Er wurde zur festen Größe, ist aber in dieser Saison nicht mehr gesetzt. Es heißt, Barcelona wolle ihn loswerden. Kandidaten gibt's: Manchester United soll Interesse am Innenverteidiger haben. Sein Nachfolger bei den Katalanen könnte Leipzigs Upemacano werden. Doch auch der FC Arsenal soll sich für den Bundesliga-Star interessieren. Bei RB ist der 21 Jahre alte Verteidiger im Kampf um den Titel in der Rückrunde allerdings nicht wegzudenken. Ob Barça Umtiti auch ohne Ersatz wegschickt? Offen.

WUNSCHSPIELER VIDAL: Der ehemaliger Bayern-Star Arturo Vidal ist nicht das, was man pflegeleicht nennt. Zuletzt hat der Mittelfeldspieler seinen Verein auf die Zahlung von ausstehenden Prämien und Boni in Höhe von 2,4 Millionen Euro verklagt. Die juristische Auseinandersetzung dürfte dem Arbeitsklima kaum zuträglich sein. Womöglich spekuliert Vidal genau darauf. Der Chilene ist angeblich unzufrieden beim FC Barcelona. Und Inters argentinischer Vizepräsident Javier Zanetti fand jüngst recht lobende Worte für ihn. Angeblich, so ein chilenischer TV-Sender, soll auch Manchester United an dem Mittelfeldmann interessiert sein.

MITTELSTÜRMER MIT 191 MINUTEN EINSATZZEIT: Im Sommer will Olivier Giroud mit Frankreich den EM-Titel holen. Dafür braucht er aber Einsatzzeit auch im Verein. Und die ist bisher rar für den erfahrenen Mittelstürmer beim FC Chelsea. Seit einem Jahr spielt er für die Blues, war im Januar 2018 vom FC Arsenal zum Londoner Rivalen gewechselt. Sein Vertrag läuft im Sommer aus. Girouds Statistik in dieser Saison ist allerdings mehr als dürftig: 5 Einsätze, 191 Spielminuten in der Premier League, kein Tor, insgesamt 3 Schüsse, 2 davon aufs Tor. "Er hat sich hier sehr professionell verhalten, auch wenn er nicht viel gespielt hat", betonte Trainer Frank Lampard. Man werde schauen, ob er den Verein verlassen könne. Nach fast acht Jahren auf der Insel könnte der neue Arbeitgeber des 33-Jährigen künftig Inter Mailand heißen.

NOCH EIN STÜRMER, DER WEG WILL: Edinson Cavani soll sich mit Atlético Madrid derweil schon einig sein. Problem: Paris Saint-Germain mit dem deutschen Trainer Thomas Tuchel will den 33 Jahre alten Angreifer aus Uruguay (noch) nicht gehen lassen. Cavanis Kontrakt endet in diesem Sommer. Mit 198 Treffern ist er PSG-Rekordtorschütze. Klappt es nicht mit einem Wechsel, vermuten französische Medien, dass sich im Sommer auch noch Manchester United und der FC Chelsea, wo ja gegebenenfalls durch einen Weggang von Giroud ein Platz frei würde, um ihn bemühen. Auswirkungen könnte Cavanis Zukunft auch auf Borussia Dortmund haben. Denn Paco Alcácer soll als Option gelten, falls es mit dem Uruguayer nicht klappt. Interesse hat aber angeblich auch der FC Sevilla am einst so gefeierten Borussen-Einkauf.

ABGANG DES RÜCKKEHRERS?: Paul Pogba will eigentlich auch weg. Die Rückkehr zu Manchester United für 105 Millionen Euro im Sommer 2016 ist keine allzu große Erfolgsgeschichte mehr. Derzeit laboriert der Mittelfeldstratege des französischen Weltmeisterteams von 2018 noch an Sprunggelenkproblemen. Landsmann Zinédine Zidan hätte Pogba gern zu sich und Real Madrid geholt. Die Klubbosse teilen den Wunsch aber nicht so unbedingt. Zudem wird der allerdings deutlich weiter vorn auf dem Spielfeld beheimatete Gareth Bale nun wohl doch bei den Königlichen bleiben.

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