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Gisdol: Zeit in Hamburg und Hoffenheim "eine gute Lehre"

08.01.2020 08:39
Markus Gisdol (M.) hat aus seiner Zeit beim HSV gelernt
© Herbert Bucco via www.imago-images.de
Markus Gisdol (M.) hat aus seiner Zeit beim HSV gelernt

Markus Gisdol soll den abstiegsbedrohten 1. FC Köln retten. Erfahrung im Kampf um den Klassenerhalt hat der 50-Jährige bereits beim Hamburger SV und in Hoffenheim gesammelt.

"In die Retter-Geschichte bin ich reingerutscht, als ich damals als Cheftrainer in die Bundesliga kam und Hoffenheim in der schwierigen Situation übernahm", erklärte der Effzeh-Coach in der "Sport Bild".

Zwar folgten nach der Saison 2012/13, als die TSG sich in die Relegation rettete und dort den 1. FC Kaiserslautern bezwang, "zwei Jahre, in denen wir am Saisonende Neunter un Achter wurden". In Erinnerung blieb aber "nur der geschaffte Klassenerhalt". Gisdol wisse seither, dass er "kritische Situationen meistern kann".

Nach zweieinhalb Jahren in Hoffenheim heuerte er im September 2016 beim Hamburger SV an. "Die Zeit in Hamburg war genauso eine gute Lehre für mich wie die in Hoffenheim", so Gisdol weiter. Zwischen dem HSV und der TSG gäbe es zudem "Parallelen", auch "unabhängig von der Tradition".

Gisdol hat klare Pläne mit Schalke-Leihgabe Uth

Mit dem 1. FC Köln sei nun der erste Schritt der "Klassenerhalt. Nichts andere zählt im nächsten halben Jahr". Auf lange Sicht will Markus Gisdol am Rhein aber seine "Stärken als Trainer" zum tragen lassen kommen und "eine Mannschaft und einen Spielstil entwickeln".

Helfen soll vorerst Schalke-Leihgabe Mark Uth, den er bereits 2015 vom sc Heerenveen nach Hoffenheim lotste. "Ich habe ihn aus den Niederlanden befreit", so Gisdol.

Der Angreifer habe große Qualitäten und soll die Mittelstürmer im Kader um Jhon Córdoba, Anthony Modeste und Simon Terodde unterstützen. "Er hat ein unglaublich gutes Gespür, in welchem Raum er sich bewegen kann. Dazu hat er einen super Abschluss."

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