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Fürth-Profi Keita-Ruel bekennt: "Bin kein Vorbild"

08.01.2020 13:35
Hat die Bundesliga als Ziel: Fürth-Profi Daniel Keita-Ruel
© dpa
Hat die Bundesliga als Ziel: Fürth-Profi Daniel Keita-Ruel

Der wegen Raubes einst inhaftierte Daniel Keita-Ruel hegt weiter den Traum von der Bundesliga. Der Stürmer verbrachte nach einer Serie von Raubüberfällen fast vier Jahre im Gefängnis und hat im Nachhinein keine gute Meinung von sich. "Ich bin kein Vorbild", sagte der Stürmer der SpVgg Greuther Fürth und berichtete von einer lehrreichen Zeit.

"Meine Knochen wurden vier Jahre geschont, ich bin topfit und im Kopf klar. Ich mache Yoga, Pilates, alles dreht sich um meinen Körper. Natürlich ist die Bundesliga ein Traum von mir", sagte der Angreifer in der "Sport Bild". In dem Interview geht der 30-Jährige detailliert auf die Raubüberfälle ein, die von 2012 an eine rund vierjährige Haftstrafe zur Folge hatten.

Positives nehme er aus der Zeit gar nichts mit, sagte der Fürther Angreifer. "Das war alles schlecht. Ich bin kein Vorbild. Wenn man in den Knast kommt, ist das eine Katastrophe. Das einzig Gute ist, dass ich mich nicht aufgegeben habe", sagte Keita-Ruel, der 2018 von Fortuna Köln nach Franken kam. In der laufenden Saison traf er in 17 Liga-Spielen fünfmal.

In den vergangenen Jahren habe er eine "riesige Menschenkenntnis" erworben, sagte Keita-Ruel. Er glaubt, dass ihm das auch nach der Karriere helfen kann. "Das denke ich schon. Ich arbeite jetzt schon nebenbei als Sozialarbeiter und kann den Kindern gute Ratschläge geben. Ich kann mir gut vorstellen, so etwas auch nach der Karriere zu machen."

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